Eltern-WhatsApp-Gruppe: Typen, Dramen und warum dort kein Streit je besser wird

Episode 120
14:11

Die Eltern-WhatsApp-Gruppe ist dafür da, Informationen auszutauschen. Stattdessen tauscht sie vor allem eines aus: Konflikte. Und zwar solche, die dort nie besser werden – sondern immer eskalieren.

Der Satz, den eigentlich alle kennen

„Ich glaube, es gibt weltweit keinen einzigen Konflikt zwischen Menschen, der durch eine Diskussion auf WhatsApp besser geworden ist. Das eskaliert immer.“

Darum geht’s

In Folge 120 hat Dominik bei mir Platz genommen – Papa, ehemaliger Jugendfußballtrainer und ehemaliger Zivi in genau dem Kindergarten, in dem heute sein Sohn Konsti ist. Wir reden über die Typen, die jede Elterngruppe kennt: die Supermom mit pädagogisch wertvollen Theatertickets, die stillen Beobachter, die einmal im Jahr ein einziges Wort posten – und damit den ganzen Chat treffen.

Außerdem geht es darum, warum Konflikte auf WhatsApp trotzdem immer eskalieren, was Eltern von der Perspektive der Pädagoginnen und Trainer lernen können, und was passiert, wenn Kinder ihre Eltern nicht mehr sehen können – auf dem Fußballfeld genauso wie im Kindergarten.

Diese Folge ist für dich, wenn du dich schon mal dabei ertappt hast, in der Elterngruppe mitzulesen – und innerlich die Augen verdreht hast. Oder selbst mitgeschrieben hast. Beides ist erlaubt.

Diese Folge ist Teil unserer Reihe über Elternsein, Kommunikation im Familienalltag und modernes Papasein.

Kapitel

  • (00:00) – Intro
  • (02:43) – Die drei Typen, die jede Eltern-WhatsApp-Gruppe kennt
  • (04:43) – „Bianca Mama Konstantin“ – Wie Eltern sich gegenseitig einspeichern
  • (07:43) – Kein Streit der Welt wurde je durch WhatsApp gelöst
  • (09:29) – Als Trainer und Zivi: Was Dominik über die andere Seite gelernt hat
  • (12:02) – Warum Bernhard 2026 fremde WhatsApp-Gruppen crashen will

Das nimmst du mit

  • Du weißt danach, welche Typen jede Elterngruppe kennt – und zu welchem du selbst gehörst.
  • Du verstehst, warum Konflikte auf WhatsApp nie gelöst werden – und was stattdessen funktioniert.
  • Du bekommst die Perspektive von jemandem, der wirklich auf der anderen Seite war – als Trainer und als Zivi im Kindergarten.
  • Du hörst, was mit Kindern passiert, sobald ihre Eltern aus der Sichtweite verschwinden.

Über Dominik

Dominik ist Papa, ehemaliger Kinder- und Jugendfußballtrainer und hat seinen Zivildienst in jenem Wiener Kindergarten absolviert, den heute sein Sohn Konsti besucht. Er kennt die Dynamik zwischen Eltern, Pädagoginnen und Kindern deshalb aus zwei sehr unterschiedlichen Perspektiven – und hat eine klare Meinung dazu. Mehr von Dominik gibt es auf www.dieschreibmaschine.at.

Über Papa Mia!?

Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Bernhard Vosicky spricht mit Vätern, Expertinnen und Experten über moderne Vaterschaft, Elternsein, Väterkarenz und alles, was dazugehört – ehrlich, direkt und nah am Alltag.

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Transkript:

Bernhard: [0:00] Ich glaube, es gibt weltweit keinen einzigen Konflikt zwischen Menschen, der durch eine Diskussion auf WhatsApp besser geworden ist. Das eskaliert immer. Hey komm, ich lade dich in eine neue WhatsApp-Gruppe ein. Wir haben da in der Elterngruppe, kennen wir, haben wir, Kindergarten, Schule, Sportverein. Und genau diese WhatsApp-Gruppen sind heute Thema in der aktuellsten Papa-Mia-Folge. Dominik, willkommen. In wie vielen Elterngruppen bist du? Dominik: [0:42] In einer und die verhält sich sehr ruhig. Das ist eine sehr langweilige Folge. Bernhard: [0:46] Ich wollte gerade sagen, danke vielmals fürs Zuhören. Wir freuen uns auf die nächste Folge. Dominik: [0:48] Die Tage ist super, ich will es mit niemandem verscherzen, wir lieben uns alle, alles ist gut. Aber bei mir ist es wirklich nicht so. Also da wären nur sachliche Themen, die wirklich wichtig sind, wie zum Beispiel... Wer das Vorne Buch hat. Das war es eigentlich jeden, das war noch kein Thema. Also wirklich nur wichtige Sachen. Kein Gejammere, kein Beschweren oder sehr wenig. Also ich bin da eigentlich nur auf das Thema gekommen, weil ich es... Das klingt jetzt auch immer so. Das war jemand anderer, der hat mir erzählt, Bernhard: [1:17] Dass ich... Ein Freund, ein Freund. Dominik: [1:19] Die haben gesagt, dass da oft zu Themen diskutiert werden, wie eben was kriegen die Kinder zum Essen, bewegen sie sich eh genug, gehst du auf den Hof oder nicht. Und da habe ich mir gedacht, wenn das bei mir so wäre, wird mich das schon, ja. Ich bin da eher auf der Seite des, in meinem Fall, Kindergartens. Da bin ich sehr solidarisch, weil ich mir denke, das ist nicht einfach, wenn du 20 Kinder plus Eltern multipliziert und dann rot kriegst und dann wird der Rotzell Die jammert auch, Bernhard: [1:46] Ne? Ja, ja, ja. Du meinst, dass sich die Eltern tauschen sich aus, um herauszufinden, ob die Kinder eh genug rausgehen. Und wenn das dann nicht der Fall ist, dann konfrontieren sie die Pädagoginnen damit und sagen, naja, gehst du doch öfter raus. Zum Beispiel. Dominik: [2:00] Ist bei mir ja gar nicht so, weil wir auch eine super Gruppe der Wischte haben, ich muss Blumen streuen. Hast du schon sowas? Bernhard: [2:06] Wir hatten das damals bei der jetzt Elfjährigen, wie sie im Kindergarten war. Da gab es dann schon immer wieder so, aber das war ein bisschen ein, Ich muss sagen, es war halt ein bisschen so ein Zickenkrieg in der Gruppe. Also da gab es ein paar, die miteinander nicht konnten. Dominik: [2:29] Das sind aber die Gruppe ausgetragen. Ist das denn lustig, wenn man einfach mitliest? Bernhard: [2:33] Nein. Also ja, wenn man mitliest und nicht betroffen ist, ist es lustig. Dominik: [2:37] Gemutet ist es sowieso, oder? Bernhard: [2:38] Ja, das ist eh klar. Dominik: [2:39] Keine Frage, es wird jetzt nicht durchvibriert die ganze Zeit. Bernhard: [2:43] Das muss man schon machen. und ich finde es ja auch interessant zu sehen, welche Typen es in diesen WhatsApp-Gruppen gibt. Weil es gibt Supermom, Die, die alles weiß, die sich mit allem auseinandersetzt, die auch so Tipps für Freizeitgestaltung in die Gruppe stellt und sagt, hey, wir haben noch zwei Tickets für das pädagogisch wertvolle Kaspeltheater im Theater in der Josefstadt am Wochenende über, möchte jemand mitkommen. Also diese Menschen. Sehr lieb, sehr cool, sehr toll eigentlich. Man fühlt sich aber immer ein bisschen schlecht, weil man das selber nicht macht. Oder? Ich weiß nicht, gehst du nicht so? Dominik: [3:20] Nein, haben wir, wie gesagt, nicht in der Gruppe, aber ich glaube, es wird ein bisschen einen gewissen Druck aufbauen. Wir haben vier Veranstaltungen am Wochenende und was habt ihr so gemacht? Bernhard: [3:28] Ja, genau, so ungefähr. Wir haben ferngeschaut. Und den gibt es. Dann gibt es die, die halt ein bisschen so den, das sind so die, rausgehe diskutieren, Mamas und Papas, die ein bisschen so sticheln immer, ein bisschen. Das ist gefährlich. Und am liebsten mag ich die, die eigentlich so nur zweimal im Jahr sich einschalten in diese Gruppe. Aber du weißt, sie konsumieren immer. Und wenn die dann mal etwas posten, dann ist das so ein BAM. Dominik: [4:08] Ein Feuerwerk. Bernhard: [4:08] Ein Wort. Oft ist es nur ein Wort. Und dadurch, dass sie sonst nie etwas posten, also meistens sind das irgendwelche Papas, die einen ziemlich lebernden, trockenen Humor haben. Die klinken sich das ganze Jahr lang aus. Und dann gibt es ein Diskussionsthema, Und sie klinken sich ein mit einem einzigen Wort und das ist so lustig, weil es so perfekt passt und du durch dieses eine Wort merkst, dass die eigentlich die ganze Zeit aufpassen und mit dabei sind. Du denkst dir, das sind so WhatsApp-Gruppenleichen. Dominik: [4:37] Oder die vorgeschlagenen Namen in den WhatsApp-Gruppen, wo man nur rekonstruieren kann, wer das sein könnte. Bernhard: [4:43] Genau, aber das ist schon auch wichtig. Wie speicherst du die Menschen im Handy ein? Dominik: [4:49] Das ist mir mal aufgefallen, das könnte recht peinlich enden. Schau. Weil ja eben, das ist ein Sammelsurium an den Benamensalungen auf den Smartphones, die dann WhatsApp abgreift quasi. Naja, ich habe es oft, eben wenn du so quasi aus der Arbeit oder Kunden, dann nehme ich halt schon meistens den quasi Firmenname Susi. Bernhard: [5:12] Genau, richtig. Dominik: [5:13] Und das wird ja dann wieder, wenn du dann irgendwie, wenn es dann speichern würdest, die Soudan de Susi, ist das vielleicht blöd, wenn das irgendwo... Bernhard: [5:20] Aber zum Beispiel, also die Bianca habe ich als Bianca Mama Konstantin drinnen. Dominik: [5:28] Ja, das wäre wieder gut für die WhatsApp-Gruppe. Bernhard: [5:30] Eh, natürlich, nur du änderst das ja nie. Und das ist ja total lustig, wenn man dann halt irgendwann einmal... Weil ich meine, ich müsste das nicht mehr machen, um zu wissen, welche Bianca das ist. Oder auch Dominik Papa Konstantin. Also das ist ja nicht notwendig, dass ich das am Anfang aber schon. Dominik: [5:48] Naja, voll, weil das Abheben sollte dann, Bernhard: [5:51] Ja, hallo, hallo Bernhard. Genau, richtig. Wer ist das jetzt geschwind? Dominik: [5:55] Sie haben mich angerufen. Bernhard: [5:59] Weil es ist schon so, die Eltern haben ja die Funktion, den Kindern zugehörig zu sein und die Kinder spielen miteinander und die zugehörigen Eltern sind halt auch noch. Dominik: [6:08] Und da kriegst du dann den Namen mit, da kannst du machen. Bernhard: [6:10] So, und jetzt ist die Sache die, je älter die Kinder werden, natürlich umso wertloser werden diese WhatsApp-Gruppen. Weil zum Beispiel in der Eltern-WhatsApp-Gruppe von der Elfjährigen. Dominik: [6:23] Passiert nichts. Bernhard: [6:24] Also ich kenne die Eltern oft gar nicht. Ein paar kenne ich, aber na. Dominik: [6:29] Na, wir haben es eigentlich, ja, eben. Da wüsste ich, da sind auch viele Nummern nicht vergeben, sozusagen, es sind nur die Nummern. Aber nachdem die Themen nicht so tiefgreifend waren bis jetzt, nur was man vielleicht den Pädagoginnen schenkt, Bernhard: [6:43] Das ist ja wieder gut. Dominik: [6:46] Weil dazu soll es ja da sein. Oder zum Beispiel einmal, was macht der Rettungswagen vor der Tür? Das war ein guter Schockmoment, wo ich das gesehen habe. Ja, verständlich. Aber ja, dazu wären es ja da, die Gruppen, um wirklich solche Informationen auszutauschen. Bernhard: [6:59] Oder um sich an Ausflüge zu erinnern. Dominik: [7:03] Oder sowas zum Beispiel. Bernhard: [7:04] Ja, nehmt ihr mehr als nur die Trinkflasche mit. Oder? Das ist so. Dominik: [7:09] Oder wann soll man da sein? Weil es eigentlich immer acht ist. Bernhard: [7:11] Ja, aber es ist die Hoffnung, die sagt, halb neun reicht auch. Dominik: [7:15] Könnte noch reichen. Ich schaffe acht eh nicht. Also versichern wir uns nochmal kurz. Ja, genau. Bernhard: [7:20] Du, aber weißt du, was ordentlich ist? Ich meine, das ist ja die eine Sache, der Irrglaube, dem viele Menschen aufsitzen, dass ein Konflikt in einer WhatsApp-Gruppe zu einer Lösung führt. Dominik: [7:33] Ich würde sogar sagen, man schafft nicht mal Terminvereinbarungen. Nein. Also alles, was organisatorisch ist, sollte sowieso nie dort probiert werden zu müssen. Bernhard: [7:43] Ich glaube, es gibt weltweit keinen einzigen Konflikt zwischen Menschen, der durch eine Diskussion auf WhatsApp besser geworden ist. Dominik: [7:52] Umfrage vielleicht. Bernhard: [7:53] Nein, es ist wirklich, wurscht ob in der Beziehung oder in einer Elterngruppe oder ganz egal wo oder was Firmengruppe, das eskaliert immer, oder? Gibt's nie. Und das ist ganz ork und das ist zum Beispiel etwas, das haben wir jetzt nicht in der Schulgruppe und auch nicht in der Kindergartengruppe, aber…, um es jetzt nicht zuordnen zu können, in der Sportvereinsgruppe, haben wir das schon gehabt, weil du kennst so diese klassischen, ich glaube, man kennt sie eh, es ist ja sehr wurscht, ob das die Fußballpapas oder die Eiskunstlaufmamas sind, also diese Menschen, die halt ein bisschen sich selbst in ihren Kindern verwirklichen wollen und vielleicht ein bisschen zu emotional mit dem sportlichen Erfolg, nämlich nicht der Leistung, sondern dem Erfolg der Kinder umgehen. Und das ist halt ein Org, wenn da diskutiert wird und über den Schiedsrichter geschimpft wird und wo nach einem Match sich vor der Halle, wo gespielt worden ist, dann die Eltern der Kinder der unterschiedlichen Vereine, die sich gerade duelliert haben am Feld, die sind sich fast angehangen. Bernhard: [9:01] Und das wurde halt dann auch in der Gruppe nachdiskutiert und da haben dann quasi die Eltern, die Trainer, ein bisschen angepinkelt so in die Richtung von der Seite, es kann doch nicht sein, dass die Trainer das zulassen, dass die Kinder so und dann, also das ist richtig schier eskaliert da eigentlich in der Gruppe, bis dann irgendwer gesagt hat, ich meine ganz ehrlich, das einzige Peinliche an dem ganzen Tag waren die Eltern. Dominik: [9:29] Das ist, glaube ich, oft das Ding. Ich meine, ich nehme mir da immer meine Lizenz zum Glückscheißen, weil ich war lange Kinder- und Fußballtrainer. Also Kinder-, Jugend-, Fußballtrainer und war auch ein Jahr lang Zivildiener. Eigentlich lustigerweise in dem Kindergarten, wo jetzt mein Sohn ist, der Konsti. Und wenn man die andere Seite einfach erlebt hat, ist diese Dynamik, die sich da oft bei den Eltern bildet, eher ein Wahnsinn. Weil es ist ja irgendwo logisch. Deswegen schlage ich mich da meistens auf die Seite von den Pädagoginnen jetzt im Kindergarten oder den Trainern und innen, weil du kannst nicht von 20 Leuten oder 20 Kindern alle gleich behandeln, alle happy machen, allen das Lieblingsessen geben und allen das perfekte Leben bieten. Das ist ein Geben und Nehmen. Und vor allem, wenn du diese andere Seite mal gesehen hast, wenn sicher willst du, dass dein Kind gut aufgehoben ist den ganzen Tag im Kindergarten und man kann ja auch mal Kritik üben oder was anmerken. Aber es ist so, sobald die Eltern da rausspazieren, ist das eine andere Welt da drin. Und wenn ein Kind weint, hört das meistens nach 20 Sekunden auf. Und beim Fußball halt genau das Gleiche. Wenn die Eltern in der Nähe sind, verhält sich das Kind komplett anders, als wenn die wirklich die Halle oder das Spielfeld aus der Sichtweite verlassen. Bernhard: [10:48] Deswegen ist es ja auch, glaube ich, gut, dass bei vielen Trainings die Eltern gar nicht erlaubt sind. Dominik: [10:52] Ja, und dass wir im Kindergarten auch nicht daneben sitzen. Das ist sicher auch ein großer Pluspunkt. Aber ich glaube halt eben, das ist oft so, wie es halt oft ist in sozialen Gruppen, das schaukelt sich ein bisschen unnötig hoch. Bernhard: [11:03] Absolut, ja. Aber ich meine, ich finde das so lustig, weil wir alle wissen doch, dass wir es nicht wollen, vor den Augen anderer kritisiert zu werden. Niemand mag das. Aber wir machen es bei anderen. Dominik: [11:23] Komplett am Präsentierteller, wenn du früh sagst, wir wollen heute bitte nicht, ja gut, Beispiel, was hätte man da für ein Beispiel? Bernhard: [11:31] Ich meine, bleib mal. Dominik: [11:32] Nicht, dass mein Kind in den Hof geht, weil die sind den ganzen Tag im Hof. Wenn man halt denkt, ist ja super, die sind in der Frischluft und die werden das schon wissen, ob einem Kind kalt ist, wenn es strömend regnet, werden sie schon nicht rausgehen. Und ich denke mir halt, das war jetzt nur ein Beispiel, aber irgendwo, man gibt halt die Verantwortung ab, man gibt sein Kind in eine Obhut, wenn was ganz grobes schiefläuft, kann man es ja sagen. Aber ich glaube halt, wenn sich das so aufschockelt und halt dann irgendwo ein bisschen zu viel Kritik entsteht, als man äußern müsste, ist sicher, da tun wir eher die anderen dann leid. Bernhard: [12:02] Vielleicht mal Frage an euch, gerne als Kommentar in der Spotify-App geben, habt ihr auch schon irgendwie mal Konflikte in eurer Elterngruppe bei Kindergarten, Schule oder was auch immer, Sportverein gehabt? Würde mich sehr interessieren. Ich finde halt, das ist der falsche Weg, oder? Weil wenn du ein Problem hast, was ist das Gescheiteste, was du tust? Du nimmst die Person, mit der es ein Problem gibt, zur Seite, einmal raus aus der Situation, sagst sachlich, klar und deutlich, spezifisch auf die eine Sache, die dich stört, was Sache ist, wie es das gar anders hältst. Aber du gehst nicht her und pinkelst dir in der Öffentlichkeit ans Bein. Oder? Löst das irgendwas? Dominik: [12:46] Meistens sind ja die Probleme nicht unlösbar und so groß. Das sind ja meistens als Feintunings und Sachen, die man vielleicht eh gemütlich lösen könnte. Aber Gott sei Dank nicht in meiner WhatsApp-Gruppe. Bernhard: [12:57] Ja, genau. Also das heißt, wer eine ruhige WhatsApp-Gruppe will, der kommt in die vom Daumen. Wildfremde Menschen in WhatsApp-Gruppen einladen, in denen die sich nichts verloren haben. Dominik: [13:09] Das ist Wedding-Crasher auf die Art. Ja, WhatsApp-Gruppen-Crasher. Einfach mal so einladen und dann so sagen mit... Gab es schon wieder Gebackenes. Bernhard: [13:20] Das wäre urgut. WhatsApp-Gruppen crashen. Echt extrem. Das gefällt mir. Das werde ich ein bisschen zu meinem Jahresplan 2026 hinzufügen, dass man WhatsApp-Gruppen crasht. Das ist, glaube ich, eine gute Idee. Und sich aber nicht zu erkennen geben, vielleicht auch mit einer geheimen Zweitnummer, mit einem Zweit-WhatsApp-Account, damit man nicht enttarnt werden kann. Dominik: [13:44] Jetzt wird es schon strafbar. Das besprechen wir vielleicht, wenn die gerade so aufgeschalten sind. Bernhard: [13:48] Genau, wir machen das, wir machen uns da Gedanken darüber. Falls ihr in Zukunft jemanden in einer Rapozeitgruppe habt, den ihr nicht kennt, maybe it's us. Bis zum nächsten Mal.
Bernhard Vosicky – Podcast Host Papa Mia!?

Bernhard Vosicky

Host

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