Die LEGO Anleitung für Vaterschaft: „DaddyDo“

Episode 111
35:46

Eine App, die meinen Papa-Alltag regelt! Wie geil ist das! Philipp Macke hat genau das entwickelt und stellt sein Werk „DaddyDo“ in der 111. Folge von „Papa Mia!?“ vor.

In dieser Folge:

  • Warum entwickelt man so eine App?
  • Was kann sie im Detail?
  • Wie macht sie mein Papa-Leben besser?

Kapitel:

(00:00) – Intro

(03:41) – Überwältigt & orientierungslos

(06:14) – Die Lego-Anleitung fürs Vatersein

(08:12) – Warum Wollen nicht automatisch Können wird

(11:40) – DaddyDo in 60 Sekunden: Was die App macht

(26:59) – Bubble-Thema, Privilegien – und trotzdem relevant

Weiterführende Links:

Crowdfunding „DaddyDo“ – https://www.startnext.com/daddydo

Philipp Macke auf LinkedIn – linkedin.com/in/philipp-macke

„DaddyDo“ auf Instagram – https://www.instagram.com/daddydo_official/

Website „DaddyDo“ – https://daddy-do.com/

Website „Papa Mia!?“ – ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠www.papamia.at⁠⁠⁠⁠⁠⁠

„Papa Mia!?“ – Youtube Channel ⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.youtube.com/watch?v=vlczJi3MlqA&list=PLBsmCGWpasWcYdyEE3Pcl_aOATzJ9La-K&pp=gAQB⁠⁠⁠⁠⁠⁠

Die „Papa Mia!?“ Playlist des Grauens – ⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://open.spotify.com/playlist/7HIWtMrisEMEW8GxEbFwnD?si=1e7b8f1e464e44ec⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

„Papa Mia!?“ auf Instagram – ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.instagram.com/papamiapodcast/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

„Papa Mia!?“ auf TikTok – ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.tiktok.com/@papamia.at⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

„Papa Mia!?“ auf Facebook – ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠https://www.facebook.com/papamiapodcast/⁠⁠

Transkript:

Philipp Macke (00:00) ich möchte dir ein Hilfsmittel an die Hand geben, das dir ein Stück von dieser Unsicherheit nimmt, die du am Anfang hast, weil du dich darauf verlassen kannst. alle großen Dinge, passieren werden, von denen ich sicher sein kann, dass sie passieren werden. Also an diese Sachen wird sie dich rechtzeitig erinnern. Sie wird dich vorbereiten. Sagen wir Achtung, hier kommt was. Auch sehr, ein bisschen klischee-mäßig in einem Männerhappen. Bernhard Vosicky (00:39) Willkommen zur aktuellsten Folge von Papa Mia. Aktuell trifft's diesmal ganz besonders. Ich hab mich bewusst entschieden, die Folge gleich aufzunehmen und in nächsten Gelegenheiten rauszuschmeißen. Es ist nämlich als aktuellen Anlass, weil ich spreche mit Philipp Macke. ist dreifacher Papa und Gründer von DaddyDo, das ist eine digitale Plattform, eine App, die Väter durch den Familienalltag begleitet. Und die ist gerade in der Crowdfunding-Phase, deswegen jetzt wahnsinnig wichtig, dass wir darüber reden. Ich freue mich, dass er da ist. sagt, Väter wollen Verantwortung übernehmen, aber oft fehlt es bisschen an so was wie Orientierung oder quasi vielleicht eine Bedienungsanleitung, was wann, wie wo zu tun ist. Das haben wir doch alle ganz gern. Und dann, wenn wir das haben ... kann aus dem Wollen ein Können werden. Willkommen, Philipp, schön, dass du da bist. Philipp Macke (01:31) Herzlichen Dank für die Einladung. Besser hätte ich es nicht beschreiben können. Bernhard Vosicky (01:35) Schön, es ist ein wirklich tolles Projekt. habe es über LinkedIn reingespült bekommen. Das heißt, es ist sehr schön, dass ich da in dieser Papa-Bubble drinnen sein bist dreifacher Papa. Das heißt, vom Alter, wie ist da jetzt gerade die Aufteilung bei dir? Wo bist du gerade in welchen Phasen? Philipp Macke (01:50) Die große wird jetzt 7, der mittlere ist 5 geworden und jetzt haben wir noch mit vier Monaten noch einen kleinen Nachzügler bekommen. Das heißt, es geht noch mal los. Bernhard Vosicky (02:02) Das ist die genau gleiche Aufteilung wie meine Geschwister und ich es haben. Also meine Schwester ist knapp zwei Jahre älter als ich. Ich bin quasi das Sandwich Kind und mein kleiner Bruder ist sechseinhalb Jahre jünger. Also ich weiß genau wo deine Kids sind. Aber die erste Frage, das heißt du bist Papa geworden zum ersten Mal vor sieben Jahren? Philipp Macke (02:13) Mhm. Ja. Bernhard Vosicky (02:27) Ich nehme mal an, du wirst da eine gewisse Veränderung in dir gespürt haben. Was hat sich denn da damals getan? Was warst du vorher für ein Mensch? Was warst du oder bist du jetzt für ein Mensch? Philipp Macke (02:38) Also ich würde mir hoffen, dass jeder, mich kennt und diese Frage über mich beantworten würde, dass er dahin kommt, dass es im Kern der gleiche Mensch ist, der nur natürlich irgendwie drei Nummern gewachsen ist. Das ist natürlich eine Herausforderung, zumindest mit nichts vergleichbar ist, was ich vorher gemacht habe. Ich hoffe trotzdem, dass sie nicht so groß ist, dass sie mich in meinem Kern so verändert hat. möchte ich zumindest gerne mir auch über mich erzählen. Genau. Also es hat sich natürlich seitdem wahnsinnig viel getan. Ich meine, jeder, viele von denen, die hier zuhören, die werden ja Vater sein oder zumindest das nicht ganz weit entfernt haben, dieses, dieses Gefühl, ein Kind in der Hand zu halten und zu sagen, okay, ich hatte jetzt schon, wir haben das auch geplant und wir hatten genug Zeit, damit auseinanderzusetzen, zumindest kognitiv, aber dieses Kind dann in der Hand zu halten und zu merken so, nee, Moment, Was tue ich hier eigentlich? Lassen die mich jetzt wirklich gleich gehen? Was mache ich denn jetzt? Das ist schon was Besonderes. Bernhard Vosicky (03:41) Viele Papas, mit denen ich spreche, erzählen mir auch, ja es war emotional überwältigend. Und überwältigend ist ja jetzt, hat ja eigentlich keine Wertung, ob es jetzt positiv oder negativ ist. Das hat ja alles in sich. Aber gleichzeitig mit dieser Überwältigung oder in dieser Überwältigung drinnen ist ja auch eine gewisse Form der Orientierungslosigkeit drin. Oder wie hast du das mitbekommen? Philipp Macke (03:53) Mhm. Genau. Ja, ich finde, Orientierungslosigkeit trifft da sehr gut. Ich habe mir zumindest ein paar Bücher vorgenommen vorher. Und meine Frau hat natürlich eine ganze Menge mehr gelesen. Und gleichzeitig ist das, was man sich als Plan hingelegt hat, was ganz anderes, es fühlt sich ganz anders an. sagen so, okay, jetzt ist die U2, das ist jetzt noch mal irgendwie ganz gut zu fassen. Die hat man vielleicht sogar im Krankenhaus gemacht. Ich weiß nicht genau, wie das U-System in Österreich ist, aber in Deutschland gibt es da diese... Ja, okay. Sorry. Das ist für mich so selbstverständlich. In der Übermorgen ist die U5. Das sind zwölf Untersuchungen, die hier Pflicht sind. Also man geht verpflichtend zu diesen Untersuchungen. Die U1 wird direkt nach der Geburt gemacht. Also Kind kommt raus, kommt beim Arzt auf den Tisch, vielleicht auch noch paar Stunden später. Bernhard Vosicky (04:35) kenne überhaupt kein U-System. Ich war mir mal zugehört, aber was ist das U-System? Okay. Okay? Ja, ja. Philipp Macke (04:58) und die U2 wird zwei Tage, also ab zwei Tage nach der Geburt gemacht. Die kann man eben auch noch im Krankenhaus machen oder man geht los. Dann muss man aber einen Kinderarzt haben, der die dann auch macht. Also das ist das erste, wo man sich so bisschen drum kümmern muss. Ich bin jetzt so von Haus aus bin ich so Projektmanager. Das ist was, was mir nahe ist. Also wirklich so Meilensteine zu suchen. Was muss ich da mitbringen? Was ist es dann? Aber dazwischen ist ja noch ganz viel Übernächtigung. ist ganz viel. nein, es schreit. Das mache ich nun. Ich muss eine Windel wechseln. Bernhard Vosicky (05:07) Nö, Ja, ja, ja, ja. Ja ja! Philipp Macke (05:27) Das finde ich irgendwie ein überschätztes Thema. haben irgendwie Leute Angst vor, das finde ich, geht relativ schnell, finde ich. Aber diese ganze Überforderung da drinnen und nicht nur mit dem Kind, sondern eben auch mit der Partnerin, das ist etwas, wo man im besten Fall dran wächst. Im schlimmsten Fall halt nicht. Bernhard Vosicky (05:46) Also in Österreich sind diese U-Untersuchungen, das ist quasi ein Teil des sogenannten Mutter-Kind-Passes. Das ist quasi ein Untersuchungsprotokoll. Mittlerweile heißt es übrigens Eltern-Kind-Pass. Das finde ich ganz top. Und da sind die drinnen, aber die sind jetzt glaube ich in der Form nicht nummeriert, aber es ist glaube ich wahrscheinlich ein ähnlicher Untersuchungsplan, wie er in Deutschland ist. Aber das heißt natürlich, du hättest da gerne so eine Art Philipp Macke (05:53) ja. Sehr gut. Bernhard Vosicky (06:14) Lego Aufbauanleitung an der du dich orientieren kannst, weil du hast ja einfach keine Ahnung, weil auch die Bücher sagen dir ja zwar vielleicht das und das wird passieren, da kommt die Untersuchung, aber so was das mit dir macht, ganz drinnen, das sagt dir niemand, oder? Philipp Macke (06:33) sagt dir niemand ganz genau und im Zweifel haben das schon 100 Väter vor uns mal durch extanziert und selbstverständlich hat sich es für jeden anders angefühlt. Da bin ich der festen Überzeugung von. Und trotzdem habe ich einen Kern von Dingen, die wieder Kern sind. ich sage mal, neun von zehn Kindern werden irgendwo was mit einer Schlafregression zu tun haben. Die meisten Kinder werden irgendwann in eine Trotzphase kommen oder so was. Und das ist alles etwas, wo ich mich natürlich auch nicht perfekt darauf vorbereiten kann, wie ich das jetzt quasi in einem Projektmanagement tun werde. Aber es hilft mir doch wahnsinnig, wenn ich weiß, da kommt so was. Wenn ich weiß, Achtung, da passiert das und das. Jetzt kann ich das auf einmal einschätzen, was da passieren wird. Und vielleicht sogar noch, wenn ich das möchte, bisschen tiefergehende Information oder vielleicht sogar noch das Thema, hey, hier habe ich zwei, drei Väter, die mal ein Interview dazu gegeben haben. Jetzt kann ich mir mal wirklich bewusst angucken, wie andere da durchgegangen sind. Einfach für dieses Gefühl, hey, ich bin nicht alleine damit. Ja, ist nicht krass. Es ist krass, was da passiert, aber es ist nicht so neu, dass ich damit nicht fertig werden würde. Und dadurch komme ich dann erst mal in eine Sicherheit und dann komme ich irgendwo in eine Phase, wo ich das Ganze gestalten kann. Ich finde, da fängt es dann an Spaß zu machen, wo ich nicht mehr so hinterher renne und untergehe in diesen Emotionen, in den Sachen, die ich mich kümmere oder auch nicht kümmere, wo ich Erwartungen erfülle oder auch nicht erfülle. Sobald ich dahin komme und sagen kann, hey, Ich akzeptiere und ich lebe das, hier passiert und kann auf einmal mich und meine Meinung, mein ganzes Wesen hier mit einbringen. Dann fängt es an, richtig Spaß zu machen, glaube ich. Bernhard Vosicky (08:12) Du sagst ja, und das sprichst du ja jetzt auch schon an, Männer wollen Verantwortung übernehmen. Das ist ja auch etwas, das ist statistisch wissenschaftlich erwiesen. Wir wollen das. Es fehlt aber eben oft an einer Orientierung, es fehlt oft an einem Handbuch, wo das vielleicht drinnen steht. Das heißt, wir sind vielleicht da überfordert oder was auch immer. Oder warum glaubst du, ist diese Lücke zwischen Wollen ... und der Umsetzung, dem Können, dem sich das zutrauen, so groß. Philipp Macke (08:42) Also hier muss ich bisschen vorwegstecken, dass ich hier anfange ein bisschen auch zu spekulieren. Es gibt da eine Menge Forschung auch zu. Das hat natürlich auch einfach was mit den klassischen Rollenbildern zu tun. Wenn ich mein ganzes Leben lang bewusst oder unbewusst mit einem Rollenbild konfrontiert bin, dass nun mal so ist, dass die Frau da in den Lied geht oder die Frau halt die Hauptcare Arbeit macht, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass wenn ich nicht ganz doll drüber nachdenke, dass das bei mir auch so sein wird. dann glaube ich, dass es auch ein bisschen was damit zu tun hat, dass sie in einer klassischen Beziehung, ganz klassischen Schwangerschaft es ein bisschen früher merkt, dass sich einfach was in dem Körper verändert, dass sie Dinge vielleicht auch früher anders machen muss als er. Weil ich sage mal, wenn ich da Lust drauf habe, kann ich ja quasi auch durchtrinken. Während sie in einer normalen Schwangerschaft, der sagt, ich begleite das jetzt abstinent. Und das ist ein bisschen eine von mehreren Beispielen, wo sich ihr Leben einfach früher ändert als seins. Und wenn meins sich dann quasi erst zum Stichtag ändert, ihr ist aber quasi schon quasi in einem monatelangen Prozess drin, ist ja kein Wunder, dass ich noch nicht, sagt man, laufend starte, sondern da erst mühsam reinfinden muss. Also das sind, ich, zwei Sachen. Bernhard Vosicky (09:58) Und was war für dich dann konkret der Moment, du gesagt hast, ich möchte das Problem Das ist ein sehr lösungsorientiertes Denken. Philipp Macke (10:11) Ja, total. Also für mich war es ganz konkret, ich möchte es diesmal noch besser machen. Ich habe mich immer für relativ progressiv gehalten, weil ich von Anfang an, also auch bei der Großen schon in Elternzeit und dann auch in Teilzeit gegangen bin, Karenz heißt es bei euch, Genau. Hab dann aber trotzdem gemerkt, dass sich ganz viele Sachen auch so organisiert haben, wie es doch bei meinen Eltern war, wie es bei anderen klassischen Verteilungen war. Bernhard Vosicky (10:27) Ja genau, richtig. Philipp Macke (10:40) hatte natürlich auch damit zu tun, dass die Großes vor Corona auf die Welt gekommen hat und ich noch regelmäßig ins Büro gefahren. Das ist anders dann irgendwann gewesen. Dinge haben sich verändert. als jetzt der Dritte sich angekündigt hat, ich sagte, das möchte ich gerne für mich noch mal hinterfragen und möchte da noch bewusster rangehen und habe dann nämlich angefangen, mir aufzuschreiben, was brauche ich denn dafür, das, naja, perfekter Vater, das gibt es nicht. Es gibt nur einen, der es gut machen möchte. Und das ist, glaube ich, Das ist das, wonach ich strebe. Also ich möchte es so gut machen, wie ich es machen kann. Und da gehört für mich dann natürlich zu, sich nochmal genau aufzugucken, ha, warte mal, was war denn da? Was habe ich denn eigentlich schon gemacht? Was habe ich denn vielleicht auch schon gelernt? Was möchte ich diesmal anders, respektive besser machen? Und als ich das dann aufgeschrieben habe und dann kam zufällig natürlich auch noch dieses Thema KI-Vibe-Coding mit die Ecke, wo ich dann gerade mit rumgespielt habe. Und da konnte man relativ schön sich da auch selber eine kleine Anwendung zu bauen. Ja, und das war so ein bisschen der Startschuss für das, was danach dann auch eben der die du geworden ist. Bernhard Vosicky (11:40) Das heißt eigentlich intrinsische Motivation aus der Sache heraus, das hätte ich mir gewünscht, na dann mach ich es doch halt einfach für andere, wenn ich es schon nicht hatte, ist eine App, die genau welches Problem löst. Philipp Macke (11:54) Also sie löst oder sie gibt und sie soll geben Sicherheit und Gestaltungsspielraum. Das ist das, wonach ich strebe dabei. ich möchte dir ein Hilfsmittel an die Hand geben, das dir ein Stück von dieser Unsicherheit nimmt, die du am Anfang hast, weil du dich darauf verlassen kannst. alle großen Dinge, passieren werden, von denen ich sicher sein kann, dass sie passieren werden. Und auch da nochmal kurz eingeschoben. Jedes Kind ist anders, jede Elternschaft ist anders. Es wird nie perfekt sein. wird nie perfekt auf ein Kind oder auf eine Beziehung passen. Es gibt Dinge, die wiederkehrend sind. Zumindest die kann man vorwegnehmen. Also an diese Sachen wird sie dich rechtzeitig erinnern. Sie wird dich vorbereiten. Sagen wir Achtung, hier kommt was. Auch sehr, ein bisschen klischee-mäßig in einem Männerhappen. Das heißt, ich kann den gut unterwegs konsumieren. Das jetzt keine Riesen Abhandlung, die ich da lesen muss, sondern ganz klar Achtung, hier kommt ein Titel. Das ist für mich jetzt als letztes die U5. Dann kommt eine kurze To-do. Hey, machen Termin. Das muss nicht deine Frau machen. Das kannst du selber. Vergiss das U-Heft nicht. Da gibt es natürlich auch, ich nehme an, das ist auch das Dokument, was du eben angesprochen hast in Österreich. Das muss ich da mitnehmen. Und dann steht da noch ein Dreizeiler. Hey, in dieser Untersuchung geht es dieses Thema. Das wird sich angeguckt. Das wird vielleicht noch geimpft. Und wenn du jetzt noch weiter lesen willst, gibt es hier einen Link. Und sowas gibt es dann natürlich zu diesen ganzen medizinischen Themen. Da haben wir aber auch Sachen für so saisonale Sachen. Jetzt kommt irgendwann bald wieder der Frühling. Das heißt, ich könnte wahrscheinlich in ein paar Wochen ganz gut mal gucken, ob die Sandalen noch passen oder die Übergangsschuhe oder die Übergangsjacken noch passen. Die wachsen ja wie Unkraut, diese Kinder. Und auch das sind Sachen, die muss sie nicht machen. Die kann sie machen. weit davon entfernt zu sagen, ihr müsst jetzt einfach alles genau 50 50 oder 70 30 oder wie auch immer aufteilen. Ich möchte halt nur, dass fehlendes Wissen kein Argument mehr ist oder fehlende Vorbereitung. Ja, und dazu brauche ich als Mann mir jetzt auch im Endeffekt nicht einmal irgendwie so einen dicken Wälzer anlesen, sondern ich kann mich wirklich darauf verlassen, dass zum richtigen Zeitpunkt dann ein kleines, ein kleines Hetz abkommt. Bernhard Vosicky (14:03) Also quasi so wie ich es gemacht habe, mit zum Beispiel, ich glaube es ist ja das Standardwerk unter Eltern dieses, je ich wachse, keine Ahnung ob du das auch kennst, hat mir auf zwei Arten geholfen, weil auf der einen Seite hat es mir das Gefühl gegeben, ok, das was ich gerade erlebe, das ist nicht außergewöhnlich, das war das erste. Das zweite ist auch das Verständnis für die Bedürfnisse, die gerade eintreffen, weil auch wenn im Endeffekt die Grundaussage dieses Buchs ist, es ist alles eine Phase, gut wie schlecht es Philipp Macke (14:10) Genau. Bernhard Vosicky (14:33) vorbei. Das ist so bisschen die Kernaussage des Ganzen. Hat mir trotzdem immer geholfen, wenn ich verstehe, okay, hier kommen gerade Zähne, hier ist Bauch ein Problem, weil es entwickelt sich das Mikrobiom im Darm. Also all diese ganzen Geschichten helfen mir natürlich. Und wenn ich das weiß, dann tue ich mir leichter. Und genau dieser Ansatz des Wissens ist glaube ich auch der mit Stichwort Sandalen im Frühjahr. Philipp Macke (14:46) Mhm. Bernhard Vosicky (14:57) Ich möchte in einem Haushalt, in einer Beziehung, in der ich wohne, lebe, zu sein darf, mit meiner Partnerin gemeinsam nichts nicht können, nichts nicht wissen. Ich will das ja alles können. Und das hilft mir ein bisschen. Philipp Macke (14:58) Mhm. Genau, ganz genau, es führt dich zumindest ran. Irgendwann ist immer der Zeitpunkt, wo du es im Zweifel zum ersten Mal machst. Also ich denke mal, du wirst dir deine Sandalen selber kaufen, aber ich meine jetzt eben natürlich für ein Kind, wirst du das erste Mal wirklich in die Verantwortung gehen. Das kann das halt nicht selber, da musst du dich drum kümmern oder halt natürlich deine Partnerin. Aber selbst wenn ihr euch so abgesprochen habt, aus welchem Grund auch immer, Das meintet wie in Klamotten oder Medizin ist ihre Domäne. Das finde ich persönlich auch ein toller Ansatz, dass man sagt, wir verteilen hier Verantwortungsbereich, dann weiß jeder auch ganz klar, ist. Aber du triffst es völlig in schwarze. Ich sollte zumindest wissen, was da los ist. Und wenn meine Frau jetzt morgen mit dem dem Lütjen zum Arzt geht, dann möchte ich doch trotzdem wissen, was da ungefähr passiert. Und es gibt ja auch diese diese Themen, wo Entscheidungen getroffen werden. Impfen wir, impfen wir nicht. Es gibt ein paar Sachen, die sind vorgegeben in Deutschland zumindest. Es gibt ein paar Sachen, die die Bernhard Vosicky (15:38) Okay! Philipp Macke (16:04) Da müssen wir eine Entscheidung treffen. Und ich sollte doch zumindest in der Lage sein, damit zu diskutieren. Oder auch dann eben zu sagen, ich bin aus dem und dem Grund offen. Völlig in Ordnung, aber eine bewusste Entscheidung zu treffen, glaube ich, ist mega wertvoll. Bernhard Vosicky (16:18) Aber das heißt, es gibt auf der einen Seite diese strukturellen Dinge wie Untersuchungsintervalle, auf die ich hingewiesen wird. Es gibt auf der anderen Seite Dinge wie saisonale Hinweise auf Garderobenwechsel, sage ich jetzt mal. Was kommt da noch rein? Gibt es dann auch irgendwie Infos? Was sind da noch so Teilbereiche, die mir helfen könnten, die mich die App dann erinnert? Philipp Macke (16:34) Genau. gibt, also erst mal ist grundsätzlich ganz, ganz vieles denkbar und auch individualisierbar. Weil ich sehe mal an, dein Leben ist wahrscheinlich ein ganzes Stück anders als meins. Das heißt, da werden auch für dich andere Kategorien relevant sein. Es gibt zum Beispiel auch noch dieses Thema Housecare Work. Auch da gibt es ja ganz tolle Studien dazu. Zum Beispiel alle zwei Wochen empfiehlt, jetzt habe ich vergessen, wer es empfiehlt, aber es gibt eine Stelle online, die das empfiehlt, die Betten abzuziehen. Vielleicht möchtest du das auch öfter machen, vielleicht reicht dir aber auch einmal im Monat. Das kannst ja auch du machen, das muss ja auch sie nicht machen. Das Hausputz allgemein. gibt das große Thema emotional in der Beziehung. Gerade die Geburt herum macht es total Sinn, als Mann aus meiner Sicht, ein bisschen zu verstehen, was bei ihr auch los ist. Der Hormonabfall nach der Geburt, alles, was sich da vorher aufbaut. Das Gleiche auch mit diesem Thema, je, ich wachse, da habe ich natürlich auch so bisschen ... mich eingelesen, was für Sprünge gibt es denn da, auf die, wie du gesagt hast, ist man super gerne vorbereitet. Dann gibt es ein paar Sachen, wo ich mich dann natürlich gefragt habe, wann lernen die eigentlich schwimmen? Wann können die schwimmen lernen? Wann können die Fahrradfahren lernen? Wann kann ich mit denen anfangen, weiß ich nicht, Sportverein zu gehen? Das ist natürlich, je weiter wir vom Geburtstermin weggehen, desto unterschiedlicher wird das. Und trotzdem gibt es sowas wie eine Statistik. Man kann sagen, so Mensch, für viele Kinder empfiehlt es sich, dann und dann, da und damit anzufangen. diese Statistik einfach mit reinzugeben und jetzt auch ganz ohne diese sklavische, hey, ich muss das dann geschafft haben oder ich muss das dann abhaken, diese Box, sondern einfach, hey, das hatte ich vielleicht noch nicht auf dem Schirm. Das kann ich mir doch mal überlegen. mit dem voll offen für das ist jetzt für uns nicht dran, das ist ja in Ordnung. Aber du kannst es halt im Endeffekt nur diskutieren, wenn du es mal dich gefragt hast. Bernhard Vosicky (18:30) Naja genau, ich kann nur über Dinge reden, von denen ich auch weiß. Das ist glaube ich genau die Geschichte und das ist ja die Umkehr der Kommunikation, dass ich sie mir nicht aktiv holen sondern dass sie mir eigentlich im Push-Mechanismus zugeschoben wird und das ist ja gut so, weil das will ich ja, das erinnert mich eigentlich nur. Philipp Macke (18:33) Ganz genau. Natürlich, man kann natürlich auch argumentieren und sagen so, als Vater solltest du doch eigentlich auch so interessiert sein, dass du dir das alles selbstständig, wo sie muss es sich ja im Zweifel auch holen. Das ist eine Debatte, die kann man auch durchaus führen. Wo unterstützt du was, vielleicht auch patriarchale Strukturen, dadurch, dass man ihn halt nicht zwingt? denke halt nur so, da kann ich, es ist so eine Diskussion, kann ich mit meinem Hintergrund nicht viel beitragen. Aber was ich beitragen kann, ist halt mir selber eine kleine Brücke zu bauen. Ja, und vielleicht auch ein paar Leute, du vorhin das Crowdfunding angesprochen, ein paar Unterstützer gibt es, die es glaube ich ähnlich sehen und die auch gerne sowas hätten. Und dann bin an dem Herzen doch ein bisschen liberal und denke so, dann sollen sie es sich doch da holen. Hauptsache am Ende das Ergebnis passt. Bernhard Vosicky (19:32) Ganz genau, das bin ich auch bei dir. Bei dieser Diskussion stelle ich mir halt oft die Frage, willst du jetzt Recht haben oder willst du, sich was verändert? Und in dem Fall sagen wir so, der Zweck heiligt die Mittel und die Mittel sind ja nicht schlecht, sie sind einfach nur halt andere. Und wenn wir Informationen so aufbereitet brauchen und die uns helfen, ist ja schön, lass uns. Alles gut, wunderbar, finde ich fein. Was sagen denn, ich nehme mal an, du wirst in deinem Papaumfeld auch mit anderen oder vielleicht auch Mamas natürlich gesprochen haben, was sagen die zu solchen Hilfen? Was kommt da aus der Community? Philipp Macke (20:05) Ich habe tatsächlich, als ich mit dem Thema angefangen habe, ganz in Lean-Startup-Manier erstmal ein Umfragen gemacht und versuchte, mal Interviews zu führen und zu gucken, ist das nur in meinem Kopf oder ist das auch bei anderen? Und ich habe am Ende mit 230 Leute, die mir so eine Umfrage ausgefüllt haben und da waren 70 Prozent dabei, die gesagt haben, hey, wir nutzen digitale Hilfsmittel entweder schon heute aktiv oder würden sie gerne nutzen, wenn es da was gäbe. Das heißt, ich leite da schon ab, dass da eine gewisse Offenheit da ist. Wichtig ist, glaube ich, immer diesen Kerngedanken von dieser Mental-Load-Diskussion mit einzufangen. Sie möchte nicht für dich mitdenken. das heißt, deshalb habe ich mich auch bewusst davon entschieden, dass sie in diesem Thema Daddy-Do überhaupt keinen Part hat. Sie hat jetzt keine Pflicht. Sie muss dann nichts machen. Sie muss dann nichts abhaken. Die ist nur dafür da, dass du, Daddy, deinen Teil beitragen kannst. genau, das haben wir vorhin schon besprochen, wie das funktioniert. Das kommt eigentlich bisher sehr gut an, gerade diese, ich sag mal das auf Deutsch, dieses Empowering, dieses Befähigende daran, glaube ich, ist der richtige Weg und das höre ich in Interviews gerade auch raus, das ist das ganz gut angemeldet. Bernhard Vosicky (21:18) Aber das heißt, wenn ich mir das in der konkreten Umsetzung anschaue, ist es dann eine App auf meinem Handy, die im Hintergrund ist. Es ganz passiert auf den Geburtsdaten meiner Kinder, weil sonst weiß die ja nicht, wo die gerade sind, oder? Philipp Macke (21:31) Ganz genau. Also das ist auch das einzige und deshalb sammle ich auch das Geld für einen datenschutzkonformen Prototyp. Vibecoding ist gut und schön, aber das jetzt wirklich an den Markt zu bringen, muss das richtig sicher sein. Ich brauche nichts anderes, aber dieses Geburtsdatum und eine E-Mail-Adresse brauche ich, ⁓ eben diese ganzen Impulse generieren zu können für dich. Je nachdem, was für eine Kategorie du dir aussuchst, triffst du die dann eben rein, dann hast du in dieser App eine Kalenderfunktion und im Endeffekt Push, dass dich dann entweder per E-Mail oder halt auch wirklich in der App als Push-Nachricht dann daran erinnert, Achtung, jetzt kommt die nächste U-Untersuchung, vergiss nicht den Termin zu vereinbaren oder jetzt kommt der nächste Wachstums-Sprung, bereite dich vor oder sprecht mal ab, wie ihr das Thema Finanzen nach der Elternzeit handhaben wollt. Das sind alle so verschiedene Impulse dann dabei, die sind genau auf diesem Datum generiert. Bernhard Vosicky (22:27) Wie macht ihr denn das in deiner Ehe mit den Kindern im Moment? Weil ich meine, denke mir, wenn jemand ein Produkt entwickelt, ist das entweder weil er das eigene Wissen weitergeben möchte oder weil er selber struggled. Also verzeih jetzt, wenn ich dir das unterstelle, aber struggling tun wir doch alle. Philipp Macke (22:40) Wir strugglen alle. Ja, also ich bin weit davon entfernt, ein unangeschränktes Role Model zu sein. Das kann man, glaube ich, so sagen. Aktuell aber schaffen wir es, dadurch, dass wir uns beide selbstständig machen oder gemacht haben, eine Frau jetzt ein bisschen früher dran als ich, auch dieses Thema Elternzeit ganz gut aufzuteilen. Also ich nehme diesmal acht Monate, sie nimmt den Rest, sie hat jetzt die ersten genommen, ich gehe diesmal wirklich lange. die anderen beiden Kinder haben tatsächlich von mir auch die klassischen zwei Monate bekommen. Und gut, ich bin dann in Teilzeit gegangen, das war dann vielleicht noch mal ein bisschen anders. Ansonsten haben wir ja eine Aufteilung auch, die ich mir manchmal auch bisschen, ein bisschen besser oder proaktiver von meiner Seite wünschen würde. Ich habe so meine, meine Dinge im Haushalt, die ich so übernehme. Das Thema Fahrdienst ist meistens meins. Ich mache die Wäsche, das ist, das ist völlig klar. Genau, die Betten sind meine. Da bin ich für verantwortlich. Also da haben wir uns schon ein paar Sachen aufgeteilt. Wir haben aber auch tatsächlich ein paar blinde Flecken, wo wir nicht so gut mit sind. Das Thema Finanzen liegt uns beiden nicht ganz so gut. Ich glaube, da könnten wir besser und auch paritätischer aufgestellt sein. Aber ich denke auch da immer, irgendwo muss man anfangen und mit dem besten Willen geht es dann irgendwann. Bernhard Vosicky (24:01) Brauchen wir für eine paritätische Aufteilung in Beziehung einfach nur mehr Tools? Oder was braucht es noch? Philipp Macke (24:07) Ich glaube am meisten brauchen wir das Wollen. Also wir müssen es selber wollen und das kommt natürlich einerseits von Rollmodels, auch von Plattformen, von sowas wie Papa Mir natürlich auch. Einfach wo mir als vorbelasteter Mensch natürlich mal gezeigt wird, wie es gehen kann, wie andere das machen und dann muss ich emotional und natürlich auch mit meinem ganzen Sein in der Lage sein, das auf mich anzuwenden. und mir daraus einen Wunsch abzuleiten, dem ich dann nachfolgen kann. Ich glaube auch, dass das für manche auch ein Tool sein kann. Ich habe jetzt am Wochenende auf einer Messe mit jemandem von einem Babyfachmarkt gesprochen, die macht das seit 40 Jahren. Und sie sagt, es ist spannend, was sich da bei Männern auch gerade ändert. Also von, als sie angefangen hat, waren die höchstens zum Bezahlen mit im Laden. Das war ganz unmöglich, dass man über bestimmte Sachen spricht. Und heute sind die, Spielprobleme zum Beispiel einfach auch da im Laden ganz offen besprechen. Sagt aber auch, dass es schon noch erkennbar ist, dass die Kaufentscheider bei dem Baby von und bei dem Kinderwagen sind. In der Ecke mit dem Kinderspielzeug und dem kleinen Geschirr und so was sieht man sie dann doch selten. Und wie möchte ich denn jetzt sein? Das glaube ich ein ganz ganz großes, ein ganz großer Punkt dabei. Bernhard Vosicky (25:20) Ja. Da habe ich ein sehr lustiges Gespräch gehabt mit zwei Inhaberinnen und Inhabern eines Family Concept Stores in Wien. Die mir auch gesagt haben, die Väter werden immer mehr im Laufe der Geschäftsjahre. Aber trotzdem kaufen sie einfach unterschiedlich ein. Während sich die Frau immer wieder verstärkt ⁓ die Optik des Kinderwagens kümmert, geht dann der Mann hin und testet ihn auf Stabilität. Ja, also was ja auch lustig ist, aber hey, auch das ist ja eine schöne Aufteilung. Weißt du, wenn man sich ja ergänzt, weil das soll ja schön unstabil sein, dann ist gut. Und das ist immer so mein Übermotto, das in diesem Podcast drüberschwebt, so wie ihr euch das ausmacht, ist es ja ohnehin anstrengend, sich das auszumachen, aber dann bitte soll niemand daneben stehen und sagen, bitte mach's anders, weil es ist nur so richtig. Also das traue ich mir nicht zu, das richtig oder falsch zu benennen. Philipp Macke (25:50) Ja. Nein, ich glaube doch, da gibt es keine Entität von außen, außer die, die du dir selber annimmst, die über so was richten sollte oder dürfte. Gleichzeitig hilft es in so einer Situation, glaube ich, mal gesehen zu haben, dass es auch anders geht. Nur so kann ich ja auch eine bewusste Entscheidung dafür treffen, jetzt zu sagen, hey, vielleicht bin ich der Ästhet in dieser Beziehung und ich erlaube mir trotzdem jetzt auch einfach auf die Farbe des Kinderwagens zu gucken. Bei uns zu Hause ist meine Frau ist die Handwerkerin. kann es nicht, will es nicht, sie kann das ganz toll, das ist super. Aber das heißt, ich bin ganz froh in der Zeit zu leben, wo ich mir erlauben darf, das nicht zu können. Es ist okay, damit zu sein. Bernhard Vosicky (26:59) Ist das eine Thematik, die nur wir in unserer aufgeschlossenen Bubble diskutieren? Jetzt sagst du mir, ihr macht euch beide selbstständig. Ich weiß nicht mal, in welchen Bereichen ihr tätig seid. Verzeihe, dass ich euch fragen soll. Aber ich spüre da so eine Tendenz in meinen Interviewpartnerinnen und Partnern. Es ist schon so, also das sind jetzt nicht die, ich sag mal, Grundschule und mehr nicht. Gesellschaftsschicht, sondern meistens darüber, die über sowas reden. Ist das ein Bubble-Thema? Also diese Befassen. Philipp Macke (27:27) Ja. glaube, ganz viele von diesen Sachen, die ich machen kann, kann ich ja nur aus einem Privileg heraus machen. Weil ich einen Job hatte, der es mir erlaubt hat, weil meine Frau auch einen Job hat, der es ihr erlaubt hat, weil meine Eltern sich beteiligen, sowohl in Care-Arbeit als auch als sie ein Haus gekauft haben. Da gab es eine Unterstützung. Das können, glaube ich, ganz viele nicht von sich sagen. Das muss man sich, glaube ich, bewusst machen. Entschuldige ich mich nicht für, weil freue ich mich natürlich drüber. Alles gut. Aber ich glaube schon, dass man, dass man gerade wenn man irgendwie Empfehlungen gibt oder sowas, sich da schon bewusst sein darf, dass das nicht jedem und jeder auch so geht. Gleichzeitig glaube ich, dass es in den meisten Konstellationen möglich ist, Dinge auch anders und besser zu machen, auf jedem Niveau. egal, egal wo ich starte, wenn ich in die richtige Richtung laufe, brauche ich ja trotzdem irgendwo ein Ziel und gerne auch ein Role Model und gerne auch Hilfe dabei. Und wenn ich die vielleicht auch durch so was zur Verfügung stellen kann, freut es mich natürlich. Oder wenn auch, ich sage mal, auch du mit deinem Podcast, wenn du für jemanden, vielleicht auch Schicht arbeitet und uns wirklich nicht leicht hat oder keine Arbeit hat, weiß ich nicht, einen Impuls reingeben kannst. Hey, hier ist was. was ich in meinem Leben machen kann, die Beziehung zu meinen Kindern noch mehr so zu gestalten, wie ich sie gerne hätte oder wie wir sie gerne hätten, dann hast du was Gutes getan. Bernhard Vosicky (29:09) Und ich denke mir halt auch immer, ja, privilegiert, gar keine Frage, aber wenn es nicht mal wir, die privilegiert sind, auf die Reihe kriegen, dann werden es die anderen nicht einmal interessieren, dass sie es ändern. Also da denke ich mir, müssen wir halt auch uns Privilegierten ein bisschen bei der Nase nehmen und sagen, passt, dann gehen wir halt da voran, wo es funktioniert und geben den anderen ein Ziel, das sie vielleicht erreichen wollen. Philipp Macke (29:32) Da hatte ich tatsächlich neulich auch ein Gespräch mit einem Kumpel drüber, der dann gesagt hat, na ja, ich bin viel auf LinkedIn unterwegs, das liken ja dann auch nur Leute, die auch da unterwegs sind, da bist du schon in einer ganz schönen Bubble. Ich hab gesagt, ja, aber wenn mein Thema nicht mal in der Bubble funktioniert, dann brauch ich doch damit auch nicht rausgehen aus der Bubble. Also lass mich doch da anfangen ruhig. Bernhard Vosicky (29:51) Jetzt machen wir in diesem Podcast mit dieser Folge hoffentlich einen kleinen Step aus der Bubble raus, aus der LinkedIn-Bubble zumindest. Man kann Daddydoo auf Startnext unterstützen. Es gibt unterschiedliche Backing-Möglichkeiten von der simplen Unterstützung im Bereich von wenigen Euro bis hin zu ich kauf deine Firma oder was kann ich alles tun. Philipp Macke (30:10) Meine Firma kriegste leider nicht. Natürlich, also erstmal freue ich mich über, über jenen, da draufklickt. Ihr könnt auch über die Homepage, daddy-du.com, direkt da draufkommen. Man kann sich in den Newsletter eintragen oder in eine Vorfreude Liste, habe ich es genannt. Dann die Credits auch zu meiner Frau. Die hat gesagt, das hört sich schöner an als Warteliste. Das hilft mir, um zu verstehen, na das ist ja das Hauptziel bei diesem Crowdfunding, interessiert es jemanden außerhalb. meiner Bubble oder außerhalb von mir selbst, außerhalb von meinem Kopf. Also man kann sich da auf die Vorfreude-Liste setzen lassen, man kann da einen Karma-Betrag, man kann sich einen Jahreszugang zu dem Premium-Abo, was kommen wird, kaufen. Man kann sich auch zu meiner Launch-Party, die hoffentlich im September stattfindet, gibt es eine Einladung und im Endeffekt ist es eine Spende, für die es ein kleines Dankeschön gibt. Also Bernhard Vosicky (31:01) Zum Beispiel auch einen sehr hübschen Pulli habe ich gesehen. Der ist mir sehr aufgefallen. Philipp Macke (31:05) den gibt es auf jeden Fall auch und natürlich und das Beste ist das Kombipaket, da gibt es die Launchparty, den Pulli und das Lifetime-Abo, das kostet natürlich auch am meisten. wie gesagt, ich freue mich über jeden, auch der einfach nur eine Frage stellt. Jeden, den das Thema interessiert, ist für mich wunderbar. Bernhard Vosicky (31:26) Ich werde natürlich alle Links, die du erwähnt hast, auch in die Show Notes hinein edden und damit ja auch jeder draufrücken kann. Jetzt hätte ich noch ganz gerne meine zwei Standardfragen, die als Rubrik ja quasi dich durch alle Folgen begleiten, auch an dich richten. Und zwar die erste, bevor es zur musikalischen kommt, ist die zurück in die Zukunftsfrage. Was du dir denn selbst mit dem Wissen von heute damals noch als kinderloser Philipp fragen würdest oder was du dir raten würdest, sagen wir so. Philipp Macke (31:57) Du hast tatsächlich die Antwort vorhin vorweggenommen, als wir über Ujijwaxe gesprochen haben. Für mich ist diese größte Realisation dieses Wellending, dieses egal was ist, es wird vorbeigehen. kann, es garantiert dir niemand, dass es nicht noch schlimmer wird im Zweifel. Das kann schon sein, aber es wird sich verändern. Und irgendwann hatte das für mich was sehr, sehr Tröstliches. Du kennst es auch, wenn man halt in so einer Schreifphase da steht und es ist wirklich anstrengend. Man muss den nächsten Tag in die Firma und Man hat nicht viel geschlafen und man will sich da auch nicht irgendwie rausziehen und was. Das ist schwierig und das ändert sich aber. Man muss im Zweifel erst mal einen Moment durchhalten und gleichzeitig auch nicht nur ertragen, weil ich neige manchmal so zu dem stillen Leiden, das ändert sich schon. Gestalten ist auch eine tolle Möglichkeit. Wenn ich einen Moment gelitten habe und das Ganze anders haben möchte, dann muss ich mir überlegen, wie ich das haben möchte und dann muss ich am besten sprechen. Ganz, ganz viel sprechen. Und dann kriegt man vieles auch geändert. Bernhard Vosicky (32:56) Es ist trotzdem erstaunlich, wie viel Leistung man bringen kann, selbst wenn man nur zwei oder drei Stunden extrem schlecht geschlafen hat. ich finde, das ist eins der Learnings aus meinen Papa-Jahren. Ich meine, geht nicht auf Dauer, ist nicht gut für die Gesundheit, aber es geht im Worst Case. Also das ist auch wichtig. Philipp Macke (33:04) Na ja. Ja, total. Und dann kannst du aber auch die Frage zulassen, wie viel du denn von so einem Tag, dem man reingegangen ist, mit 30 Stunden Schlaf noch weißt, wie viele Erinnerungen bleiben von so Tag. Das finde ich immer ganz faszinierend so. Was ist da passiert? Ja, genau. Bernhard Vosicky (33:25) Zum Glück nicht viel, sonst hätte man wahrscheinlich nicht mehrere Kinder. Ich glaube, da ist die Natur schon so, dass sie uns gewisse Erinnerungen automatisch wiederlöscht. Geblitzt, hinkt über den Man in Black. Philipp Macke (33:37) ja. Bernhard Vosicky (33:40) Und nachdem du drei Kids hast, würde es mich wahnsinnig interessieren, was wäre denn so ein Song, den wir auf unsere Papamiya-Playlist des Grauens in aufgeben dürfen, einen der wirklich zum Hals heraus hängt, weil ihn die Kids so oft gehört haben oder hören. Philipp Macke (33:55) Das muss ich sagen, ist mir tatsächlich ganz schwergefahren, weil ich finde, Kindermusik ist mittlerweile richtig toll geworden. Also es gibt ein paar Songs, die ich selber Ohrwurme von habe und wo ich denke, das ist eigentlich ganz, ganz schön. ich hatte, als ich mir erst das überlegt habe, dachte ich, nee, ich habe eine tolle Lieder. Ich habe ganz viele schöne Lieder, ich auf die Liste setzen könnte. Aber eins, das mein Sohn aus der Kita mitgebracht hat, wo ich keinen Zugang gefunden habe, heißt, glaube ich, Soda Pop von K-Pop Demon Hunters. Bernhard Vosicky (34:23) ⁓ ja, ich hab die man hat, also... Philipp Macke (34:25) Da habe ich keinen Zugang für das gehört für mich eher auf eine Liste des Grauens. Ja, das war nicht meins. Bernhard Vosicky (34:29) Ja super. Okay, gebe ich drauf. Meine große Tochter wird sehr enttäuscht sein, weil sie liebt diesen Song. Aber okay, es ist in Ordnung. Und ich darf dir empfehlen, schau dir den Film an. Philipp Macke (34:37) ...aust me leid. ist wahrscheinlich der Zugang. Bernhard Vosicky (34:45) Weil, weil, also das ist wirklich erstaunlich. Ich hab ja auch gedacht, okay, K-Pop, was fang ich mit K-Pop? Aber, also den Film anschauen und dann verstehst du auch, woher die Songs kommen und dann plötzlich haben sie eine ganz andere Bedeutung. Aber jetzt klickst du auf die Liste, okay? Philipp Macke (35:02) Alles klar und dann dreh ich das für mich ⁓ Das finde ich super Hinweis. Machen wir. Bernhard Vosicky (35:04) Ja, kannst du mal. Ist in Ordnung. Sehr gut. Philipp, ich danke dir vielmals. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass das Crowdfunding erfolgreich ist. Und ich hoffe, dass natürlich viele, viele Papamiya-Hörerinnen und Hörer sich jetzt motiviert fühlen, direkt auf die Seite zu gehen und dort zu unterstützen. Und dass wir möglichst viele Papas motivieren, Wollen auch ins Können zu kommen. Philipp Macke (35:28) Dann ganz, ganz herzlichen Dank für die Einladung, ganz herzlichen Dank für deine Fragen, freue mich sehr.

Kapitel

03:41
Überwältigt & orientierungslos
06:14
Die Lego-Anleitung fürs Vatersein
08:12
Warum Wollen nicht automatisch Können wird
11:40
DaddyDo in 60 Sekunden: Was die App macht
26:59
Bubble-Thema, Privilegien – und trotzdem relevant

Bernhard Vosicky

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