Warum Vatertag nichts mit Feminismus zu tun hat

Episode 124
40:34

Familie ist ein Hemmschuh. Steht nicht im Leitbild, aber es klingt durch – in Kommentaren, in Büros, in Werbekatalogen zwischen Grillzange und Whiskeyflasche. Und solange wir das so framen, braucht es uns nicht wundern, dass kaum einer freiwillig dort sein will.

Das Zitat aus dieser Folge, das ich nicht mehr loswerde:

„Meine Anliegen sind nicht feministisch, meine Anliegen sind tief egoistisch. Ich will, dass es mir besser geht und wenn das anderen hilft, ist es schön. Aber das ist nicht das Ziel.“

Worum es in dieser Folge geht

Vatertag in Österreich. Dominik Gocumyan ist wieder da und wir reden, wie wir es immer tun: offen, direkt und ohne Scheuklappen. Diesmal geht es um die Frage, die mich eigentlich schon seit Jahren umtreibt, nämlich warum wir Väterkarenz immer als Problem behandeln, das gelöst werden muss – statt als etwas, das man wollen könnte.

Denn das Paradoxe ist folgendes: Es gibt genug Männer, die länger in Karenz gehen wollen. Die es aber trotzdem nicht tun. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis davon, wie wir Familie als Gesellschaft beschreiben. Als Belastung. Als Karrierebremse. Als etwas, das einem passiert. Deshalb kämpfen wir seit Jahren um Prozentzahlen, statt an dem echten Problem zu arbeiten: dem Framing.

Diese Folge ist für dich, wenn du das Gefühl hast, du willst eigentlich mehr Zeit mit deiner Familie – aber irgendwie sprichst du dafür nie davon, als wäre es etwas Verlorenes.

Diese Folge ist Teil unserer Reihe über moderne Vaterschaft, Väterkarenz und das Framing von Familie.

Kapitel

(00:00) – Intro
(01:15) – Vatertag in Österreich vs. Deutschland: Leiterwagen, Aschenbecher und Kresse-Igel
(10:30) – Grillzange, Whiskey, Old Spice: Warum Vatertagsgeschenke so viel über Rollenbilder verraten
(16:00) – FM4, Hero of Feminism und warum Bernhard den Preis lieber nicht feministisch nennt
(21:00) – FOMO für Väter: Vom Müssen zum Wollen
(36:00) – Der größte Hebel: Höherer Deckel, längere Mindestzeit, schwedisches Modell

Das nimmst du mit

  • Du verstehst, warum intrinsische Motivation der einzige Weg ist – und warum gesetzlicher Druck das Gegenteil bewirkt.
  • Du weißt, welche zwei konkreten Stellschrauben Väterkarenz in Österreich wirklich verändern könnten.
  • Du erkennst, wie das gesellschaftliche Framing von Familie dazu beiträgt, dass Menschen keine Kinder mehr wollen.
  • Du hast einen Satz im Kopf, den du beim nächsten Gespräch über Vaterschaft brauchen wirst.

Über Dominik Gocumyan

Dominik Gocumyan ist Unternehmer, Werber und Papa. Er ist einer der wenigen Menschen, mit denen ich wirklich streiten kann – und trotzdem immer klüger rausgehe. In dieser Folge redet er zum zweiten Mal über das, was Vaterschaft für ihn bedeutet: nicht als Gesellschaftsprojekt, sondern als persönliche Entscheidung.

Über Papa Mia!?

Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas – und für alle, die Papas mögen. Bernhard Vosicky spricht mit Vätern, Expertinnen und Menschen, die moderne Vaterschaft und Familie aus unterschiedlichsten Perspektiven kennen. Ehrlich, direkt, manchmal unbequem.

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Transkript:

Bernhard: [0:00] Meine Anliegen sind nicht feministisch, meine Anliegen sind tief egoistisch. Ich will, dass es mir besser geht und wenn das anderen hilft, ist es schön. Aber das ist nicht das Ziel. Dominik: [0:09] Papa Mia. Reine Männersache. Bernhard: [0:12] Der Podcast von Papas für Papas. Und für alle, die Papas mögen. Klingt cool, ist es auch. Spezialfolge zum Vatertag bei Papa Mia. Der Dominik ist bei mir. Servus Dominik. Hallo. Sind wir ganz komisch, sich zu begrüßen, obwohl wir vorher schon beim Kipferl und beim Kaffee zusammengesessen. Dominik: [0:29] Wir begrüßen das schon Stunden an. Bernhard: [0:30] Richtig, richtig. Macht nichts. Wir begrüßen dich, der da gerade zuhört oder die, die gerade zuhört zu unserer Spezialfolge zum Vatertag. Vatertag in Österreich, weil das ist etwas ganz Spezielles. Hast du das gewusst, dass der Vatertag in Österreich völlig anders begangen wird als der Vatertag in Deutschland? Dominik: [0:49] Mir ist es unabsichtlich mal passiert, weil wir haben es einfach mal falsch gefeiert. Wie? Das ist eine lustige Anekdote. Ich habe dieses Vatertagsgeschenk, das ich eigentlich fast nie mache, meinem Vater, immer am falschen Tag geben. Und wir sind erst draufgekommen, weil es in Deutschland durch Funk und Fernsehen anscheinend hat man gedacht, das ist jetzt. Anscheinend vorher war und unsere erst nachher war oder umgekehrt. Auf jeden Fall sind wir später draufgekommen, dass wir es vollkommen falsch gefeiert haben. War aber auch wieder wurscht, also sagt dann eh auch alles. Bernhard: [1:15] Wer sagt was gegen zusätzliche Geschenke? Aber was orges in Deutschland ist ja der Vatertag einer, wo sich die Papas quasi mit offenbar so einem Bollerwagen, also so ein, wie sagt man bei uns, Leiterwagen? Dominik: [1:28] Ja, Leiterwagen. Bernhard: [1:29] Also ein Ding, zusammentun, mit anderen Papas treffen, da tonnenweise an Bier reinhauen und dann um die Häuser ziehen. Was jetzt bei uns beim Vatertag nicht, also machst du das? Dominik: [1:41] Ja, das wollte ich fragen. Machst du das leicht, macht man das so? Macht man das nicht? Bernhard: [1:45] Also das muss man schon dazu sagen, Tradition, Vatertag in Österreich ist eine andere. Weil, woher du hast dich schlau gemacht? Woher kommt denn der Vatertag in der Form überhaupt? Dominik: [1:56] Ist lustig, weil dieser Bollerwagen oder Leiterwagen ist mir da auch unterkommen. Weil ich natürlich, wie man das so macht als Vorbereitung, die schlaue KI mal angeworfen habe. Und da hat es sich diese zwei Punkte gegeben. Das eine war mehr diese Vater-Helden-Geschichte. Anscheinend der Father's Day aus den USA, irgendwann mal Anfang 1900, wo anscheinend ein Vater, wo die Mutter anscheinend gestorben ist, alle sechs Kinder alleine großgezogen hat. Und eine von diesen Töchtern ihn dann quasi gefeiert hat und dadurch der Father's Day entstanden ist. Also quasi der beispielhafte Übervater, der sechs Kinder alleine großgezogen hat und ihn zu Ehren anscheinend an dieser Tag gemacht hat. Das hat mir jetzt die Karriere ausgespuckt, kann auch nicht stimmen. Und das andere war der Leiterwagen. Bernhard: [2:42] Und woher kommt der? Dominik: [2:42] Soffende Väter, die in Deutschland um die Häuser ziehen, ist mir ein bisschen realistischer vorgekommen. Bernhard: [2:46] Ja, aber bei uns gibt es wahrscheinlich weder, zumindest in meinem Bekanntenkreis, keine alleinerziehenden Väter von sechs Kindern. Und ich kenne auch niemanden, der am Vatertag mit dem Leiterwagen um die Häuser zieht. Deswegen lassen wir beides einfach raus. Dominik: [3:00] Wahrscheinlich, dann interessiert uns beides nicht. Wir machen es anders scheinbar. Bernhard: [3:03] Bei uns ist es der zweite Sonntag im Juni, weil der zweite Sonntag im Mai ist der Muttertag. Und ein Monat später ist der Vatertag. Das ist relativ logisch irgendwie, oder? Dominik: [3:15] Dann haben wir es für nächstes Jahr richtig. Bernhard: [3:18] So ist das. Und daher kommt das. Das ist der Aufhänger, warum wir heute eine Folge machen zum Vatertag. Wir wollen aber eigentlich weniger über den Vatertag als solcher sprechen, als über die Auswirkungen oder warum es ihn gibt und das Ganze rund um ein bisschen eine Masterfolge. Wie stehen wir eigentlich zu der Thematik Papa, Vater und so weiter? Das wollen wir heute in der Folge klären. Dominik: [3:39] Und übrigens alles Gute zum Vatertag. Bernhard: [3:41] Alles Gute auch dir. Dominik: [3:42] Darf man das dann, wenn du nicht mein Vater bist oder darf das nur Bernhard: [3:46] Der Sohn und die Tochter. Dominik: [3:47] Oder die Tochter. Darf ich dir das so? Ich wünsche dir einfach alles Gute. Bernhard: [3:50] Ich wünsche dir auch alles Gute zum Vatertag. Ja, alles Gute. Dominik: [3:52] Die Frage, das verdient auch. Bernhard: [3:55] Müssten nicht eigentlich die Kinder beschenkt werden zum Vatertag, weil ohne die wärst du ja kein Vater. Dominik: [4:02] Das irgendwo, ja, das... Bernhard: [4:05] Sie hätten sicher nichts dagegen, aber ich bin mir nicht sicher, ob das aufgeht. Die Hauptursache. Ja, genau. Dominik: [4:12] Okay, also das heißt… Wenn man ja alles umdrehen, schau, wir können das machen, wie wir wollen. Bernhard: [4:15] Wir können das machen, wie wir wollen. Wie wird der Vatertag bei dir begangen? Dominik: [4:19] Also, wie ich schon gesagt habe, sehr unspektakulär. Wir haben das eben ab und zu falsch gefeiert, ab und zu gar nicht, ab und zu… Ich glaube, vielleicht ist es in der Schul- und Kindergartenzeit anders gewesen, weil du da halt das Geschenk basteln musstest. Bernhard: [4:31] Der Aschenbecher. Dominik: [4:31] Ich wollte es gerade sagen. Bernhard: [4:33] Der Ton-Aschenbecher, ja. Wobei mein Vater auch geraucht hat von dem her. Dominik: [4:37] Ja, meiner auch. Und ich habe die auch nachher dann noch selber, als ich geraucht habe, habe auch eine lange Zeit geraucht, habe ich die dann quasi ein bisschen geraucht. Bernhard: [4:43] Du hast in die von dir gebastelten Aschenbecher geascht. Dominik: [4:47] Geascht, ja. Vielleicht war das ein bisschen die Retour-Kutsche. Ich würde es wahrscheinlich genauso machen. Bernhard: [4:51] Da schließt sich der Kreis. Dominik: [4:52] Dieser eigenartige Aschenbecher, der keiner war, jetzt kannst du den du haben. Ja. Sohn. Bernhard: [4:57] Hast du auch in dem von dir gebastelten Kresseigel Kresse angebaut? Dominik: [5:01] Kresseigel haben wir gar nicht gemacht. Bernhard: [5:02] Habt sie nicht gemacht? Dominik: [5:03] Das war ja Ostern, oder? Ja, eh, ja. Ich glaube, die Aschenbecher in Erinnerung. Bernhard: [5:09] Aber das schon. Aschenbecher? Haben wir schon alle getöpfert. Ja, das ist so. Die Masterclass des Schenks. Und heute ist das ein bisschen anders. In unserem Kindergarten werden keine Aschenbecher mehr gemacht. Zumindest kriegen wir sie nicht. Vielleicht machen sie es für die Betreuerinnen. Ich weiß es nicht. Aber, ganz unter uns. Ich weiß, der Konstantin hört den Podcast, glaube ich, nicht, oder? Dominik: [5:33] Ja, wenn, dann wird er es nicht. Zufällig. Ich möchte mir nichts übernehmen. Genau. Bernhard: [5:36] Und meine Kinder hören den Podcast auch nicht. Aber ich frage dich jetzt ganz ehrlich, weißt du noch, was du in den letzten Jahren zum Vatertag bekommen hast? Dominik: [5:48] Schon noch, weil Konstantin ist noch nicht zu alt und es war noch nicht zu viel. Letztes Jahr war es ein kleines Katerlbillier, wie auch immer. Das hat mich trotzdem gefreut. Bernhard: [5:58] Also ich kann mich an eine Sache erinnern. Dominik: [5:59] Aber in der Masse geht es dann vielleicht irgendwann unter. Bernhard: [6:01] Eine Sache weiß ich, das war so eine, das kennst du diese Schrumpffolien. Das ist eine Plastikfolie und da zeichnest du was drauf, dann schneidest du es aus und dann ist es so groß. Und dann tust du es ins Backrohr und nach fünf Minuten schrumpft das so zusammen und wird ganz hart. Und dann kann man es zum Beispiel als Schlüsselanhänger verwenden. Und da hatte ich die Handform, des Kindes. Das ist nett. Das ist aber als Schlüsselanhänger denkbar ungeeignet, weil natürlich die Finger von allen Seiten wegstehen. Das heißt, innerhalb von zehn Minuten in der Hosentasche bricht ein Finger ab. Hatte nur noch einen Handstumpf. Also es war jetzt eher nicht so, aber es war ein tolles Geschenk. Ich habe mich sehr gefreut. Von der Usability muss man im Kindergarten noch ein bisschen, also User Experience, war noch nicht so top. Dominik: [6:54] Die Aschenbecher, da hätte man wenigstens ein Aschen können. Bernhard: [6:56] Hätte man, genau, richtig, da hätte man ein Aschen können. Vielleicht so aus Thron, so Hände von den Kindern als Aschenbecher, in dem man dann reint. Aschen kann. Ich bringe den Kindergarten auf blöde Ideen. Dominik: [7:09] Wenigstens sieht man schon, dass sich da über ein paar Generationen was getan hat. Oder ein paar, eine eigentlich. Bernhard: [7:13] Aber, und das ist jetzt die viel, viel spannendere Frage. Erstens einmal, was kriegt der Papa bei dir, jetzt, wo du selber Papa bist? Dominik: [7:24] Eigentlich noch weniger als früher, würde mir gar nichts einfallen. Bernhard: [7:27] Passtest du keine Hände, keine Aschenbecher mehr. Dominik: [7:29] Ja, es wäre aber interessant, das zu machen und zu schauen, was dann passiert. Na, also wir haben das wirklich wieder auslaufen lassen und das ist halt eher vom kleinen Sohn zu mir. Schauen wir mal, was da kommt. Wenn nichts kommt, wäre es, wie gesagt, auch kein Problem, weil wir das jetzt nicht so hoch feiern. Bernhard: [7:46] Ich finde das spannend, weil bei uns ist es so, ich habe zwei Geschwister und wir drei machen es halt immer eigentlich völlig ohne System aus, was halt dann der Papa bekommt, ob das jetzt Eintrittskarten für ein Event ist, wo er gerne hingehen möchte, auch mit der Mama gemeinsam oder so, oder ob das ein Buch ist oder irgendwas, sowas in der Preiskategorie, sage ich jetzt einmal so 20 bis 40 Euro. Das ist so das Vatertagsgeschenk. Aber, und das finde ich jetzt eigentlich interessant, Da haben wir ja noch eine andere Ebene. Also es gibt ja vom Kind zum Papa, vom Papa zum Opa dann eigentlich die Ebene. Was ist aber auf derselben Ebene? Also Frau zu Mann, Mama zu Papa. Wird da was geschenkt? Also quasi schenkst die Bianca dir etwas zum Vatertag? Schenkst du ihr etwas zum Muttertag? Dominik: [8:35] Das Support ist noch da. Ich glaube, es wird dann erst ein bisschen unkontrollierter, wenn sie es dann selber können. Weil jetzt kannst du es ja noch, sag ich halt, da mach den Kriegselkraxel drauf auf die Karte und es ist alles schön. Ich glaube, interessanter wird es dann und das wirst du dann wissen, wenn sich das ein bisschen entfesselt, dass Selbstorganisierter ohne andere Hilfe passiert. Oder ist das noch nicht zu der Fall? Bernhard: [9:00] Der Support ist nach wie vor das Essentielle, weil auch wenn Kinder bereits im Gymnasium sind, sind sie nicht so, dass sie eigeninitiativ und selbstverantwortlich, Kalenderdaten im Kopf haben. Auch wenn sie Zugang haben zu allen Kalendern und reinschauen könnten, du kannst ihnen eine Woche vor dem Muttertag sagen, hey, Resi, am Sonntag ist Muttertag. Hast du was für die Mama? Bereitest du was vor? Machst du was? Ja, ja, mache ich eh, mache ich eh. Samstag dann, vor dem Muttertag, ich habe nichts für die Mama. So, und dann wird halt doch was gemacht. Das geht sich dann eh aus. Dominik: [9:39] Ja, dann ist vielleicht noch im Alter irgendwann mal der Fall, dass es selbstorganisiert ist. Bernhard: [9:43] Du musst einfach nachrennen, ja, und ich meine, bei der Kleinen, die fragt mich in der Früh, ist halt Wochenende, die hat keine Ahnung. Dominik: [9:51] Was ist super, ist auch, soll so bleiben. Bernhard: [9:53] Fragt auch zum Mittag, muss ich jetzt schlafen gehen? Also das ist so, sie würde, das ist eigentlich total spannend, dass sie das akzeptieren würde, wenn ich um 13 Uhr zum Winter gesagt, es ist jetzt Abend, weil momentan im Juni, wenn sie am Abend schlafen geht, halb acht, acht, ist ja auch noch immer hell, weil sie erkennt keinen Unterschied anhand der, Das Licht von draußen, ob sie jetzt schlafen geht oder nicht. Darauf muss man sich verlassen. Genau. Und deswegen vertraut sie mir so weit, dass wenn ich um 14 Uhr sage, Schatzi, Julia, es ist Schlafenszeit, sie würde es machen. Sie würde zwar nicht glücklich sein damit, aber sie würde es machen. Das ist eigentlich lustig, oder? Dominik: [10:26] Gut. Ja, hat noch viel Kontrolle. Bernhard: [10:29] Und da wollte ich drauf hinaus, weil wir sind so eine Familie, wir sitzen offen am Frühstück und tun dann so die Kataloge, die Prospekte, die man halt in den Postkasten als Postwurfsendung bekommt. blättern wir durch. Da hast du natürlich zum Muttertag und zum Vatertag dann immer so dieses Specials, so eine Seite, Vatertag, das könntest du schenken und so. Und was da drinnen ist, jedes Mal, ich könnte mich so dermaßen ärgern. Dominik: [10:55] Einmal Zartrosa mit Herzchen und einmal Flammen und Grillbesteck. Bernhard: [11:00] Also einmal das 16 in 1 Duschgel, Shampoo, Bartpflege, Schmiermittel, Motoröl, alles in einem. Das hast du mal auf der einen Seite. Genau, aber das ist ja noch das Geringste. Ich finde ja, okay, Körperpflege, warum nicht, schenkt man ihm halt was, das passt. Aber was dann immer so dabei ist bei den Vatertagsgeschenken, grundsätzlich wirkt es so, als wäre jeder Vater eigentlich ein Whisky- oder Rum-Konnoisseur. Es gibt immer Spirituosen in diesen Dingen. Das heißt, schenkt doch dem Papa eine Flasche Jack Daniels. Naja, das ist doch toll. Dominik: [11:40] Ganz ehrlich Damit muss das gewesen sein Bernhard: [11:42] Vielleicht noch die Zigarre dazu Und dann noch Das ist ein tatsächlicher Fall Old Spice, Irgendwie Luschgel Parfum Und wenn das dann auch noch mit, so wie heuer, einer Fußball-Weltmeisterschaft. Dominik: [11:59] Gepaart wird Dann kannst du das auch nochmal potenzieren Oder eigentlich ist es nochmal einfacher Dann ist der Aufsatz für die Bierkiste zum Sitzen Bernhard: [12:07] Schenk doch dem Papa zwei Kisten Bier oder eine Grillzange und so. Also, Ja, ich habe eine Grillzange und ja, ich habe Kiste Bier und ja, ich habe auch ein Parfum, ein Duschgel und Spirituosen momentan nicht, aber wir haben das alles. Aber meine Frau hat das auch. Ist das zwingend männlich konnotiert oder für einen Vater konnotiert, dass es Whiskyflaschen, Rumflaschen, muss das sein? Weil es ist ja umgekehrt nicht anders, oder? Dominik: [12:38] Eben, das ist ja, müssen wir das nächste Mal aufheben, die quasi Muttertags-Katalog. Ich hätte sie noch da. Müssen wir nachher nebeneinander legen. Ja, interessant. Kannst du in die Schulnot packen, den direkten Vergleich. Bernhard: [12:50] Und Frauen bekommen dann so Badezusatz, sehr beliebt, Badezusatz, Pflegecremes. Und während Männer wahrscheinlich dann irgendeine Schleifpaste mit Stahlpartikeln für das Gesicht bekommen. Ja, aber das ist doch, wie blöd ist das? Die würden ja nicht Werbung machen dafür, wenn es nicht die Menschen auch kaufen würden. Dominik: [13:15] Ist es ja, dieser wirtschaftliche Aspekt, wie es eh immer ist, ist sicher auch, ich bin ja auch nicht ganz unschuldig, ich komme auch aus der Werbung, ich mit meiner Agentur mache das auch nicht anders und wenn diese Tage daherkommen, ist es ja dann auch aufgelegt, gewisse Produkte genau dann nochmal zu verkaufen. Zu positionieren einfach. Zu positionieren, man ist halt, wie wir es ja in unserer Folge, ich wollte mal darauf referenzieren, Ja, bitte, mach was. Die Geschlechterrollen vorgeheben. Ja, genau. Eben, wir stecken halt trotzdem irgendwo drin. Bernhard: [13:47] Ja. Dominik: [13:48] Man kann da, ja, zwar raus, aber gewisse Rollenidentifikation oder, ja, wo sich auch unsere Kinder dann zurechtfinden, gibt es anscheinend. Kann man es noch so anders vorleben. Allein im Kindergarten und in der Schule wird es dann eh trotzdem anders kommen. Ja, mit, weiß nicht, du darfst das nicht, du bist ein Mädchen. Ja. Du darfst es nicht dreckig machen, du bist ein Mädchen. da kommen solche Sprüche, wo du denkst, das kann er nicht von uns haben, also muss es von irgendwo kommen. Bernhard: [14:14] Das höre ich natürlich nicht, aber ich habe auch keinen Wurscht. Dominik: [14:16] Aber das sind halt eh so Sachen, wo man sich denkt, habe ich total versagt, was ist jetzt passiert? Aber eben, müssen sich halt, glaube ich, draußen auch ein bisschen zurechtfinden und diese Geschlechterrollen gibt es halt. Da kann man machen, was man will. Man muss halt vielleicht nicht die 20. Grillzange kaufen, sondern mal überlegen. Bernhard: [14:33] Außer es gibt eine neue. Eine richtig gute Grillzange. Ist schon was wert. Dominik: [14:38] Mit gleichzeitiger Schraubenschlüssel- und Bieröffnerfunktion. Bernhard: [14:42] Korrekt. Weißt du, was ich jetzt habe und was wirklich wertvoll ist? Das würde ich dir auch empfehlen, falls du Käsekreiner magst. Es gibt einen Original-Käsekreiner-Stupfer. Das ist ein rotes Handgriff-Plastikgerät, das vorne vier spitze Zacken hat, ähnlich einer Gabel, nur dünner und spitzer. Dominik: [15:02] Zur Wurstentschärfung quasi. Bernhard: [15:03] Genau, damit man quasi die Käsespannung des Käsekreisers, Käsekreisers mit Stupfen entschärfen kann. Und jetzt, wo ich in dein Gesicht schaue, weiß ich, du hättest das auch gerne. Dominik: [15:16] Das heißt, hast du dir das gekauft oder hast du das bekommen? Bernhard: [15:18] Ich glaube, das habe ich zum Vatertag bekommen. Dominik: [15:23] Käsekreiner-Optimierung hast du das? Bernhard: [15:25] Ja, genau, richtig. Wurde mir vorgeschlagen. Das war mein Amazon-Algorithmus, hat für mich vorgeschlagen. Dominik: [15:31] Durch die Verbrennungsspuren in deinem Gesicht vom letzten Grillen wurde dir das vorgeschlagen automatisch. Bernhard: [15:36] Ja, nein, aber das habe ich wirklich und ich verwende es auch. Ich meine, wenn man jetzt findig ist, kann man natürlich mit der linken Hand die Grillzange halten und mit der rechten Hand dann auch rein mit der Gabel, das geht. Aber es ist mit einem Originalstupfer, hast du natürlich, also das ist halt. Dominik: [15:51] Auch für vorgesehen. können. Der würde nur dafür produzieren. Bernhard: [15:54] Da gibt es halt schon auch Unterschiede. Dominik: [15:55] Also das heißt, wir wollen raus aus den Geschlechterrollen, aber stecken trotzdem Glück drin. Bernhard: [15:59] Ja, und das ist genau die Geschichte. Ich finde ja das auch nicht problematisch, dass wir da drinnen stehen. Die Sache ist nur, man darf es, Ich finde halt, niemand sollte es dir vorwerfen können, wenn du da drinnen steckst, weil wir alle drinnen stecken. Und das ist das Problem, dass halt immer uns vorgeworfen wird, warum ändert sie euch denn nicht? Warum macht sie nicht irgendwas anderes, wenn doch alle da drinnen stecken? Und das geht mir massiv auf die Nerven. Und das war auch eine Sache, ich habe jetzt vor wenigen Tagen ein eh anlässlich des Vatertags. Offenbar bin ich da mit diesem Podcast, den wir jetzt doch schon einige Jahre machen. ich bin halt der Mann, der über dieses Thema spricht und deswegen ruft man mich an und FM4 hat mich an. Die Autorität auf diesem Gebiet. Ich habe mir eine Kompetenzvermutung. Also die Leute glauben halt, der hat irgendwie Expertise in dem Bereich. Richtig. Und da hat mich eine sehr nette Redakteurin von FM4 angerufen und mich zum Thema Papa-Karenz, Väter-Karenz befragt. Das ist ja, was ich gesagt habe, ich mag den Begriff Väter-Karenz nicht, weil man sagt auch nicht Mutter-Karenz. Bernhard: [17:06] Aber das sind solche Sachen, da ging es dann eben genau um diese Thematik, dass, Ja, warum, was wäre so der größte Hebel, wenn man hergeht, um, wie könnte man es schaffen, dass die Väter endlich Verantwortung übernehmen? Und ich habe dann als Gegenfrage gestellt, ja, es ist spannend, dass du das sagst, aber Verantwortung übernehmen tun sie ja eh, aber in einem Bereich, wo halt möglicherweise vielleicht Frauen keine Verantwortung übernehmen, bei einem Familieneinkommen, wenn du es dir statistisch anschaust. Ja, du kannst nicht immer nur Verantwortung übernehmen auf den Bereich Familie Framing. Du musst das Gesamtkonstrukt sehen. Und das ist auch das, was ich immer sage. Liebe Leute, redet einfach miteinander. Macht euch das aus, weil wenn in eure Lebensphase es jetzt gerade hineinpasst, dass du als Papa zu Hause mehr Verantwortung übernimmst mit Familie und Kindern und deine Frau, weil sie, beruflich in einer Situation ist, wo das für sie besser funktioniert, dort mehr Verantwortung übernimmt für das Haus. als Einkommen, dann ist das eine geteilte Verantwortung in unterschiedlichen Bereichen. Aber es ist das, was für dich als Lebenskonstrukt am besten passt. Kann ich dir das vorwerfen? Ich würde sagen, nein. Aber passiert es trotzdem? Ja. Und das ist total blöd. Und das ist halt etwas, was man den Menschen finde ich erklären muss, dass das immer eine Einzelsituation ist. Wenn es so ist, dass es einen Teil in der Familie gibt, der grundlos. Bernhard: [18:31] Obwohl es kommuniziert wurde, seinen Teil nicht macht oder ihren Teil nicht macht, hey, dann gibt es da Reibungspunkte und die gehören aufgelöst und der oder die sind Vollidioten. Das bin ich 100% der Meinung. Und gerade deswegen sage ich, wenn man es aber ausgemacht hat, wer bin ich darin zu urteilen? Das ist es halt. Dominik: [18:48] Weil dieses innerfamiliäre ist erstens etwas sehr Intimes, etwas sehr Privates. Und wir diskutieren ja eh häufig darüber, schon seit Jahren in diesem Podcast auch, wie man die Vaterschaft einfach... Apropos. Jetzt sehen wir nämlich, wie das funktioniert bei euch. Der Saugroboter ist losgefahren. Bernhard: [19:12] Das ist großartig. Dominik: [19:13] Das war jetzt nicht schlecht. Bernhard: [19:15] Der hat jetzt einfach gewartet, bis wir über das Thema Haushaltsaufteilung reden und dann fängt er an, ich nehme die Reiligung wieder auf. Dominik: [19:19] Nämlich bei Vaterschaft ist losgegangen vielleicht. War das das Keyword? Bernhard: [19:22] Das lassen wir jetzt aber drinnen. Da schneide ich jetzt bewusst nicht raus, weil Robo, der übrigens extrem schlecht ist. Ich glaube, den haben wir jetzt schon seit sieben Jahren. Ich glaube, der macht mehr Schmutz. Er macht durch den Reifenabrieb mehr Schmutz, als er beseitigt. Das ist eine Schleifmaschine. Dominik: [19:37] Wirklich schlecht. Das ist falsch gekauft. Bernhard: [19:38] Ja, das kann nicht sein. Egal. Dominik: [19:41] Auf jeden Fall, Vaterschaft sexy machen, das wollte ich sagen. Ja. Und dass das vielleicht der bessere Weg ist, zu zeigen, erstens, habt ihr keine Angst, weil, denke ich mir immer, die Mutter kann auch nicht wissen, wie es ist, wenn man Mutter ist. Und genauso wenig kannst du Vater wissen. Ich glaube, es startet ja eh jeder blind in das Projekt, erstens. Und zweitens, wie gesagt, wenn es keinen Spaß macht, macht man es wahrscheinlich auch nicht gut und gerne. Und die Leute dann zu zwingen, wie auch immer, ob es jetzt gesetzlich ist oder monetär, denke ich mir halt auch, wenn jemand das nicht machen will, das ist genauso wie, ich weiß nicht, wenn man Leute aufs Rad setzt, die nicht Rad fahren wollen. Dann werden sie es nicht lang machen und es wird alles wehtun und man wird es bleiben lassen. Deswegen, ich glaube, das, was du schon lange versuchst und machst und, glaube ich, auch erfolgreich machst, ist, Zu zeigen, dass das Spaß macht, dass das schön ist, dass das eine der besten Sachen ist, die man mit seiner Zeit anfangen kann, die einen selber extrem weiterbringt, was ich bei mir auch sehe. Also seit es meinen Sohn gibt, ist einfach das Leben ein komplett anderes und schönereres und wahrscheinlich auch anders organisiertes. Das bringt alles mit sich, aber eben, das muss schön sein, da muss man sich drauf freuen. Und wenn das so ist, dann glaube ich, funktioniert das auch. Jemanden darauf zu schubsen, funktioniert halt vielleicht eher nicht. Aber da bin ich jetzt kein Experte auf dem Gebiet. Bernhard: [21:01] Nein, aber das ist ganz klar. Dominik: [21:02] Hat sich schon Generationen den Kopf zerbrochen wahrscheinlich. Bernhard: [21:05] Nein, aber das ist ganz logisch. Du sagst das zu 100% richtig. Wenn das nicht von dir selbst, von innen heraus kommt, dieser Wunsch. Dominik: [21:16] Oder eingefordert wird auch. Weil das ist ja auch oft gar nicht die Diskussion. Wenn das quasi, Frau, kümmert sich ums Kind, du gehst arbeiten. War schon immer so. Vielleicht entsteht ja die Diskussion auch nie, weil es irgendwo diese gefüllte Option gar nicht gibt. Ich könnte eigentlich auch mehr Zeit zu Hause verbringen, wenn. Also ich glaube, es ist was so Gewachsenes. Heißt aber nicht, dass man es nicht endlich verändern kann, wenn man es denn will. Bernhard: [21:41] Richtig. Und da gibt es genau, das ist jetzt genau der Schlüsselpunkt. Ich lebe in einer Welt, ich meine jetzt meine Bubble, meine privilegierte Schicht, in der ich leben darf, lebe in einer Welt, in der wir uns als Gesellschaft darauf geeinigt haben, dass wir wollen, dass wir uns so etwas paritätisch, ich sage jetzt bewusst nicht gleichgestellt, sondern paritätisch aufteilen. Und das finde ich gut und das finde ich richtig und so möchte ich es machen. Dazu gehört aber, dass ich in meinem Umfeld das, was Familie ist, als einen Ort frame, wo ich sein möchte. In der Gesellschaft, in der wir überleben, rund um Adum, die über meine Babel hinausgeht, ist das nicht so. Weil, was bekomme ich im Alltag mit? Familie ist ein Hemmschuh im Job. Das bekomme ich ja auch mit, ich brauche nur aus eigener Erfahrung sprechen. Wenn du bei zwei Karenzen zweimal 50 Prozent deines Jobs verlierst, wenn dir deine Chefin sagt, ja, aber kann das nicht deine Frau machen? Oder wenn ich die Info bekomme, ich habe gedacht, du willst nur noch Familie machen. Wenn du solche Sachen hörst als Mann, sowas hört deine Frau nicht. Ja, weil das klingt jetzt blöd, aber da wird es vorausgesetzt, dass das so passiert. Ist auch nicht gut. Dominik: [22:52] Ist auch nicht gut, weil das macht auch wieder einige Türen zu, die vielleicht sonst offen werden. Bernhard: [22:56] Aber das heißt ja, es ist für uns beide nicht gut. Also lass uns das ändern. Aber dazu müssen wir die Familie als einen Ort framen, der gut ist. Aber was kriegen wir mit? Familie ist ein Hemmschuh, damit habe ich angefangen. Familie ist etwas, was wahnsinnig belastend ist. Dominik: [23:10] Ist teuer. Bernhard: [23:11] Ist teuer. Braucht es uns wundern, dass die Menschen keine Kinder mehr kriegen? Braucht es uns wundern, dass da keiner dort sein will? Braucht es uns wundern, dass niemand den Wunsch äußert, zu sagen, ja, ich mache mir eine Familie, wenn wir das so verteidigschissen framen? Dominik: [23:25] Ja, das ist sicher so. Bernhard: [23:28] Genau, und das geht aber raus an Papas und Mamas, weil, ich sage jetzt nicht, dass Vaterschaft positiv geframed werden muss, sondern Familie. Und da gehen Mama und Papa hinein. Wenn ich als Mama permanent hergehe und sage, jammer, wie furchtbar und schrecklich alles ist. Glaubst du, dass dann der Papa möchte dort sein? Also weißt du, das ist schon so und dazu gehört aber ein Wechsel im Kopf, ein Mindshift, dass wir sagen, okay, worum geht es? Ist es das Ziel, beruflich, materiell, Status, Erfolg zu haben oder ist es das Ziel, als Mensch glücklich zu sein? Und wenn ich Ziel B habe, und das sollte es meiner Meinung nach sein, dann sind es die Beziehungen, um die es geht. Und nicht der Status, nicht das Materielle, nicht das Geld. Hier muss eine Basis sein, damit das funktionieren kann. Aber das Ziel ist es, als Mensch glücklich zu sein. Und dazu zählt die Beziehung zwischen Menschen und nicht die Beziehung zu Geld. Und das ist aber ein Mindshift, den wir erst ändern müssen. Das ist, finde ich, der Weg, über den wir gehen müssen. Weil wenn ich sage, okay, ich erkenne, dass diese Beziehungen, dass dieses persönliche Glück mein Ziel ist, dann kann ich alles darauf ausrichten. Und dann will ich dort auch sein. Und momentan sagen wir aber, das ist das Ziel, aber du musst dahin, als Strafe. Dominik: [24:44] Rechtzeitig. Bernhard: [24:45] Das geht ja nicht. Wie soll das funktionieren? So, Pamphlet zu Ende. Dominik: [24:48] Aber gut, ich sitze auch nur nickend da. Im Video sieht man es, hören tut man es nicht. Es stimmt so, es ist ein schwieriges Thema und wie wir auch schon in unseren Diskussionen immer draufkommen, du kannst es nicht unemotional führen, das geht quasi gar nicht pragmatisch, Weil die einen sind entweder beleidigt, vorwurfsvoll oder du tappst in irgendwas rein, wo du wirklich unabsichtlich wen beleidigst. Es ist echt ein so schwieriges Thema, das man wahrscheinlich gar nicht so pragmatisch lösen kann. Bernhard: [25:19] Ich sage dir jetzt eine Sache, die ich ganz spannend finde. Ich habe ja vor kurzem auch von einer Organisation in Kärnten vom Business Frauen Center einen Award verliehen bekommen für den Podcast. Den Hero of Feminism Award. Da habe ich noch nicht wirklich was erzählt im Podcast. Jetzt mache ich das zum ersten Mal. Und das finde ich ganz spannend, weil dieser Preis als solches wird halt, von dieser Frauenorganisation verliehen. Das ist da eine Future Expo in Klagenfurt im Rahmen einer Messe wird das dann verliehen. Und es geht darum, dass das Männer bekommen, ausschließlich Männer, die sich für die Anliegen des Feminismus in dem, was sie tun, einsetzen. Da gibt es das Ganze im beruflichen Kontext, im wirtschaftlichen Kontext oder eben auch im kulturen Medien Kontext und in dem Bereich habe ich das bekommen. Und das Erste, was die Dame, die mich angerufen hat, gesagt hat, als sie mir gesagt hat, sie sind nominiert, können sie zu der Verleihung kommen. Dominik: [26:22] Aber ohne Kinder bitte, weil die sind laut. Bernhard: [26:23] Nein, das ist einmal das Erste. Warte mal, das kommt dann auch dazu. Aber das Erste, was sie gesagt hat, war, dieser Preis ist sehr umstritten, weil er an Männer geht. Wie können Männer einen Feminismuspreis bekommen? Und da habe ich mir gedacht, was ist denn das für ein Blödsinn? Also, dass es wirklich darum geht, dass man einem Mann einen Preis zum Thema Feminismus nicht geben darf, weil er ein Mann ist, zeigt, wie blöd diese Diskussion geführt wird. Dominik: [26:55] Ja, und emotional, ohne Extreme funktioniert es da kaum, was ich auch ein bisschen schad finde. Bernhard: [27:02] Ja, aber ich denke mir, natürlich, ich mache einen Podcast und rede über Familiendinge. Ich mache nichts, was nicht tausend Frauen vor mir gemacht haben. Aber ich bin halt keine Frau. Dasselbe passiert bei hunderten anderen Preisen, die ich als Moderator auch moderieren darf. Was auch immer, eine Frau bekommt in der IT einen Preis dafür, dass sie eine Frau in der IT ist. Sie macht nichts besser als ihre männlichen Kollegen, nicht mehr, nicht außergewöhnlicher. Aber sie ist eine Frau in einer Männerdomäne. Ich bin ein Mann in einer Frauendomäne. Es ist okay, Menschen, die etwas tun, das ich mir von allen wünsche, zu highlighten, damit andere dieser Person folgen. Das ist gut. Dominik: [27:47] Eben, das ist ja das Hauptziel von dem Ganzen wahrscheinlich auch und sticht dann noch mehr heraus, wenn du mit dem Feminism-Pokal daraus spazierst. Bernhard: [27:57] Ich finde, man darf darüber diskutieren, ob ich diesen Preis verdient habe oder nicht, weil man hat mich nominiert, man hat mich ausgeteilt. Diese Menschen, die das entschieden haben, finden ja, ich hätte mir diesen Preis nicht gegeben. Warum auch? Ich finde, meine Anliegen sind nicht feministisch, meine Anliegen sind tief egoistisch. Ich will, dass es mir besser geht und wenn das anderen hilft, ist es schön. Aber das ist nicht das Ziel. Dominik: [28:20] Das hast du dir ganz gut gesagt. Ich glaube, dieses Egoistische, dieses ich nehme das raus, was ich ja machen will, ich will Vater sein, das hätte mir auch keiner, jetzt blöd gesagt, wegnehmen können, das wollte ich machen, das haben wir dann, ja, kann sich ja jeder nehmen, sage ich jetzt mal so. Diesen Part, den man spielen will in der Familie und das, was man gern tut. Also von daher ist es vielleicht eh weniger, ich mache das jetzt, damit es der Gesellschaft besser geht, dass ich mit dem ungeschnallten Baby eine Vorzeigerolle gehabt, damit mehr Männer sich trauen, Vater zu sein. Ist mir doch komplett wurscht. Ich habe das so gerne gemacht. Ich habe diesen Schweißfleck da vorne nicht gerne gehabt. Saberfleck, Umtrage, Umschnallbaby. Das habe ich absolut nur für mich gemacht. Bernhard: [29:05] Aber das ist ja okay, weil das ist ja eine Win-Win-Situation. Du machst das für dich und zeigst anderen, dass das was Gutes ist. Ja, und du bist jemand, der vielleicht, und wenn es zwei Leute draußen gibt, die sich denken, hey, könnte ich auch machen. Gut, gewonnen. Reicht ja. Oder ist doch in Ordnung. Dominik: [29:19] Ist in Ordnung, war aber nicht das Hauptziel. Genau. Bernhard: [29:21] Aber du nimmst das. Ist ja auch in Ordnung. Also wenn das so ist, ist mir lieber, als die Leute zeigen mit den Fingern und sagen, was für ein Trottel. Dominik: [29:26] Das auf jeden Fall. Und aus deiner Sicht, du machst das jetzt schon lang genug, hat sich was geändert da draußen? Siehst du mehr, siehst du weniger, siehst du mehr Akzeptanz oder steckt man eh schon zu tief drin in der Bubble, um das zu sehen, was flächendeckend passiert? Bernhard: [29:40] In der Bubble, in der ich bin, ich bin letztens gesessen beim Kinderarzt im vierten Bezirk und es waren neben mir fünf andere Papas mit ihren Kindern. Ich habe das quasi als Statement gepostet in einer Story und die Antwort war ausschließlich von aber zahlreichen Frauen. Aha, na schön, bei mir ist das noch nicht gegeben. Da denke ich mir, ja, okay. Und da tut sich was. Aber das ist halt noch immer der vierte Bezirk. Lass uns das halt mal woanders machen. Lass uns das halt mal am Land machen. Lass uns das halt mal irgendwo im tiefsten Waldviertel, Weinviertel, Industrieviertel, was auch immer, irgendwo machen. Da schaut die Welt anders aus. Und da werden andere, aber auch da, ich mache diesen Männern und diesen Frauen, die dieses Konstrukt, das für sie offenbar passt, so leben, denen mache ich keinen Vorwurf. Dominik: [30:24] Das ist ja das, wenn es passt, ist es ja. Ich glaube halt nur, wenn du das machen willst, musst du es dir rausholen, auch als Vater. Bernhard: [30:29] Genau, wenn es nicht mal die machen, die es können, wo es geht, wie sollten die anderen dann einen Wunsch bekommen, das zu kriegen? Weißt du, wir haben die privilegierte Situation, dass es bei uns funktioniert. Wäre ich nicht selbstständig, hätte ich nicht auch vorher einen Job gehabt, der familienvereinbar ist. Und du bist auch selbstständig. Und du hast auch einen Job, bei dem du sagen kannst, okay, ich hole den Konstantin jetzt vom Kindergarten ab. Dominik: [30:53] Oder ich nehme mit, was auch schon ein, zweimal passiert ist. Man muss natürlich schon auch mit den Konsequenzen leben, wenn das einer nicht mag, dann ist halt vielleicht der Auftrag nicht da. Soll sein. Aber es ist halt auch etwas, was ich mir aussuchen kann. Sich selber, viele können es sich nicht aussuchen. Das heißt auch überhaupt nicht. Bernhard: [31:10] Völlig wurscht, ob du jetzt Biller-Kassierin bist oder ob du Chirurgin bist. Das Kind mitnehmen, bei Chirurginen ist es die Frage. Dominik: [31:16] Vielleicht. Bernhard: [31:17] Gab es auch schon, aber kein gutes Beispiel. Dominik: [31:20] Stopft den Tupfer nicht da rein. Genau, halt mal kurz. Bernhard: [31:24] Nein, aber natürlich geht es nicht überall. Aber nochmal, wenn sie nicht die machen, wo es geht, wie dann? Und das ist so die Geschichte, warum ich finde, dass Vorbilder, Role Models wichtig sind. Weil man zumindest dadurch in den Köpfen von Menschen, wo es noch nicht geht, einen Wunsch kreieren kann. Und wenn ich einen Wunsch kreieren kann, dann steigt eine intrinsische Motivation auf. Und wenn die da ist, dann will ich wohin. Und das ist genau diese Geschichte. Ich möchte vom Müssen... Zum Wollen. Dominik: [31:55] Das wäre der perfekte Punkt. Bernhard: [31:56] Genau. Und wenn ich dort bin, dann habe ich was erreicht. Weil wenn ich das Wollen habe, wenn ich das Gefühl habe, mir entgeht etwas, das ist die stärkste Motivation. Dieses, die haben was, was ich nicht habe. Wenn ich das habe, wenn ich das kreieren kann, dieses eigentlich Fear of Missing Out, wenn ich FOMO kreieren kann bei Vätern, dann werde ich es schaffen, dass die auf die Barrikaden steigen und sagen, ich will jetzt Zeit für die Familie. Dominik: [32:21] Schnallt mir das Baby um jetzt. Bernhard: [32:23] Aber dafür muss ich hergehen und das als Ziel positiv formulieren. Und das machen wir nicht. Das machen wir nicht. Wir formulieren Familie als Hemmschuh und als Ort, an dem ich nicht sein will, der mich hindert daran, mich zu verwirklichen. Und das ist schlecht. So. Dominik: [32:40] Das war super. Bernhard: [32:40] Schön. Ich sollte schon ein Buch schreiben zu dem Thema. Ich plane das eh, sage ich dir ehrlich. Aber okay, anderes Thema. Ich möchte noch eine Sache sagen, zwei Sachen möchte ich noch ansprechen. Weil, nochmal zurückzukommen auf das Interview, das übrigens am Montag, warte, wir haben jetzt heute, ist der wieviel der? Ich habe es vergessen. Heute ist der Freitag der Zwölfte, das heißt der 14. ist der Vatertag und am 15. nachmittags läuft auf FM4 der Beitrag zum Thema, wo ich auch im Interview bin. Also wer Lust hat und das jetzt gerade spontan hört, zu der Zeitpunkt, wo es noch passt, das ist ja nachher dann in dieser Online-OF-On, glaube ich, drinnen, da kann man sich das anhören. Da wurde ich noch gefragt und da würde ich noch gerne dich auch fragen. Was wäre deiner Meinung nach der größte Hebel, um mehr Männer in Karenz zu bringen? Und ich habe es bewusst jetzt erst gefragt, ohne dich vorbereiten zu lassen, weil dann kommt meistens was raus. Ich sage dir nachher auch, was ich gesagt habe. Mich würde es nur interessieren. Dominik: [33:43] Wenn nichts rauskommt, dann ist der Podcast hier zu Ende. Ich glaube, es ist, wie du gesagt hast, dieses vorzuzeigen oder zu zeigen, erstens, dass es möglich ist, dass diese Option überhaupt besteht im Kopf, hey, ich könnte auch mir mehr Zeit für Vaterschaft nehmen. Die anderen Dinge, wie ich es auch schon gesagt habe, finde ich immer ein bisschen bedenklicher, wenn du gesetzliche Rahmenbedingungen können zu unterstützen. Aber ich würde niemanden zwingen dazu. Erstens, wenn du es monetarisierst fast schon, aus der Wehrbranche, monetarisieren wir das Vatersein mit Credits und du kannst levelmäßig aufsteigen und so weiter. aber es soll gern gemacht werden und nicht aus wirtschaftlichen Gründen, sage ich jetzt mal. Wenn du gezwungen wirst und jemanden zwingst, der es nicht machen will, ist wahrscheinlich für beide nicht gut. Ich glaube, eben der einzige Weg ist, zu zeigen, erstens, es ist kein Problem, unter Anführungszeichen, man bräuchte keine Angst davor haben. Ganz im Gegenteil, es ist etwas, was eine einmalige Chance ist, wahrscheinlich auch nicht mehr kriegst, wenn du nicht mehrere Kinder hast, Ja, na klar. Die du dann einfach wirklich verpasst hast und die man halt gerne machen sollte. Da sollte man sich mehr darauf freuen, als Angst zu haben oder sonst was. Bernhard: [34:55] Genau, also du sagst, löse es über die intrinsische Motivation, genau das, was wir besprochen haben eigentlich. Also schau, dass es was vom Müssen. Dominik: [35:02] Vom Sollen zum Wollen wird. Man soll es auch können, das heißt, es müsste natürlich gesetzlich auch möglich sein, das zu tun, ohne Nachteile zu haben. Aber auf der anderen Seite sage ich es halt auch, meine gute Position, die ich da sicher habe, wenn man Nachteile dadurch hat, muss man halt auch zu sich selber sagen, dann nehme ich die halt. Das muss was sein, damit muss man dann auch leben, wenn es vielleicht dann beruflich nicht so weitergeht. Wäre mir komplett egal, weil ich das so machen will, wie ich es jetzt mache. Bernhard: [35:32] Aber du hast ja in deinem Kopf diesen Mindshift auch schon gemacht, dass du sagst, es geht nicht um Status, es geht weniger um Wirtschaftliches, es geht mehr um das persönliche Glück. Dominik: [35:40] Ja, vor allem Vater sein ist ja auch Superstatus, das kann einem ja auch keiner nehmen. Ich meine, das ist auch eine unserer Folgen, das Superstar-Dasein des, boah, du kannst das und wenn du Fehler machst, auch wurscht, weil woher sollst du das können, bist du nur ein Mann? Sehr herrlich. Ich meine, die Rolle sollte man auch ausnutzen, solange es da ist. Bernhard: [35:57] Ist wohl wahr, ja. Dominik: [35:58] Wenn das dann alle machen, was glaubst du, was das dann für ein Druck ist? Hallo? Bernhard: [36:02] Weißt du, was ich gesagt habe? Auf die Fragen waren zwei Sachen und das ist eine relativ radikale Ansicht, aber ich glaube, sie würde funktionieren. Nicht, dass sie alle glücklich macht. Und zwar gibt es ja statistisch gesehen einen großen Unterschied zwischen dem, Prozentsatz der Männer, die gerne länger in Karenz gehen würden und denen, die es wirklich machen. Also das heißt, es gibt hier offenbar ein Hindernis. Und das Hindernis hat mehrere Gründe. Ich glaube, das eine ist gesellschaftlich, dass es halt nicht sehr angesehen ist. Du wirst automatisch so als jemand, der würde nicht hakeln, angesehen, wenn du länger in Karenz gehst. Damit musst du dieser gesellschaftlichen Ächtung ein bisschen entgegentreten. Das ist das eine. Da müssen wir mal dran arbeiten. Das ist ein langfristiger Prozess. Aber das Zweite ist, dass sich viele Familien oder viele Eltern, bevor sie Eltern werden, also viele Paare, mit der Nähe zum Problem des Verlust des Verdienstentgangs, also quasi mit dem drohenden geringeren Familieneinkommen durch Karenz, Entgegen ihrer ursprünglichen Planung, dass sie es paritätisch aufteilen, dann darf sie aufteilen, dass der, der weniger verdient, länger in Karenz geht. Weil bei dem der Verlust geringer ist. In vielen Fällen die Frau. Also das heißt, selbst Menschen, die es wollen. Bernhard: [37:17] Entscheiden sich dann gegen dieses Konstrukt, weil es wirtschaftlich, auch wenn es vielleicht tragbar wäre, nicht gewollt ist. Weil sie halt nicht verzichten wollen. Legitim. Also was machen wir? Das war mein Gedanke. Geben wir Vätern, die in Karenz sind, eine höhere Deckelung beim einkommensabhängigen Kindergeld? Radikal, ich weiß. Weil es eine Bevorzugung oder auch Benachteiligung nach Geschlecht ist. Die Frage ist halt, führt es zu einem Ziel, das wir alle wollen, oder nicht? Weil wenn ich das Gefühl habe, ich kriege da mehr, wenn ich in Karenz gehe, würde ich es vielleicht machen. Das ist das Erste. Und das Zweite ist, wie schaffen wir es, diese bei vielen oft nur mindestens zwei Monate auf Höhe auszudehnen. Mein Problem war, dass ich in der Firma gehört habe, wenn du länger als die Mindestzeit gehst, dann müssen wir dich ersetzen. Also habe ich Mindestzeit genommen. Dominik: [38:19] Als Schutz mehr oder weniger. Wenn die Mindestzeit länger wäre, dann wärst du halt auch länger zu Hause. Bernhard: [38:23] Also warum nicht die zwei Monate auf vier verdoppeln? Das geht halt aber auch nur, wenn diese vier Monate nicht ein zu großer Verlust an Kohle ist. Damit wieder zurück? Dann geben wir doch den Deckel weiter nach oben, wenn Väter in Karenz gehen. Ist radikal. Du brauchst gar nichts dazu sagen. Dominik: [38:44] Ist ja gar nichts. Ich halte mich da vollkommen raus. Bernhard: [38:47] Ich weiß, dass es nicht passieren wird. Aber man kann es diskutieren. Dominik: [38:51] Und den Deckel könnte man auch überall heben, wenn man jetzt, lassen wir mal alles budgetäre weg und ob es überhaupt leistbar wäre. Aber eben, Deckelheben ist da prinzipiell gut, weil es eine Sache ist, die langfristiger wirkt. Bernhard: [39:05] Ja, und vielleicht sogar noch dann irgendwie das Modell, das es offenbar in Schweden freiwillig gibt, dass viele Firmen, deren MitarbeiterInnen in Karenz gehen, dann die Differenz zwischen dem Deckel und dem ursprünglichen Gehalt ausgleichen. Firmen, damit die Menschen nachher wieder zurückkommen. Dominik: [39:24] Das könnte man auch so sehen, dass vielleicht dann eher erkannt wird, dass die Arbeitskraft oder die menschliche Ressource doch ein bisschen mehr wert ist, als sich dann wegen sowas... Bernhard: [39:36] Wir reden dann beim Vatertag 2040 erneut und schauen, was sich getan hat. Dominik: [39:42] Schauen wir mal, ob du den Deckel heben konntest. Bernhard: [39:44] Ja, inflationär zumindest. Wenn es euch gefallen hat, vielen lieben Dank. Ich hoffe, es war ein bisschen was dabei. Auch vielleicht Diskussionsstoff für euren Vatertags, Mittagstisch. Kann man durchaus besprechen. Dominik: [39:56] Ja, während man den Leiterwagen zieht. Bernhard: [39:57] Richtig, kann man mit dem Burschen herst, was sagt es eigentlich? Das kann man machen. Wenn es euch gefallen hat und wir hoffen, das hat es, sehr gerne Bewertung dalassen, sehr gerne auch einen Kommentar dalassen und auch am allerliebsten diese Podcast-Folge an jemanden weiterschicken, der sich darüber unglaublich aufregen wird, oder? Das wäre, glaube ich, das ist das Beste, die beste Werbung. Wir freuen uns auf die nächste Folge. Dominik: [40:21] Papa Mia. Eine Männersache. Bernhard: [40:24] Der Podcast von Papas für Papas. Und für alle, die Papas mögen. Klingt cool, ist es auch.
Bernhard Vosicky – Podcast Host Papa Mia!?

Bernhard Vosicky

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