Dein Kind ist nur Platz 2: Warum Papas zuerst auf sich schauen sollten
Du würdest alles für dein Kind tun. Trotzdem sagt Stefan: Als Vater auf sich selbst achten kommt zuerst.
„Wenn du einen Menschen wirklich gern hast, dann sollte es der zweitwichtigste Mensch in deinem Leben sein.“
Als Vater auf sich selbst achten, damit es der Familie gut geht
Stefan ist 45, Papa einer 18-jährigen Tochter und baut gerade sein Unternehmen FlowThatWorks auf. Außerdem ist er Ausdauersportler, Mentalcoach und personal Trainer. Deshalb sprechen wir darüber, wie Papasein, Beruf und große eigene Ziele zusammengehen.
Stefan wurde mit 27 Papa, mitten in der Vorbereitung auf seinen ersten Ironman. Er hat dieses Ziel nicht aufgegeben, denn für ihn war klar, dass die Familie oberste Priorität hat. Stattdessen hat er das Training in die Randzeiten gelegt und in den Familienalltag eingebaut. Außerdem reden wir darüber, warum klare Kommunikation in der Partnerschaft so viel entscheidet und was Kinder von uns kopieren, auch wenn wir es ihnen anders sagen.
Dennoch bleibt es nicht bei den leichten Themen. Stefan und die Mama seiner Tochter sind geschieden, die Tochter lebte im Wechselmodell eine Woche bei ihm und eine Woche bei ihr. Dabei gab es Momente, in denen sich die Wohnung sehr leer angefühlt hat. Deshalb sprechen wir auch über das Loslassen, wenn das Kind 18 ist und viel bei seinem Freund ist.
Diese Folge ist für dich, wenn du ein eigenes Ziel hast und nicht weißt, wie es neben Familie und Beruf Platz finden soll.
Kapitel
(00:00) – Intro
(04:18) – Warum Kinder im Hier und Jetzt leben und wir Erwachsenen nicht mehr
(09:51) – Der Satz, den Stefans Vater und Opa weitergegeben haben: Schau dich um, die Lösung ist da
(20:05) – Ironman-Ziel mit 23, Papa mit 27: Wie passt Training zu einem Baby?
(36:26) – Eine Woche bei mir, eine Woche bei der Mama: Wie fühlt sich das Wechselmodell an?
(44:30) – Der zweitwichtigste Mensch in deinem Leben: Warum du zuerst auf dich schauen musst
Das nimmst du mit
- Du weißt danach, wie ein großes eigenes Ziel in den Familienalltag passen kann, ohne dass die Familie draufzahlt.
- Du verstehst, warum Kinder uns oft mehr kopieren, als sie zugeben, und was das für dein Elternsein bedeutet.
- Du hörst, warum ein klares „Das will ich“ in der Partnerschaft mehr bringt als Mitdenken.
- Du bekommst einen ehrlichen Blick darauf, wie sich Trennung und Loslassen anfühlen und was Stefan daraus gemacht hat.
Über Stefan
Stefan Fencl ist gelernter Werkzeugmacher, Papa einer 18-jährigen Tochter und Ausdauersportler mit Langdistanz-Zeiten um die 11:30 Stunden. Mit seinem Unternehmen Flow That Works begleitet er Menschen in Impulsvorträgen, Workshops und 1-zu-1-Begleitungen dabei, fokussierter zu arbeiten und sich weniger ablenken zu lassen. Für diese Folge ist er relevant, weil er zeigt, wie man als Papa eigene Ziele verfolgt und die Familie dabei an erster Stelle behält.
Über Papa Mia!?
Papa Mia!? ist der Podcast von Papas für Papas. Wir sprechen über Vaterschaft, Papasein und Elternsein, über Familie und Care-Arbeit, über Väterkarenz und darüber, was moderne Väter heute bewegt.
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