Der Papa ist kein Mann – mit Mario Batka

Episode 108
37:52

Einer der frechsten und authentischsten Radiomacher des Landes auf meiner Papa-Couch! 88.6 Reporter „Der Batka“, der eigentlich Mario heißt.

 

Es geht um sein große Tochter in der Pubertät, die Kleine als Kuschel-Backup und um diese Identitätsfrage, die kaum ein Mann laut sagt.

 

Mario beschreibt eine Phase, in der Vatersein ihn nicht nur erfüllt hat, sondern auch verunsichert: „Ich war nur noch Papa.“

 

Kapitel:

  • (00:00) Intro
  • (02:03) Pubertät: vom Superstar zur Null in 10 Sekunden
  • (06:33) Wenn Eltern wieder „cool“ werden: Beziehung auf Augenhöhe
  • (17:41) Geburt & Vatergefühl: sofort da – und dann später die Krise
  • (26:59) Was er seinen Kindern mitgeben will: neugierig, offen, mutig
  • (35:09) Zurück in die Zukunft + Playlist des Grauens: „Wo ist meine Mama?“

Weiterführende Links:

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Die „Papa Mia!?“ Playlist des Grauens – ⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://open.spotify.com/playlist/7HIWtMrisEMEW8GxEbFwnD?si=1e7b8f1e464e44ec⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

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Transkript:

Mario: [0:00] Ich habe dann so nach einem Jahr gemerkt, jetzt bin ich Papa, ich liebe mein Kind, klar, aber jetzt bin ich Papa, was kann ich noch erreichen im Leben? Und für mich war wirklich, das Leben hat kein Ziel mehr, weil ich mir echt gedacht habe, ich bin auch kein Mann mehr, ich bin Papa. Papa Mia, reine Männersache. Bernhard: [0:17] Der Podcast von Papas für Papas und für alle, die Papas mögen. Klingt cool, ist es auch. Willkommen bei einer neuen Folge mit einem Arbeitskollegen, er ist ähnlich mein Arbeitskollege, Mario Batka oder der Batka. Mario: [0:32] Du darfst der sagen zu mir. Bernhard: [0:35] Sagt irgendwer noch Mario zu dir? Mario: [0:37] Nein, wir sind ja. Meine Eltern. Schon, die schon. Bernhard: [0:41] Wir sind bei 88.6 seit vergangenem Sommer, das heißt Sommer 2025, auch Arbeitskollegen, obwohl wir uns beim Radio eigentlich schon seit, ich weiß nicht, mehreren Jahrzehnten kennen. Mario: [0:51] Ich habe mir gedacht, wie ich hergefahren bin. Seit wann kennen wir uns? Und ich glaube, es war eine Rapid-PK. Bernhard: [0:56] Ja, absolut. Mario: [0:56] Du warst bei Arabella? Bernhard: [0:57] Richtig, genau. Mario: [0:58] Und dort haben wir uns getroffen. Bernhard: [0:59] Frühe 2000er müsste das gewesen sein, oder? Mario: [1:02] 2008 müsste das gewesen sein. Seit 2008 bin ich zum Radio gekommen. Bernhard: [1:05] Ja gut, dann muss es das gewesen sein. Also späte 2000er quasi. Aber okay, und seitdem kennen wir einander, sehen uns bei diversen Matches, haben diverse Rapid-Weihnachtsfeier miteinander verbracht. Mario: [1:14] Da reden wir nicht drüber. Bernhard: [1:16] Da reden wir nicht drüber. Mario: [1:17] Was dort ist, bleibt auch dort. Bernhard: [1:18] Richtig, das ist gut so. Und jetzt sitzt du auf meiner Couch im Papa Mia Podcast. Ich finde das extrem leibernd. Vor allem auch deswegen, das muss ich jetzt erwähnen, weil es nicht selbstverständlich ist, wir reden seit langem davon, dass du in den Podcast kommst. Mario: [1:30] Genau. Und ich habe eigentlich auf eine Einladung gewartet, zu Ewigkeiten. Und jetzt ist sie da. Aber er hat mich nicht eingeladen. Nein, stimmt nicht. Bernhard: [1:37] Wir haben ja gleich darüber geredet. Mario: [1:38] Aber jetzt bist du da. Bernhard: [1:39] Und vor allem, das finde ich cool, weil mir ist krankheitsbedingt, momentan sind ja alle krank, ist mir wirklich ganz spontan ein Interviewgast ausgefallen. Mario: [1:47] Also jetzt bin ich nur zweite Wahl. Bernhard: [1:48] Du bist nicht heute Wahl, du bist vom Tag her jemand, der dankenswerterweise ein Setup jetzt nutzt. Also das finde ich extrem cool, weil das ist natürlich schon immer auch ein Aufwand, das herzurichten und sich die Zeit zu nehmen und so. Und umso schöner finde ich es, dass du jetzt da bist und wir das schaffen. Mario: [2:02] Und ich freue mich auch sehr, da zu sein. Bernhard: [2:03] Meistens geht es spontan eh besser, oder? Ja. Du bist jetzt aber nicht da als Arbeitskollege, sondern du bist deswegen da, weil du Papa bist. Das ist ein Papa-Podcast von Papas für Papas. Du bist zweifach Papa und du hast eine Familienkonstellation, also von der Aufteilung der beiden Töchter, die unglaublich spannend ist, weil da haben wir ein paar Sachen gleich. Du bist mit der Ältere, Mario: [2:24] Die ist ja… Die ist 15, die wird 16, die ist nicht mehr bei mir, die ist in der Pubertät und dementsprechend ist der Papa jetzt auch nicht mehr der Coolste. Bernhard: [2:32] Wann hat das ausgehört? Mario: [2:35] Vor, wie ist denn die Pubertät gekommen ist? Vor vier Jahren, würde ich sagen. Also so mit elf, zwölf? Ja. Also so wirklich, da hast du gemerkt, im Zimmer einsperren, irgendwas einschalten und kommst du raus? Ja, ich will nicht. Komm, geh mal raus. Ja, ich will nicht. Also da hat es begonnen. Davor war eigentlich immer alles labernd, aber ja. Bernhard: [2:54] Wie ist das? Gehen wir gleich rein. Ja, von der Seite. Gehen wir gleich rein. Wie ist das? Ich habe nämlich mit meiner Elfjährigen, die jetzt ganz frisch elf geworden ist, gerade im Jänner. Mario: [3:02] Viel Spaß. Ja. Bernhard: [3:03] Und ich merke jetzt schon, weißt du, also dieses autonome Ding, sie möchte sich ein bisschen abspalten von dem. Zum Glück haben wir ja, wir haben eine zweite Tochter, die ähnlich alt ist mit deiner, also bald fünf. Das heißt, wir haben das alles noch, dieses Kuscheln, dieses Nähe. Mario: [3:19] Ja, das ist lieber, ja. Bernhard: [3:20] Die Eltern sind die Superstars. Aber die Superstars sind wir ja für die Große eigentlich jetzt schon bald nicht mehr. Mario: [3:27] Ich glaube, wir werden aber wieder zu den Superstars. Wirklich? Ja, weil ich sehe das ja, hast du Eltern noch? Ja, ja. Ja, die sind für mich auch wieder Superstars geworden, wie ich älter geworden bin. Davor waren sie halt auch uncool, ja. Aber ich habe es gemerkt eben mit diesem, sie wollen nicht mehr mit dir was unternehmen. Ja. Und das hat eben so ein DFZEF begonnen. Bernhard: [3:46] Wie war das für dich? Weil das muss schon hart sein irgendwie, wenn man, also du bist ja als Papa der erste Mann im Mario: [3:56] Leben der Tochter. Richtig. Bernhard: [3:57] Also du setzt den Maßstab. Ja. Und dann irgendwann merkst du aber schon dieses Rebellieren dagegen, was ja dann irgendwie schon auch eine Form der Ablehnung ist, oder? Mario: [4:06] Ja, und ich möchte jetzt nicht zu traurig werden, aber ich muss schon sagen, das bricht einem irgendwie das Herz, aber man hat es ja selber durcherlebt. Und man weiß, das ist eine Phase, aber vom Superstar zum Null. Das geht dann halt urschnell und da ist keine Zeit dazwischen. Das geht auf einmal abrupt, war das da, und das hat schon wehgetan. Und andererseits denke ich mir aber auch, ich möchte sie ja nicht zwingen. Ich möchte nicht die Romme, die Größere, nicht zwingen und sagen, komm Unternehmer, weil wenn sie nicht will, will sie nicht. Ich weiß aber auch nicht, ob das der richtige Weg ist, muss ich dazu sagen. Also ich glaube, das ist mein Weg. Bernhard: [4:42] Also ich möchte in diesem Podcast, und das mache ich jetzt seit fast 110 Folgen, niemandem einen Weg vorschlagen, auflegen, sondern ich denke mal, hey, du machst dein Ding, du machst es dir aus, wenn es für dich und für die anderen passt und du natürlich niemandem wehtust, dann passt es. Mario: [4:57] Ja, voll, ja. Bernhard: [4:58] Das ist dein Ding, also da rede ich dir nicht drin. Aber ich habe da ein bisschen Angst davor, weil ich habe jetzt erst gestern mit einem guten Freund gesprochen, die älteste Tochter von ihm ist jetzt 13. Und wir haben über Urlaubsplanung für den Sommer einfach nur ganz locker gesprochen. Und dann hat er gemeint, ja, weißt du, ich weiß ja nicht, wie lange die Große noch mitfahrt. Mario: [5:14] Schau mal, die rente Gänsehaut, siehst du das? Ja. Ich muss dir was erzählen, das hat wieder mit der Arbeit zu tun. Bitte. Ich war auf der Ferienmesse letzte Woche. Ja, bei euch waren wir auch dort. Ah, okay. Und habe dort wen getroffen? Das war eine Familie mit einem Kind, das Kind war 15. Und ich sage so, ist das noch cool, mit den Eltern auf Urlaubsverfahren? Und sie so, nein, das Wandern ist nicht cool. Aber ich sage dann, ist das vielleicht der letzte Urlaub? Und sie hat gesagt, hoffentlich nicht. Der letzte gemeinsame Urlaub. Und sie hoffentlich nicht. Und ich habe mir gedacht, Wie schön. Hätte ich gerne von meiner Tochter auch gehört. Habe ich halt nicht gehört in dem Fall. Aber ich habe mir gedacht, oh, wie schön ist das gerade. Und da ist mir in der Gegensatz gelaufen, wo ich dann gedacht habe, wie schön ist das eigentlich. Bernhard: [5:51] Ist halt aber schon auch die Frage, ob sie nicht nur deswegen mitfahren, weil halt die Eltern den Urlaub zahlen. Mario: [5:57] Glaubst du, dass es so durchdringen ist? Bernhard: [5:58] Nein, um Gottes Willen, aber ich weiß schon natürlich, also dadurch, dass meine Eltern oder mein Vater und meine Mutter beide im Urlaub eigentlich so ticken, dass der Urlaub, da sind sie spendabler. Mario: [6:11] Ja, schön, ja. Bernhard: [6:12] Und da sitzt das Geld lockerer. Das heißt, ich habe schon gewusst, also den schöneren Urlaub, den werde ich mit ihnen haben, im Sinn von schönere Hotels, wahrscheinlich fürs weniger Leben und so. ja klar, also weigern ja fast, aber sozusagen die besseren Hotels, komfortableres, besseres Essen, das werde ich schon mit den Eltern haben, also das hat schon auch mitgespielt bei der Überlegung, wie lang fährst du mit? Mario: [6:33] Ich habe das nie bedacht, ehrlich gesagt, aber wir sind auch nicht viel auf Urlaub gefahren, wir haben kein Geld gehabt, und deswegen, aber ich sage was anderes, ich fahre mit meinem Papa in zwei Wochen nach Mailand, auf einem Fußballspiel, Inter gegen Juga. Bernhard: [6:46] Warum nicht? Mario: [6:47] Ja, und da habe ich mir auch gedacht, schau, das kommt doch wieder, dass man mit den Eltern was unternimmt. Bernhard: [6:50] Das ist ja das Spannende und das ist auch, finde ich, dann der Teil, wo du ein bisschen was zurückgeben kannst, den eigenen Eltern von dem, was du bekommen hast. Weil das wirst du mir als Papa wahrscheinlich unterschreiben können. Du hast so dieses Gefühl der bedingungslosen Liebe gegenüber einem Menschen lernst du erst durch Kinder. Also vorher habe ich immer geglaubt, es ist alles irgendwie ein bisschen berechnend. Ja, also quasi, auch wenn ich mit meiner Partnerin zusammen bin, mit meiner Frau zusammen bin, ist es schon so, dass Liebe ist auf Gegenseitigkeit ein bisschen. Also es ist irgendwie ungut, wenn du nur gibst und gibst und gibst und gibst. Genau, das funktioniert zusammen. Aber bei einem Kind, das kann machen, was es will, du wirst es lieben. Mario: [7:30] Ja, stimmt, ja. Das ist furchtbar eigentlich, wenn du mir nachdenkst. Total eine Abhängigkeit mit eigener. Aber ich sehe das ja auch immer, wenn ich einen schlechten Tag habe oder so, und das kommt auch vor, und ich sehe dann die Kleine, die Heidi, und sie strahlt mich an, denke ich mir so, ach scheiß doch drauf. Hauptsache, das ist schön jetzt. Bernhard: [7:50] Bin ich ganz bei dir, also das schaffen sie schon. Sie können aber auch das Gegenteil, wir wissen das. Mario: [7:54] Sie können schon gefasst auch sein, aber das vergisst man. Bernhard: [7:57] Ich glaube, da sind wir so gepolt. Damit wir als Eltern, die ja doch vom Tier abstammen, unsere Kinder nicht verstoßen. Mario: [8:04] Deswegen haben sie auch das Kindchen-Schema, den großen Kopf. Bernhard: [8:06] Aber es gibt wirklich offenbar Studien, die belegen, dass zum Beispiel die ersten Kinder oder die Kinder schauen am Beginn oftmals dem Papa ähnlich. Mario: [8:15] Ich weiß nicht. Bei Instagram, wenn du irgendeinen Reel mal ankriegst, kriegst du immer das gleiche rein. Und da steht dann immer, ich bekomme jetzt immer, dass das zweite Kind ist das Kind, das dem Papa am ähnlichsten ist. Bernhard: [8:27] Ah, okay, möglich. Mario: [8:28] Also ich glaube, die nehmen irgendwas. Das kann ja eh sein. Bernhard: [8:30] Aber ich habe zum Beispiel aus eigener Erfahrung, kann ich sagen, also wenn du das Foto, das Babyfoto von meiner großen Tochter neben mein Babyfoto liest. Mario: [8:38] Echt? Und mir ist es wirklich genau umgekehrt. Lustig. Wirklich genau umgekehrt. Okay, spannend. Also ich habe ein Foto einmal von der Heidi, meinen Eltern geschickt, aber auf schwarz-weiß. Und sie sagen, ich kann mich nicht erinnern, wann das war. Bernhard: [8:49] Geil. Mario: [8:49] Und ich sage, das ist die Heidi. Ah ja, wirklich. Bernhard: [8:51] Wahnsinn. Mario: [8:52] Und was sagt das aber über mich aus? Ich habe ausgeschaut wie ein Mädchen offensichtlich. Bernhard: [8:56] Was sagt das über meine Tochter aus oder auch? Ja, das stimmt ja. Das ist ganz spannend. Hättest du gewusst, wie hättest du geheißen, wärst du ein Mädchen geworden? Mario: [9:03] Oh, sie haben es mir gesagt. Aber sie waren sich so sicher, dass es ein Bub wird. Bernhard: [9:08] Warum? Mario: [9:08] Meine Mama hat das gespürt. Sie hat gesagt, sie weiß, es wird ein Bub. Bernhard: [9:13] Geht das? Weil man sagt ja irgendwie, die Bauchform wird weiter unten. Mario: [9:15] Ja, man sagt auch, wenn sie ständig brechen müssen, wird es ein Bub oder so. Bernhard: [9:19] Das ist auch eigentlich sehr böse, oder? Gegenüber den Burschen. Aber gut, egal. Mario: [9:23] Offensichtlich sind wir zum Kotzen. Nein, aber offensichtlich können das Frauen spüren. Ich weiß es nicht. Sehr spannend. Bernhard: [9:29] Aber es hat ja funktioniert. Mario: [9:30] Ja, es hat funktioniert. Bernhard: [9:32] Was mich jetzt interessiert ist, Du bist jetzt, du bist ein 77er, du bist 48, das heißt, du bist mit 33 Papa geworden, so ungefähr? War das damals der Zeitpunkt, den du dir gewünscht hast? Ja. Mario: [9:44] Ich wollte immer Kinder haben. Und zwar zwei. Und ich wollte aber eigentlich immer einen Boom zuerst haben. Bernhard: [9:50] Das war irgendwie, warum auch immer, auch mein Wunsch. Ich habe es nicht verstanden. Mario: [9:52] Ja, ich weiß auch nicht, warum. Jetzt rückblickend. Und das sagt ja einiges aus. Ich habe so gehofft, dass das zweite Kind auch ein Mädchen ist. Weil ich gemerkt habe, ich bin, glaube ich, ein Papa für Mädchen. Und beim ersten Kind, ich wollte nicht wissen, was es wird. Und dann ist die Romy gekommen. Und es war halt einfach nur schön. Und da war auch kein Zweifel mehr, warum ich kein Bub gewesen. Aber der Wunsch war da und ich weiß aber nicht, warum. Ich glaube, das ist wirklich so verankert, mit dem Buben kann ich Fußball spielen oder so. Was du ja mit dem Mädchen auch kannst. Bernhard: [10:20] Ich glaube, ich habe da diese komische falsche Einstellung gehabt, so im Sinn von der große Bruder kann dann auf die kleine Schwester aufpassen. Echt? Weißt du, was ich meine? Mario: [10:27] Ja, ich frage, ja. Bernhard: [10:28] Bist du mit Geschwistern aufgewachsen? Nein. Also das ist ein Kind. Ich hatte zwei, also ich habe noch immer zwei Geschwister. Große Schwester, kleinen Bruder. Deinen Bruder kenne ich. Meinen Bruder kennst du? Ja, sehr gut. und vielleicht hätte ich mir es gedacht, weil die Großen sind ja doch ein bisschen so die Vorreiter in einer Familie. Also wenn die Schwester mit 14 bis um 10 am Abend ausgehen durfte, dann durfte das ich schon mit 13, weil ich bin ja der Bub und so. Weißt du, was ich meine? Und vielleicht könnte man das umdrehen, so dass der große Bruder der ist, der vielleicht auch mal die Tochter abholt von irgendwo, wenn sie ausgeht, einfach so, um sie sicher nach rauszubringen so ganz komisch ist gemacht Mario: [11:09] Welche 16 jährige mit seiner 14-jährigen schwester abholen also ich glaube ich hätte mit 16 das nicht machen wollen ja. Bernhard: [11:16] Aber ich bin auch der meinung deswegen habe ich mich da gerade abgeholt gefühlt von dir ich bin ein mädelspapa schon also das ist ich finde das super ich könnte mir mittlerweile und ich habe ja mit mit buben rund um adum natürlich vom kindergarten und von der schule und so auch den so kontakt und Ich glaube, mir wären die zu wild. Mario: [11:35] Ja, ich weiß, mein Nachbar hat fünf Buben. Bernhard: [11:39] Okay. Mario: [11:39] Also der war fleißig. Bernhard: [11:40] Ja. Mario: [11:41] Und der geht aber auf in der Rolle. Bernhard: [11:44] Na sicher, ja. Mario: [11:44] Ich glaube, man ist einfach zufrieden mit dem, was kommt. Und dann sieht man sich halt... Ich wäre nicht enttäuscht gewesen, wenn das zweite Kind, die Heide, ein Bub gewesen wäre. Aber ich wollte unbedingt ein Mädchen haben. Weil ich mir gedacht habe, vielleicht schwingt er auch mit. Da kenne ich mich schon aus. Man weiß, wie ein Bub drauf ist. Ja, das stimmt. Bernhard: [12:04] Lustig war, bei uns hat die Große, war ja sechs, wie die Kleine gekommen ist. Und die hat damals gesagt, also ich will eine Schwester. Weil wenn das ein Bub wird, dann... Die war richtig grantig. Also wäre sie richtig gewesen. Zum Glück haben wir das hinbekommen. Ja, also eine quasi Zielzeugung in das Richtige. Aber es war super und die beiden funktionieren auch gut miteinander. Bei all dem, wie sie natürlich teilweise so gegeneinander tun, sind sie dann wieder so lieb miteinander. Mario: [12:28] Ja, weil das sind sechs Jahre und ich glaube. Bernhard: [12:30] Sechseinhalb Jahre. Was lustigerweise der gleiche Abstand ist, wie ich zu meinem kleinen Bruder habe. Also es ist wirklich ziemlich aufs Monat genau der gleiche Abstand. Und ich weiß noch aus eigener Erfahrung, wie toll ich für meinen Bruder war. Echt? Naja, wir haben damals mit Nintendo, also die alte Nintendo und dann Super Nintendo. Mario: [12:50] NES. Bernhard: [12:51] Ja, genau richtig. Ich stehe übrigens da hinten unten im Regal. Und ich habe da gespielt, keine Ahnung, Zelda oder so. Und ich war ein richtig garstiger Bruder. Ich meinte, du darfst nicht zuschauen. Und mein Bruder ist dann, glaube ich, drei Meter hinter mir gesessen und hat so verstohlen zugeschaut. Mario: [13:07] Das tut mir leid. Bernhard: [13:08] Ich war ja eh nicht immer so. Aber für den war ich der Superstar. Mario: [13:14] Und das sind wir für unsere Töchter, glaube ich, auch immer noch. Also zumindest für die Kleinen. Weil ich merke das zum Beispiel, wenn ich jetzt, ich spiele auch gerne, wenn ich Playstation spiele, die sitze daneben und bewundert, wie ich das mache. Und ich denke mir, Alter, ich mache gar nichts. Ich bin eigentlich sogar schlecht. FIFA, das ist mir furchtbar. Aber sie findet das gut, weil ich ein Tor geschossen habe. Natürlich. Bernhard: [13:35] Du bist super als Papa. Du legst es vor und das ist auch so, dieses Blindvertrauen in der Papa kann das. Meine Tochter, die große schon, hat statt Reparieren immer Paparieren gesagt. Also natürlich super. Der Papa repariert das. Und es ist wirklich so, irgendein Spielzeug ist kaputt. Und es ist nicht die Frage... Kann man es wieder reparieren? Sie gibt es mir, sie gibt es den Papa und der repariert. Natürlich eine No-Presure. Meistens ist eh noch Batterie. Mario: [14:08] Ich habe das gehabt zu Weihnachten. Wir haben solche Wichteln gemacht, solche Wichtelstreiche. Und ich bin dann einmal irgendwann komplett eskaliert. Du kannst am Fernseher einstellen, dass es ausschaut, als ob er hin wäre. Und ich habe halt diese Wichteln dann hingelegt und habe es dann geholt und gesagt, schau, was die gemacht haben. Und sie ist natürlich in Tränen fast ausgebrochen. Sie hat nicht geweint, bitte, Leute. Sie hat nicht geweint. Ich möchte das nur einmal sagen. Aber sie war ziemlich nah dran. Und da habe ich mir selber gedacht, was bist du für ein Gefraß? Aber ich habe halt auch lachen müssen. Das ist halt bei mir so die Grenze. Und dann, weil ich gemerkt habe, wie sehr ihr das wehgetan hat, dass sie den Fernseher kaputt gemacht haben, habe ich gesagt, ich repariere das. Und am nächsten Tag ist der Fernseher natürlich gegangen. Und dann ist es gekommen, hat mich umarmt angebobt, dass du das repariert hast. Ich habe dich so lieb. Und ich habe ein schlechtes Gewissen gehabt, weil ich sie eigentlich reingelegt habe. Bernhard: [14:56] Ja, aber es ist okay. Das ist halt genau wie die Zahnfee oder wie was weiß ich noch. Mario: [15:01] Aber kennst du das, wenn du dir einmal denkst. Bernhard: [15:04] Eigentlich ist das urlustig, Mario: [15:05] Aber das war vielleicht für sie zu viel gerade. Ja, absolut. Und da bist du nachher noch der Held, obwohl du eigentlich das gefasst hast. Bernhard: [15:12] Ja, aber ich glaube, das war die eleganteste Lösung. Weil sie hätte sonst nur mit Enttäuschung gearbeitet. Mario: [15:20] Wenn du sagst, hey. Bernhard: [15:21] Die Wichtel gibt es nicht. Mario: [15:23] Nein, das kannst du nicht machen. Das ist das Nächste. Wann sagt man den Kindern die Wahrheit? Bernhard: [15:29] Ich glaube, das brauchst du nicht. Ich glaube, das merkt es im Kindergarten auch. Mario: [15:32] Ja, genau. Bernhard: [15:33] Und ich merke das jetzt zum Beispiel bei der Großen. Da war es heuer so weit, dass die gewusst hat, das machen die Eltern. Das bringt Vorteile, weil dann hat das Christkind plötzlich nicht mehr unbegrenzte Mittel. Weil davor ist es so, dass die sich denken, Mario: [15:46] Na, Alter, wenn du... Alles. Bernhard: [15:47] Die Kleine hat gesagt... Mario: [15:48] Ein Kjert. Bernhard: [15:50] Meine Frau hat gesagt, sie hätte keine, diese Schuhe und... Hä, Mama. Schreibst du auf die Liste? Das kommt. Mario: [15:57] Wie cool ist das? Bernhard: [15:59] Ich meine, ja. Und das ist natürlich ein Vorteil, aber auch ein Nachteil, weil du weißt halt schon auch, das Ganze entzaubert das ein bisschen. Erinnere dich an das, wie wahnsinnig aufgeregt du warst, wenn du zum Christkind. Mario: [16:13] Das war das Schönste, oder? Und meine Eltern haben das ja auch wirklich immer gut gemacht. Also ich habe nie den Baum aufputzen sehen. Bernhard: [16:20] Das haben wir gemeinsam gemacht. Bei uns waren die Geschenke und die Bescherung. Mario: [16:24] Bei mir war sogar der Baum nicht da. Und ich bin dann dort gestanden und auf einmal war der Baum da. Das Christkind hat es gegeben. Ja, sowieso, absolut. Und dann war es einmal weg. Bernhard: [16:33] Natürlich ist es eigentlich Lügen, aber ich finde, es erzählt so schöne Geschichten. Und diese Geschichte ist schon toll. Und ich liebe die Geschichte und es macht es schön. Und deswegen verzeihe ich mir selbst so diese Lüge. Auch mit der Zahnfee. Mario: [16:48] So etwas hinterfahre ich nicht. Es geht mir nur darum, ich finde es schön, dass es uns Christkind natürlich glaubt, Aber dieser eine Streik zum Beispiel, der war für mich, wo ich mir gedacht habe, das war zu viel. Bernhard: [17:00] Ja, aber schau du… Aber es war urlustig. Du bist halt auch kein Mensch, oder? Und trying and error. Ja, voll, ja. Aber gehen wir zurück auf das, wo du gesagt hast, du bist jetzt dann, du wolltest das so und das heißt, du wolltest Kinder, du wolltest zwei, du wolltest eigentlich einen Buben, aber es hat gut gepasst. Die Große ist ein Mädel. Erinnerst du dich an, wie du vom Sohn, dahin warst du Sohn und dann bist du Papa geworden, wie das war für dich? Es ist schon lang her, ich weiß. Aber versuch mal daran zu denken, weil die meisten haben es dann doch in Erinnerung. Ich sage jetzt gar nicht, dass das im Krankenhaus, also für mich war es nicht der schönste Tag meines Lebens. Es war im Nachhinein das Tollste, was mir passiert ist. Mario: [17:41] Aber währenddessen... Der schönste Tag in meinem Leben war das auf keinen Fall. Also das war nämlich ein... Also sag ich mir, wie es war. Ja, bitte. Ich habe am Morgen schon gehabt, als Redakteur damals noch. Und auf einmal ist meine damalige Lebensgefährtin gestanden und hat gesagt, das Kind kommt jetzt um 5 Uhr in der Früh. Und ich habe dann angerufen in der Arbeit und habe gesagt, die Fruchtblase ist geplatzt, ich komme nicht. Und ja, das war schon sehr komisch, aber ich weiß noch, ich habe eigentlich nur geweint die ganze Zeit. Bernhard: [18:09] Okay, aber kannst du die Gefühle einordnen? Mario: [18:11] Es war weinen vor Freude, klarerweise, aber es war auch ein komplettes Verwirrtsein, weil ich bin dann in die Arbeit gefahren und in der Arbeit haben sie mich nach Hause geschickt wieder. Weil sie gesagt haben, was machst du da? Du bist gerade Papa geworden und ich sage, ich weiß aber nicht, was ich machen soll. Ich war verwirrt in dem Moment und wie es dann zu Hause war und ich das erste Mal wirklich am Bauch liegen gehabt habe, auf der Brust, dann ist es so gekommen, das ist meins. Und da kommen mir immer noch die Tränen, wenn ich dran denke. Schau, das ist so klein. Das habe ich gemacht. Ich bin da ziemlich nah am Wasser gebaut, muss ich ehrlich sagen. Aber das war halt, so wie man schön dann sagt, das war wirklich einer der schönsten Momente in meinem Leben. Bernhard: [18:49] Das heißt, und da beneide ich dich jetzt ein bisschen darum, diese Vatergefühle hast du von Beginn an gehabt. Mario: [18:54] Ja. Also ich sage ja wirklich, die ersten, ich glaube, sie war zwei Tage im Spital, die ersten zwei Tage war ich einfach nur verwirrt. Ich wusste nicht, ist Tag, ist Nacht. Ich bin nur irgendwo herumvegetiert. Ja, und sobald ich sie wirklich das erste Mal so auf der Brust gehabt habe, ich kann mich noch genau erinnern, wie ich gelegen bin und alles, ist das aber einmal reingeschossen so und immer gedacht, das habe ich gemacht, dieses kleine Ding, ja, und dann, ja, und du hast es nicht gehabt, oder wie? Bernhard: [19:22] Naja, bei mir hat das, ich habe das schon, also es war so dieses Vatergefühl, so jetzt ist alles toll, jetzt ist alles schön. Ich habe da gebraucht. Ich habe da wirklich gebraucht. Mario: [19:32] Ich weiß nicht, der sieht ja anders. Bernhard: [19:33] Ja, ich habe da mit einigen Leuten gesprochen, wo es dann wirklich aber schon eher in Richtung Depression geht. Mario: [19:39] Also das gibt es ja auch bei Papas. Ja, bei Frauen sehr oft. Bernhard: [19:42] Ja, genau, aber bei Papas gibt es das genauso. Da ist der James, da gibt es auch die Folge, könnt ihr euch gerne anschauen, den Papa Blues, der ist auch da auf der Couch gesessen. Und der hat mir erzählt, dass es halt für ihn dann der Druck war, dass er das überhaupt nicht verspürt hat. Dass er das sogar deprimiert hat. und er sich das aber nicht sagen hat, weil das natürlich die Gesellschaft verlangt, dass du sagst, das ist nur toll. Mario: [20:06] Aber da kann ich dir vielleicht etwas sagen, was dich aufbauen könnte. Ich hatte diese Phase später. Ich habe dann so nach einem Jahr gemerkt, jetzt bin ich Papa, ich liebe mein Kind, klar, aber jetzt bin ich Papa, was kann ich noch erreichen im Leben? Ich habe einen tollen Job, ich bin Papa und für mich war es so, ich war 33, 34 und für mich war wirklich, das Leben hat kein Ziel mehr. Bernhard: [20:28] Ah, spannend. Mario: [20:29] Und da bin ich dann auch wirklich reingekippt. Und da war ich, also nicht in einer Depression, aber in einer depressiven Stimmung, weil ich mir gedacht habe, ich bin auch kein Mann mehr. Ich bin Papa. Bernhard: [20:41] Ist das für dich ein Unterschied? Mario: [20:42] Ja, voll. Das war für mich damals ein Unterschied. Jetzt nicht mehr, weil ich gemerkt habe, ich bin immer noch ein Mann, aber ich bin auch ein Papa. Aber damals war für mich so, jetzt hast du ein Kind, jetzt bist du ein Papa. Und ich glaube, das war dieses alte Denken noch, ein Papa ist nur ein Papa. Mein Papa war ein Papa, nicht der Mann, der jetzt wieder ist für mich, weil jetzt weiß ich auch, ein Papa ist ein Papa, aber ein Papa ist auch ein Mann. Aber damals war für mich mein Papa als Jugendlicher, war mein Papa. Das war nicht der Mann von meiner Mama, sondern das war mein Papa einfach. Und ich glaube, dieses Denken habe ich dann nochmal übernommen und das hat mich wirklich in eine richtige Krise reingekaut. Und die hat gedauert ein, zwei Jahre. Wirklich? Ja, das hat echt lang gedauert. Und dann war das aber weg wieder. Und dann habe ich auch gemerkt, okay, du bist Papa, aber du bist auch ein Mann. Aber das hat mich echt tief getroffen. Aber ich hatte es halt vielleicht umgekehrt als du. Bernhard: [21:33] Das heißt, aber jetzt geht das für dich, weil ich glaube, was ich jetzt so rausgehört habe, der Papa, das ist ja quasi die Funktion dieses Menschen dir gegenüber. Das ist das, was er erfüllt. Deswegen ist dein Papa ein Papa. Jetzt, wo du ihn quasi in dieser Funktion weniger brauchst, ist er für dich ein Mann. Ja, ja, voll. Also hat er wieder dieses Individuelle. Und du hast auch halt für deine Tochter diese Funktion des Papas ausgeübt und musstest aber auch nicht Mann sein, weil das war ja eigentlich erledigt. Der Mann ist jemand, der sich fortpflanzt. Und das hast du halt nicht gehabt. Und jetzt geht es wieder. Mario: [22:04] Das war wirklich ein, zwei Jahre ein Durchhänger, aber das hat dann schlagartig auch wieder aufgehört. Irgendwann ist mir der Knopf aufgegangen und wir haben gedacht, was denke ich eigentlich für ein Blödsinn? Warum sollte ich kein Mann mehr sein? Nur weil ich ein Papa bin? Und ich glaube, das haben auch viele Frauen, dass sie das Gefühl haben, nur meine Mama zu sein. Das ist ja nicht stimmt. Das sind ja immer noch Frauen. Und das hat dann irgendwann schlagartig, so wie es gekommen ist, ist auch gegangen wieder. Aber es war schon, das hat mich echt tief getroffen damals. Bernhard: [22:29] Das glaube ich, weil das ist ja schon irgendwie, das projiziert dann eigentlich etwas Negatives auf dieses Kind, das man so liebt. Mario: [22:36] Ja, so gesehen schon, ja. Aber ich hoffe, ich habe das nie ausgestrahlt. Bernhard: [22:39] Ich meine, das ist die Frage, die ich eh in meinen Folgen immer gern stelle. Was ist ein guter Papa? Ja. Mario: [22:47] Schwer. Bernhard: [22:48] Ja, und ich habe noch keine Antwort gehabt, wo ich sage, da hätten sich alle unterschreiben können. Mario: [22:52] Ich hätte gesagt, ein guter Papa ist für seine Kinder da, aber jeder Papa sollte für seine Kinder da sein. Ich weiß es nicht. Ich sage mal, ein Papa ist ein Superpapa. Und das möchte ich auch für meine Kinder sein. Aber was macht ihn super? Bernhard: [23:10] Die Antwort, die die meisten glücklich gemacht hat, oder zumindest einmal zufriedengestellt hat, ist, das sagen da eh nur die Kinder. Mario: [23:17] Ja, aber die Kinder können dir sagen. Bernhard: [23:19] Ob du ein guter Papa bist. Mario: [23:20] Oder warst. Bernhard: [23:22] Ja, das heißt, du hast was getriggert. Wieso warst? Mario: [23:25] Nein, weil irgendwann bist du nicht mehr unbedingt der Papa nunmehr. Bernhard: [23:30] Ja, eben. Mario: [23:30] Dann bist du dann auch wieder der Kumpel vielleicht. Mein Papa ist auch mein Freund. Und ich glaube, dann kann man sagen, ob man ein guter Papa war. Weißt du, wie ich meine? Ich möchte nicht aufhören. Bernhard: [23:40] Papa zu sein. Mario: [23:40] Ich möchte auch nicht aufhören. Aber es ist irgendwann, glaube ich, also ich erlebe es ja bei mir, mein Papa ist nicht nur mein Papa. Mein Papa ist auch mein bester Freund. Und mit dem teile ich alles. Und da kann ich sagen, mein Papa war ein super Papa und ist auch ein super Papa. Bernhard: [23:55] Was hast du von deinem Papa sicher nicht übernommen? Machst es anders? Und was machst du gleich? Mario: [24:03] Das habe ich nicht übernommen. Bernhard: [24:06] Also wo ist dir dein Papa vielleicht mit dem, wie er erzogen hat oder was du von ihm mitbekommen hast, was hat dir da nicht taugt? Mario: [24:13] Ich glaube, mein Papa war strenger als ich. Ich glaube nicht, ich weiß, er war strenger. Ich weiß aber auch nicht, ob das nicht auch gut war, ob ich das nicht gebraucht habe. Was soll das weiter noch? Bernhard: [24:26] Und wo kopierst du ihn? Mario: [24:28] Ich glaube, in der Liebe. Mein Papa hat Uff-Liebe ausgestrahlt. Und das, glaube ich, habe ich von ihm fort weitergegeben. Bernhard: [24:37] Ohne jetzt zu wissen, wie die Situation war bei dir als Kind. Du hast von deiner Mama noch nichts erzählt. Aus einem Grund? Mario: [24:46] Für mich war der Papa die eher Bezugsperson als die Mama. Aber meine Mama war immer da, ist immer da. Und für mich war der Papa halt, ich weiß nicht. Bernhard: [24:57] Rollmordelvorbild. Mario: [24:58] Ja, für mich war der Papa halt der, zu dem bin ich als Erster gegangen, wenn was war. Und zu meinem Papa bin ich auch gegangen, wenn ich Scheiße baut habe. Weil ich mir gedacht habe, ich sage zu meinem Papa zuerst. Aber es war auch unterschiedlich. Schulische Leistungen habe ich der Mama gesagt, weil da war der Papa das Strengere. und da habe ich der Mama gesagt, Mama, wieder Fetzen. Bitte sag du das dem Papa. Also, aber wenn ich zum Beispiel, so ein lächerliches Beispiel, aber ich sage es trotzdem, ich habe eine Vespa bekommen, die ich 18, 19 war und studiert habe und ich bin damals zu meiner Lebensgefährtin gefahren und bin ausgerutscht. Es war Regen, komplett blutig, alles wirklich schier. Das Motorrad, also die Vespa, halb so verbeult. Und ich bin dann nicht nach Hause gefahren, weil ich gewusst habe, ich kriege Ärger mit 18, 19, also erwachsen eigentlich. Und dann habe ich die Vespa abgestellt, mein Papa sieht das und sagt, bist du hingefahren, oder? Und ich, ja, und er sagt, das ist nicht der Mama. Sonst geht die Vespa gleich wieder los. Und ich sage, eh nicht. Und dann hat er mich gedeckt wieder, ja. Weil meine Mama natürlich die fürsorglichere war und mein Papa eher dann, ja, eh, passiert auch. Bernhard: [26:05] Kann man sich halt auch wiederum, könnte man anders deuten, so im Sinn von der Papa macht sich weniger Sorgen, der Mann macht sich halt mehr Sorgen. Kann man Deutsch nicht mehr wählen. Mario: [26:12] Aber der Papa war dann halt immer der, der sich gedacht hat, Ja, ist halt passiert. Aber meine Mama hätte es, glaube ich, sicher ernster genommen. Wusste es bis heute nicht. Wirklich? Ja. Bernhard: [26:24] Die Frage, ob sie dann... Mario: [26:26] Nein, aber jetzt ist es so lange her. Es ist ja nichts passiert. Ja, es war heilt gut. Ich habe keine Wunden mehr, keine Ahnung. Bernhard: [26:32] Sehr gut. Okay, das heißt, da hast du... Das sind eigentlich schöne Sachen, die man vom Papa mitnimmt. Und was möchtest du deinen Kindern mitgeben? Ich meine, der Großen hast du schon viel mitgegeben. Wie geht es bei der Kleinen? Da geht es jetzt irgendwie, wenn sie jetzt bald fünf ist, da ist man schon entfernt davon, dass man sagt, man passt noch mehr auf, dass ja nichts mehr passiert. Da kann man jetzt schon Werte an solche Sachen mitgeben. Wie müsste sie sein, dass du sagst, super, da habe ich zumindest nicht alles falsch gemacht? Mario: [26:59] Sie muss vorurteilsfrei sein. Ich möchte nicht, weil das bin ich, ich möchte einen Menschen nicht quasi irgendwo in eine Schublade stecken. Und ich möchte, dass sie offen ist für alles und dass sie neugierig bleibt, so wie sie es jetzt ist. Weil das bin ich auch und ich finde das eine, das klingt jetzt arrogant, aber ich finde das eine schöne Eigenschaft, weil man offen ist für alles. Und das möchte ich ihr unbedingt weitergeben. Dass sie ein sozialer Mensch ist. Bernhard: [27:27] Das bringt dich ja, also diese Neugierde ist sicher auch eine der Kernkompetenzen, die du als Radioreporter, ist das Reporter das Richtige? Die du mitbringst, weil das muss man sein, weil sonst kann man keine Fragen stellen. Mario: [27:38] Natürlich, ja. Bernhard: [27:39] Gleichzeitig, und das schätze ich bei dir wahnsinnig, bist du einer von den Menschen, wenn nicht sogar der Mensch, der sich kein Blatt vor den Mund nimmt. Du sagst und fragst Dinge, und das finde ich wahnsinnig beeindruckend, weil man denkt, das hätte ich mich nie getraut. Echt nicht? Urgeil, das sagt man extrem gut. Mario: [27:55] Dankeschön. Bernhard: [27:55] Und das finde ich wirklich cool. Ist das was, was du bei den Kindern auch möchtest, zu dem Sinn von, versteck dich vor niemandem? Mario: [28:02] Ja, mutig sein. Weil jetzt ganz ehrlich, auf die Arbeit brüht sich, was soll denn schon passieren? Die Leute geben mir vielleicht keine Antwort oder reden nicht mehr mit mir. Aber ich denke mir immer, sei ehrlich und stell die Fragen, die du stellen möchtest, weil nur so kannst du dich auch weiterentwickeln. Weil es bringt mir nichts, irgendwelche Fragen zu stellen, die der gerne hören würde, aber die mich nicht weiterbringen oder auch dann in dem Fall die Hörer. Deswegen einfach kein Blatt vom Mund nehmen. Bernhard: [28:33] Inwieweit denkst du bei dem, was du fragst, auch manchmal daran, was würde meine Tochter sagen, wenn sie das hört? Mario: [28:41] Das ist eine gute Frage. Ich denke mir, dass sehr oft, dass ich, weiß ich nicht, oft ein schlechtes Vorbild auch bin, weil ich möchte zum Beispiel nicht, du kennst mich ja, ich mache verrückteste Sachen. Ich habe mich vor ein paar Wochen anzünden lassen. Und da denke ich mir wieder, eigentlich möchte ich nicht, dass ich das machen würde. Andererseits denke ich mir auch, das ist eine Erfahrung im Leben. Und ich bin der Mensch, der immer sagt, was ich nicht probiert habe, kann ich nicht beurteilen. Auch beim Essen, das ist überall. Und da denke ich mir schon, ich hätte gern, dass sie das nicht machen würde. Andererseits würde ich sie auch nicht verbieten wollen. Bernhard: [29:17] Ist auch besser, sie sieht es, wie es ist, wenn es der Papa macht. Mario: [29:20] Weiß ich nicht. Weil dann hat sie immer die Ausrede, du hast das ja auch gemacht. Also das weiß ich nicht, da tue ich mir echt schwer. Also ich bin vom Donaturm runtergesprungen. Bernhard: [29:29] Habe ich auch gemacht. Mario: [29:30] Ja, wenn das meine Tochter machen würde. Bernhard: [29:31] Ich würde pecheln. Also mit Seil, muss man sagen. Ich wollte das nur klar machen. Mario: [29:36] Es gibt Leute, mit denen bin ich runtergesprungen und wieder rauf. Bernhard: [29:43] Aber ich meine, ich finde das schon spannend und ich finde das auch cool. Und trotzdem ist es halt immer, und ich habe immer wieder auch Personen da, die ja auch in der Öffentlichkeit stehen, so wie du. Seit einiger Zeit 886 in ganz Österreich hören, aber es werden immer mehr Leute, die dich auch kennen von der Stimme und du bist ja auch auf Social Media aktiv. Wie geht es da den Kindern, wenn der Papa öffentlich unterwegs ist? Weil du bist jetzt schon jetzt, man kennt dich vielleicht. Mario: [30:10] Sie gewöhnen sich dran. Also sie gewöhnen sich wirklich dran. Am Anfang war das ja auch für mich ungewohnt, weil in Wirklichkeit rede ich in ein Mikro rein. Dass das 100.000 Leute hören, ist ja was anderes. Aber ich habe mich daran gewöhnen müssen, dass das passiert. Und meine Kinder haben sich auch daran gewöhnt einfach. Das ist für die Alltag quasi. Vor allem für die Kleine. Die Große ist ja mit dem, aufgewachsen, die hat sich auch mit reingewöhnen müssen, aber die Kleine kennt sie nur so. Bernhard: [30:37] Stimmt, die ist sehr ehrlich, ja, die kennt dich nur so. Mario: [30:40] Genau, die weiß, der Papa redet aus dem Radio raus, ja. Bernhard: [30:42] Aber das ist auch cool, also ich habe das schon auch immer genossen und ich genieße es nach wie vor, wenn ich weiß, dass wenn ich auf Sendung bin, dass meine Familie zuhört, gibt mir das ein gutes, ein wohliges, ein angenehmes Gefühl. Mario: [30:53] Ja, das stimmt, ja, das mag ich auch. Ist schön. Bernhard: [30:55] Ja, und auch wenn sie mich darauf ansprechen, oder ich habe das gesehen, was du gesagt hast, Papa, ich habe gehört, was du gesagt hast über mich. Ja, weil Aber Mario: [31:03] Bist du auf Social Media auch mit deinen Kindern unterwegs? Ja, also mittlerweile weniger. Bernhard: [31:09] Weil ich jetzt diese, also ich habe da ein ambivalentes Verhältnis dazu. Mario: [31:14] Ich auch, aber ich mache es trotzdem, weil es eine gemeinsame Sache oft ist. Bernhard: [31:20] Es ist schwierig, ich habe ja auch... Mario: [31:23] Und sie mag es auch, die Kleine, mit der Großen habe ich ja, wie gesagt, wenig Kontakt, aber die Kleine mag sie auch. Also zumindest gibt sie mir das Gefühl, nein, nicht, sie gibt mir das Gefühl, sie sagt es, sie macht das gerne. Ja, aber sie weiß halt nicht die Folgen. Sie weiß, sie folgen nicht, ja genau. Bernhard: [31:35] Das ist halt die Sache. Ich habe zum Beispiel, haben wir mit einer Filmemacherin eine Dokumentation für Arte und so gedreht, wo ich als einer der Väter quasi mit meinen Kindern und mit meiner Frau aufgetreten bin. Da war aber zwischen Dreh und Ausstrahlung, ich glaube, anderthalb zwei Jahre. Das heißt, die Kinder, die da in dem Film zu sehen sind, Mario: [31:56] Da gehst du nicht. Bernhard: [31:57] Also von dem her ist mir das dann wiederum egal. Auf der anderen Seite gibt es halt so viele Trotteln auf dieser Welt. Mario: [32:02] Ja, das stimmt schon, aber da denke ich mir auch wieder, so berühmt sind wir nicht. Bernhard: [32:08] Da hast du völlig recht und das ist auch gut so. Also ich möchte ganz ehrlich nicht mehr, also ich möchte nicht mehr sein. Ich denke, ich kenne auch einige aus meinem beruflichen Umfeld, die wirklich bekannte Gesichter sind. Was so cool ist, also ich weiß es nicht, war mal der ehemalige Ö3-Wecker-Moderator Robert Gratke in der Sauna getroffen und habe dadurch begonnen nachzudenken, ob ich das wollen würde. Ja, verstehe. Weil, weißt du, Handys sind geschwind gezückt und muss nicht sein. Aber gleichzeitig denke ich mir, dann immer ein Zimmer nehmen, in dem es eine private Sauna gibt. Vielleicht will ich ja auch dieses Gemeinschaftsgefühl haben. Sauna, ein blödes Beispiel jetzt. Mario: [32:44] Ja, nein, nein, aber ich verstehe, was du meinst. Aber ich denke mir, du entscheidest dich ja für diesen Weg. Bernhard: [32:49] Absolut, das ist die Schattenseite des Ganzen. Mario: [32:51] Weil ich werde auch oft gefragt von Leuten, stört dich das nicht, wenn die auf einmal ein Foto machen wollen mit dir? Und ich sage, nein, dafür habe ich mich ja entschieden. Und das ist ja auch eine Ehre in dem Sinn. Bernhard: [32:59] Absolut, wenn sie respektvoll mit dir umgehen. Natürlich, ja. Und ich glaube, und das erfahre ich halt immer von den Menschen, die jetzt irgendwelche tatsächlich, wo die jeder kennt, die sagen halt dann, du schau, das Problem ist nur dann, wenn sie so hinterrucks... Mario: [33:13] Das ist auch sehr unangenehm. Bernhard: [33:14] Ja, und das ist irgendwie blöd. Ich glaube, wenn sie wirklich herkommen und sagen, hey, du bist doch der Bartger, komm, mach mal ein Foto. Schön. Mario: [33:20] Das finde ich als Ehre, aber ich habe das auch schon gesehen, dass Leute einfach dann reden. Und da denke ich mir, ja, sonst reden. Aber ich muss auch sagen, wir haben hier nicht den Stellenwert von einem Tom Cruise. Bernhard: [33:32] Nein, natürlich. Und da glaube ich, Mario: [33:35] Das ist das Level, wo ich mir denken würde, er hat sich auch entschieden, aber du weißt nicht, was daraus wird. Bernhard: [33:42] Das ist wahr. Mario: [33:43] Und dann, dass du nicht mehr über die Straße gehen kannst, das stelle ich mir schon problematisch auch vor. Bernhard: [33:47] Ja, und da wundert man sich ja nicht, warum die alle mit Hoodie und Sonnenbrille und so weiter. Mario: [33:50] Weil die wollen ja natürlich auch ein Privatleben haben, ja. Aber bei uns ist das halt, wer sind wir schon? Völlig richtig, ja. Und bei richtigen Stars denke ich mir das schon. Also ein Anatovic, den ich auch ansprechen würde, weil er für mich auch ein Star ist, ob dem das nicht auch irgendwann auf den Sack geht. Bernhard: [34:06] Aber gleichzeitig musst du halt schon, finde ich, so weit geerdet sein, und da erkennt man dann, welche Stars vom Typ her laiwand sind. Du musst wissen, warum bist du berühmt? Weil die, die dich jetzt nach einem Foto fragen, da sind. Weil sonst bist du nix. Mario: [34:19] Schönes Beispiel von meiner großen Tochter. Papa, du bist ja berühmt. Und ich sage, nein, bin ich nicht. Und sie, oh ja, dich kennen ja Leute. Sag ich, mich kennen die Leute, die 88 Sex hören. Aber die allen anderen, die es nicht hören, kennen mich nicht. Und da habe ich gesehen, wie es zum Rattern angefangen hat. Weil das hat sie, für sie war ich berühmt. Weil es gibt Leute, die sprechen mich an, die kennen mich. Und Schulkollegen haben mich gekannt. Und ich habe dann klar gemacht, du, aber alle, die das nicht hören, und das sind halt sehr viele Leute auch, die das nicht hören, Leider, 88-6 einschalten. Aber die anderen kennen dich natürlich nicht. So weit muss man aber auch am Boden der Realität bleiben. Und das wollte ich ihr auch vermitteln, weil sie hat wirklich den Eindruck gehabt, ich wäre der Überstar, was ja urschön ist. Aber diese Lüge möchte ich nicht weitergeben. Weil das stimmt einfach nicht. Bernhard: [35:09] Absolut, völlig richtig. Jetzt sind wir schon beim Radiothema. Jetzt möchte ich eigentlich schon in Richtung meiner Schlussfragen kommen. Es gibt immer so ein paar Fragen, die ich am Schluss stelle. Einer davon hat mit Musik zu tun, zu der kommen wir gleich. Jetzt möchte ich dich eine Sache fragen. Ich nenne diese Kategorie immer zurück in die Zukunft. Eigentlich relativ simpel, aber trotzdem zum Nachdenken. Du hast zwei Kinder, einer ist in der Pubertät, einer ist bald fünf. Erinnere dich an den Moment des Mario-Badgast zurück, wo er 32 war und noch kein Papa. Und du hast jetzt all dieses Wissen in 15 Jahren gesammelt. Mario: [35:42] Was würde dich ändern? Was würdest du dir selber raten? Boah, das ist urschwer, weil ich finde, ich habe vieles für mich aus meiner Sicht gut gemacht, aber ich würde mir raten, zum Beispiel beim ersten Kind schon das Wissen von Zeiten zu haben. Bernhard: [36:00] Naja gut, aber das hast du nicht. Mario: [36:01] Das hast du nicht. Bernhard: [36:02] Gib ein Stück Wissen, das essentielle Wissen. Mario: [36:05] Bleib ruhig, bleib ruhiger. Ich war beim ersten Kind viel aufgeregter, was nicht notwendig war. Rückblickend weiß ich, es war nicht notwendig. Also ich würde mir, meinem 32-jährigen Mario, würde ich sagen, wenn es da ist, bleib ruhig einfach. Es passiert nichts, wenn es einmal runterfällt und sich das Knie aufschürft. Das stirbt nicht dran, das gehört zum Leben dazu. Aber damals, das war furchtbar. Bernhard: [36:29] Verstehe ich. Und die letzte Frage ist folgende. Es gibt eine von meinen Gästen erstellte Playlist auf Spotify. Das ist die Papamia-Playlist des Grauens. Da sind die Songs drauf, die die Kinder so oft gehört haben oder hören und hören wollen, dass du sie nicht mehr ausstehen kannst. Also da sind Sachen oben von, keine Ahnung, irgendwelche... Mario: [36:51] Wo ist meine Mama? Wer hat sie gesehen? Bernhard: [36:53] Zum Beispiel. Mario: [36:54] So ist meine Mama. Du musst weitergehen. Bernhard: [36:56] Ist es das oder was ist es bei dir? Was ist der eine Song, den du auf die Playlist hinzufügst? Mario: [37:00] Baby Shark. Bernhard: [37:01] Der ist schon oben. Der ist schon oben. Ja, Baby Shark. Mario: [37:03] Ist der auch schon oben mit der Piene? Wo ist meine Mama? Nein, der ist noch nicht oben. Dann nehmen wir den bitte. Den nehmen wir? Bernhard: [37:08] Ja, ja. Okay, super. Dann nehmen wir den drauf. Mario: [37:10] Den haben wir übrigens auch im Radio gespielt. Wirklich? Ja, weil ich die Leute gefragt habe. Ich habe das so im Kopf gehabt. Und habe das nur mal gesagt, ich möchte das mit euch teilen. Mit jeder diesen Scheißrohnen, die wir jetzt haben. Und die Leute fanden es aber lustig. Und wir haben es aber eh nur kurz angespielt, weil sonst bist du ja verrückt dabei. Aber den würde ich draufgeben. Bernhard: [37:30] Ja, gut, den nehmen wir. Super. Diese Playlist ist wirklich die schlimmste. Das kann ich versichern. Mario, ich danke dir vielmals. Mario: [37:34] Sehr gerne. Danke für die Einladung. Bernhard: [37:36] Hat großen Spaß gemacht. Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder im Studio. Mario: [37:39] Wer mal. Papa Mia, reine Männersache. Bernhard: [37:42] Der Podcast von Papas für Papas und für alle, die Papas mögen Klingt cool, ist es auch

Kapitel

00:00
Intro
02:03
Pubertät: vom Superstar zur Null in 10 Sekunden
06:33
Wenn Eltern wieder „cool“ werden: Beziehung auf Augenhöhe
17:41
Geburt & Vatergefühl: sofort da – und dann später die Krise
26:59
Was er seinen Kindern mitgeben will: neugierig, offen, mutig
35:09
Zurück in die Zukunft + Playlist des Grauens: „Wo ist meine Mama?“

Bernhard Vosicky

Host

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