Kinderhotels VS. Adults only
Episode 53
21:47
Hunde herzlich willkommen aber Kinder verboten?? Echt jetzt??
Auch das ist eine Erfahrung mit Adults-Only Hotels, die Bernhard im Laufe der vergangenen Jahre gemacht hat.
Bernhard und Dominik diskutieren in der aktuellen „Papa Mia!?“ Sommerfolge über ihre Erfahrungen mit Adults-Only-Hotels im Vergleich zu Kinderhotels. Sie betonen Unterschiede, teilen positive Erfahrungen und Herausforderungen. Themen sind klare Kommunikation, kulinarische Erlebnisse und angenehme Aufenthalte.
Transkript:
Speaker0:
[0:18] Adults only gegenüber Kinderhotels. Ich glaube, es könnte unterschiedlicher nicht sein. Willkommen in der Sommerausgabe von Papa Mia, dem Podcast von Papas für Papas und für alle, die Papas mögen. Ich bin der Bernhard, ich bin Papa von zwei Töchtern. Die große Teresa ist neun, die kleine Julia ist drei.
Speaker1:
[0:38] Und ich bin der Dominik, Papa vom Konstantin, der jetzt zweieinhalb Jahre alt ist.
Speaker0:
[0:42] Und unsere Kleinen teilen sich nicht nur den Kindergarten, sondern wir haben auch gemeinsam, dass wir wollen, dass ihr als Zuhörerinnen und Zuhörer aus unseren Papa-Fehlern lernt und sie nicht selber machen müsst. Genau deswegen reden wir drüber. Coole Sache. Das ist ein bisschen sowas wie Eisbären und Pinguine, die Nord- und Südpol völlig unterschiedliche Lebenswelten haben und sich eigentlich im echten Leben niemals begegnen.
Speaker0:
[1:09] Unsere beiden Pole in dem Thema, das wir heute haben, nämlich Adults-Only-Hotels, also Hotels, wo wahrscheinlich, glaube ich, so 14 ist die Grenze, Kinder nicht rein dürfen, oder eben Kinderhotels, wo sich Erwachsene oft nicht reintrauen. Diese beiden passen einfach nicht zusammen und trotzdem habe ich zumindest beides schon erlebt, beides erfahren und würde ich auch gerne teilhaben lassen an dem, was ich da für Erfahrungen mitgenommen habe. Was hast du schon probiert eigentlich? ehrlich?
Speaker1:
[1:37] Ich bin gespannt auf deinen Bericht, weil so ein wirkliches Kinderhotel haben wir noch nicht ausprobiert. Ich bin dem aber jetzt auch nicht so abgeneigt. Es muss einfach nur klar kommuniziert sein, finde ich. Wenn jemand sagt, keine Kinder hier, weil wir wollen Ruhe, finde ich das okay. Das ist eher ein bisschen das Problem, wenn man beides will. Und dann alle im Endeffekt nicht glücklich sind.
Speaker0:
[1:57] Da bin ich bei dir. Meine Frau und ich, ersten Erfahrungen in Sachen, Kinderhotels waren eigentlich damals, Damals, als wir in der Hochphase der Schwangerschaft der ersten Tochter, der Teresa, die jetzt neun ist, waren wir in Bad Datzmannsdorf in seinem Luxushotel und haben uns jetzt noch, jetzt machen wir noch einmal Wellness, bevor die Gefraster kommen, so in die Richtung, weil es sagen die ja alle, du musst es noch einmal machen, sonst geht es nicht. Dann waren wir dort und erstens einmal extrem findig. Dieses Luxushotel hat mit einem unterirdischen Gang verbunden auch ein sehr gutes Kinderhotel. Die sind aber halt schon getrennt, dass das nicht aufeinander prallt, diese beiden Welten. Aber ursuper, die haben natürlich gesehen, dass meine Frau hochschwanger ist, haben sie gesagt, potenzielle Kundschaft für das andere Hotel. Und haben uns dann auch gleich so ein kleines Babypackage geschenkt, gebrandet mit dem anderen Hotel, das ja auch zu ihnen gehört. Das finde ich mal nicht blöd. Also das ist Marketing-technisch nicht blöd.
Speaker1:
[2:57] Marketing-Sicht.
Speaker0:
[2:58] Man muss aber sagen, es war auch unübersehbar, dass meine Frau schwanger ist. Also das ist wirklich, das war, da war schon kurz vor knapp, sagen wir mal so. Und da waren wir drinnen. Und das ist ganz lustig, ich habe mich nämlich da erst gestern wieder auf der Website einmal das angeschaut. Ist das überhaupt ein Adults-Only? Weil ich kann mich eben nicht erinnern, dass wir dort Kinder gesehen gehabt haben. Und die schreiben dann eben auf der Website sowas wie, was haben sie gesagt? Ja, Kinder sind das Größte, aber es gibt eben auch Momente, die man ohne Kinder erleben sollte. Und ich denke mir, finde ich auch. Sonst brauchst du auch kein Babysitter nehmen und am Abend ausgehen. Manchmal will man da auch eine Ruhe haben. Das finde ich voll okay. Das soll auch so sein. Was mich dann ein bisschen geärgert hat, ich habe dann weiter geschaut, dürfte man Hunde mitnehmen. Und dann steht dort, ihr Vierbeiner gehört natürlich auch zu ihrer Familie und deswegen sind sie herzlich willkommen bei uns. Und da denke ich mir dann, okay, das ist dann.
Speaker1:
[3:50] Auch wieder eine Vor allem mit dem Argument,
Speaker0:
[3:55] Die gehören ja auch zur Familie. So als würden meine Kinder stören und nicht zur Familie gehören, die lassen wir weg. Aber die Hunde schon, ich weiß nicht.
Speaker1:
[4:05] Ja, wie gesagt, das ist ein sehr emotionales Thema. Haben wir ja vorher besprochen. Die Folge mit Hund versus Kind machst du leider nicht. Das träume ich nicht. Das ist mir zu heiß, das Thema. Hundethema.
Speaker0:
[4:16] Brauchst du einmal mit den Kindern eine Hunderttonne vorbeispazieren. Wobei, ich muss wirklich sagen, ich bin mit Hunden aufgewachsen. Es kann super funktionieren.
Speaker1:
[4:23] Wirklich. Ja, und ich glaube, so eine Erfahrung habe ich nicht, aber Hunde sind vielleicht dann doch nicht in manchen Dingen so laut. Vielleicht liegen die ein bisschen ruhiger neben dem Esstisch, wenn gerade das Gängemenü kommt im Adults Only. Vielleicht passt es ja eh, aber die Aussage, ja, die ist gewagt.
Speaker0:
[4:38] Aber worauf ich eigentlich zurück wollte, ist unsere erste Erfahre, die wir mit Kinderhotels gemacht haben. Wir haben uns dann, weil wir gesagt haben, hey, jetzt kommt ja bald das Kind, schauen wir uns doch einmal an, wie sich das Kinderhotel da nebenan ausschaut, weil vielleicht fahren wir dort wirklich hin, wenn wir schon dieses Package bekommen. Und dann sind wir diesen unterirdischen Bademantelgang gegangen. Und du gehst so aus einem Bereich, wo du halt, keine Ahnung, ayurvedische, du weißt ja eher so, schieß dich, schaust dich, wir füllen uns alles sauber und essen nur gesunde Dinge. Fünf-Stern-Wellness-Hotel. Und du spazierst darüber in das Kinderding und gibst eine Verbindungstür. Und du machst die auf und dann geht es, wow. Du hörst nur den Lärm von drüben. Kinder mit kleinen Autos fahren dir sofort gegen das Schienbein.
Speaker1:
[5:19] Das war es dann mit der Jungschale.
Speaker0:
[5:22] Wir sind dann trotzdem noch, wir haben uns getraut, weiterzugehen und haben überall so erschöpfte Eltern am Boden liegen gesehen. Also so schlimm war es nicht. Und da haben wir gesehen, okay, das ist doch wirklich ein durchdachtes Konzept, weil du hast dort so am Buffet, hast du auch diese ganzen Hiebglasen gehabt, die du dir quasi nehmen kannst, wo du das Kind halt füttern kannst. Also nicht nur, das ist schon sinnvoll und richtig gut und hat auch seinen Preis. Und ich glaube, das ist auch wirklich cool für die Eltern. Und du hast lustigerweise am Nachmittag die Eltern schon mit Biersitzen gesehen. Also ich glaube, das ist Konzept.
Speaker1:
[5:55] Kinderhotel mit Fluchttunnel ist quasi das Erfolgsmodell.
Speaker0:
[5:58] Ja, ja, ja. Kinderhotel mit Fluchttunnel. Und natürlich auch mit Kinderbetreuung dort. Also das ist alles super.
Speaker0:
[6:04] Also unsere erste Erfahrung macht, okay, das wird noch was. Ja, also das könnte interessant werden. und waren dann eigentlich sehr froh, als wir wieder in diesem Adults-Only-Bereich zurück waren, der halt dann doch alle ruhigen Wellnessstückchen gespielt hat. Und mittlerweile sage ich aber, ist es natürlich schon großartig, wenn du mit Familie unterwegs bist, dass du ein Hotel hast, das sich was dabei überlegt, was sie dir bieten können, damit du trotz Kindern auch zwischendurch einmal nur auf deine Erholung kommst. Weil ich glaube, da hast du auch die Erfahrung gemacht, das ist halt dieses, mit Kindern Urlaub machen, Erholung ist nicht das Erste.
Speaker1:
[6:49] Ja, ich glaube, vielleicht auch mit dem Alter verändert sich es. Also wir haben einen sehr guten Vergleich, weil wir öfter in einem Bio-Wellness-Wohlfühl-Hotel waren, eben, sag ich jetzt mal, Vorkinder haben, mit sehr kleinem Kind haben und mit etwas größerem Kind haben. Und das war eigentlich ein relativ guter Vergleich, weil sich deine eigenen Ansprüche so ändern, finde ich. Also wenn man allein unterwegs ist, wir haben es in einer vorigen Folge besprochen, du hast das Rennrad mit, du hast die Laufsachen mit, du kannst in die Sauna gehen, Du hast kulinarische Freuden, kannst diese Ruhe genießen, was auch immer das bedeutet. Wäre jetzt die Ayurveda und Klangschale nicht meine Welt, ich würde dann eher auf dem Rennrad sitzen draußen. Aber je nachdem, du hast halt andere Ansprüche, du hast auch mehr Zeit, kannst deine Bücher lesen, komplett andere Welt. Dann, wo der Konstantin noch relativ klein war und uns eigentlich oft auf solche kleinen kulinarischen Reisen einfach begleitet hat, weil er in diesem Stocke aufsatzt, also in Also diese Liegeschale auf Tischhöhe, der eigentlich immer voll dabei war, auch seine Sachen mitgesnackt hat, während wir gängeweise wirklich gute, köstliches Essen genossen haben. Hat funktioniert. Er ist dann irgendwann mal eingeschlafen, hat seine Dinge bekommen und war quasi, es hat nicht gestört, sagen wir es jetzt mal so. Er ist dann eingeschlafen, ist in dieser Babyschale neben uns gelegen und dann haben wir nochmal ein paar Gänge. Also du würdest sagen,
Speaker0:
[8:12] Er ist ein Adults-only-kompatibles Kind.
Speaker1:
[8:15] War er. Ja. Ja, war er, weil jetzt hat sich das geändert. Mit zweieinhalb ist die Welt halt wieder eine andere. Und dann genau in diesem gleichen Hotel, diese Spieleecke hat schon ein bisschen getrennt und auch die Kinos haben einen eigenen Bereich. Schon, aber da wird halt gespielt. Das ist halt der Nachteil, wenn man Ruhe haben will, dann sollte man keine Spieleecke machen, weil dieses jetzt zeichne mal vier Stunden und dann beschäftigt dich leise, wird nicht funktionieren. Und ganz leise zeichnen vor allem. Das geht halt nicht. Und wenn dann andere gestört sind und sicher werden Kinder lauter. Das haben wir gesehen und das ist so. Damit ist es halt schwierig. Und da habe ich schon auch erstens mal dieses eigene Gefühl, man stört andere. Das ist nicht angenehm, zumindest nicht mir. Und wenn man dann sogar Kommentare bekommt, so quasi, warum ist das Kind so laut. Ist das passiert? Ist es, ist passiert, aber auch durch viele Blicke. Vielleicht versteht man die Blicke dann auch oft gar nicht, aber wenn es halt wirklich so ein bisschen bösere Natur sind, denkt man sich dann, verstehe ich die Gäste? Aber das ist dann eher, muss ich sagen, ein... Hotelproblem. Du musst halt wissen, was du anbietest. Und Ruhe mit Kinderecke geht halt nicht, muss ich ganz ehrlich sagen. Also da glaube ich, es verschieben sich auch so diese Aktivitätenansprüche und was man halt mit dem Alter des Kindes machen kann, glaube ich. Also wir haben jetzt nur diesen direkten Vergleich.
Speaker1:
[9:33] Wir nennen auch den Namen des Hotels nicht vor. Wir wollen trotzdem sicher wieder hin. Das war nicht so schlimm, dass wir dort nicht mehr hinwollen. Da müssen wir sehr vorsichtig sein. Aber wie gesagt, da merkt man schon, dass sich das halt verändert. Und ich glaube, dass das einfach einen Anspruch hat, wenn du, wie du gesagt hast, es auch schaffst, mit ruhigem Gewissen und mit der nötigen Infrastruktur dein Kind über ein paar Tage in wohlbehütete Hände zu geben und deinen Urlaub genießen zu wollen und du hast am Nachbartisch dann eigentlich genau das gleiche Action-Programm, dann sagst du halt auch, dann hätte ich mein Kind gleich mitnehmen können. Das Idols-Only hat schon, finde ich, einen Anspruch, aber man muss das klar kommunizieren, finde ich.
Speaker0:
[10:12] Gleichzeitig finde ich aber auch, Und gerade was das Kulinarische angeht, ich finde, wir sind, man sagt ja quasi, Essen ist die Erotik des Alters. Und wir sind ja beide jetzt über 40. Von dem her dürfen wir über das auch schon reden. Und ich finde halt einfach, es kann schon sein und es darf auch sein, dass es in einem Kinderhotel nicht nur Pommes mit Ketchup gibt und Spaghetti Bolognese. Also da darf es auch mehr geben. Und das hat sich vielleicht noch nicht ganz durchgesetzt, weil Hotels, die jetzt auf Kinder ausgerichtet sind, dürfen noch immer gutes Essen liefern. Und das fehlt mir dann teilweise. Weil im Adults-Only-Hotel kümmert sich jeder quasi um deine 17 Gänge, die du bekommst. Dafür steht das Kind. Wenn ich mich dann aber entscheide, das Kind mitzunehmen in ein Kinderhotel, dann muss ich wiederum verzichten darauf, dass es gutes Essen gibt. Also das ist irgendwie, ich weiß nicht, zumindest die Erfahrung habe ich gemacht.
Speaker1:
[10:59] Ja, das ist interessant zu wissen. Das heißt, wenn es dort nur die Fischstäbchen, Pommes und Spaghetti-Welt gibt, dann ist es natürlich auch traurig. Da bleibt dann einiges liegen.
Speaker0:
[11:06] Man fühlt sich ein bisschen als Gast, als minderwertiger und ungewollter Gast, wenn man mit Kindern in eine Welt eindrängt, die jetzt nicht primär für Kinder gemacht ist, finde ich.
Speaker1:
[11:19] Ja, ich glaube, es sind oft die Kleinigkeiten, ohne da jetzt das Wort Klugscheißen davon zu verwenden. Oder dürfen wir da nur noch am Abend gehört werden. Will ich auch nicht so sagen, aber ich glaube, es sind oft wirklich Kleinigkeiten, die es halt ausmachen. Kommt zum Beispiel, wie schnell kommt das Essen? Ich weiß, dass ein Achtgänge-Minute dauert länger, weil man könnte halt den ersten Gang schon schneller bringen, damit dieser Ersthunger gestillt ist.
Speaker0:
[11:41] Schmeckt dem Kind die Weinbegleitung? Das weißt du ja auch nicht.
Speaker1:
[11:43] Das muss man halt ausprobieren. Jetzt müssen wir wirklich später ausstrahlen. Ja, also ich glaube, es sind oft die ganz kleinen Tweaks, die es halt ausmachen. Aber du kommst ja auch nie auf so eine Idee, wenn du kein Kind hast. Das ist ja das Lustige. Das hätte man ja vorher nie im Entferntesten bedacht. Und dass der Konstantin so war, dass wir eigentlich gute zwei Jahre lang uns gängeweise Kulinarik gönnen durften. Das war ja auch ein purer Glücksfall. Der ist da wirklich daneben gesessen. Aber er hat mitgespielt. Voll. Also das war wirklich super. Viele kulinarisch hochwertige Reisen gemacht. macht.
Speaker0:
[12:19] Wir waren einmal in einem Kinderhotel. Ich erinnere mich, das habe ich bei der Vorbereitung gar nicht im Kopf gehabt. Da war ich mit meiner besten Freundin und dessen Sohn, der auch mein Taufkind ist, und mit meiner großen Tochter, die ist ungefähr gleich alt. Also er ist ein bisschen älter. Und da waren wir in Stegersbach irgendwo in einem Kinderhotel, da gibt es ja hunderte. Und um jetzt nicht den Namen zu nennen, aber ich glaube, das gibt es eh nicht mehr. Ich glaube, nachdem wir dort waren, haben es das... Nein, es war nicht dieses Terminhotel, sondern ein anderes. Und da gab es ein Abendessen und da gab es einen sehr coolen Kinderbereich mit Bällebad im Restaurant. Und du konntest auch quasi vom Hotellobbybereich mit einer Rutsche ins Bällebad, das Restaurantbereich rutschen. Also die Kinder sind halt da und so im Kreis. Und das Problem war nur, Obwohl das Lokal nicht voll war, haben sie uns so positioniert, dass wir diesen Bereich nicht sehen.
Speaker1:
[13:15] Das bringt dann auch nichts.
Speaker0:
[13:16] Das heißt, wir sind dann immer so mit dem Schnitzeldeller in der Hand im Türeingang gestanden und haben quasi im Stehen, Essend, unsere Kinder beim Rutschen beobachtet, weil du willst ja doch wissen, ob sich die gerade den Schädel aufgeschlagen haben oder nicht.
Speaker1:
[13:30] Oder mit dem Tisch immer so Zentimeter für Zentimeter Richtung. Wie blöd kann man sein?
Speaker0:
[13:36] Das ist das eben.
Speaker1:
[13:37] Und ich glaube, das sind halt oft Kleinigkeiten, die vielleicht auch nicht bedacht werden. Vielleicht muss man es ja einfach auch sagen. Wenn ich ein Kinderhotel mache,
Speaker0:
[13:43] Muss ich doch wissen, dass die Eltern ihre Kinder sehen wollen. Aber vielleicht wollen sie es bewusst. Vielleicht gibt es Genügen, die es nicht sehen wollen.
Speaker1:
[13:49] Vielleicht waren es gegenteilige Beschwerden. Wir wollen es eigentlich ein bisschen ruhiger haben von unseren Kindern. Können Sie uns ganz da hinten bitte.
Speaker0:
[13:56] Und das Lustige ist, im gleichen Hotel hatten wir das Zimmer im ersten Stock. Und dieses Zimmer war direkt über dem Billardraum. Was, wenn man Billard mag, nicht schlecht ist, aber Billard ist vor allem dann, ist laut irgendwie. Weißt du, du kennst diese alten Billard-Millionen, wo man die Münzen einwirft und dann die Kugel, und das hörst du halt extrem.
Speaker1:
[14:18] Und wie sagt man das als Fußballer? Der Anstoß.
Speaker0:
[14:21] Genau, richtig.
Speaker1:
[14:22] Das muss Anstoß heißen.
Speaker0:
[14:23] Ja genau, das heißt sicher Anstoß. Und wenn es dann in die Verlängerung geht zum Beispiel, die haben wirklich bis um 10, haben die dort Lärm gemacht. Und immer wieder so so laut, dass es sogar das Babyphone angeschlagen hat. Und du hast geglaubt, während du in der Bar gesessen bist, dass quasi dein Kind irgendwas hatte, weil dann haben die nur unter dem Kind Billard gespielt.
Speaker1:
[14:44] Oder selber Billard gespielt. Die Kinder haben gespielt. Du hast den eigenen Anstoß in deinem eigenen Baby vorgehört und hast dich aufgeregt.
Speaker0:
[14:51] Genau, richtig. Wir haben Billard gespielt und haben uns rückgekriegt. Aber das sind natürlich auch Komik.
Speaker1:
[14:55] Ja, ich glaube, das sind halt einfach Sachen. Vielleicht muss man es dann trotzdem sagen. Ohne jetzt, was stellt sich in den Billard-Tisch dorthin? Man kann es ja auch sympathisch sagen oder vielleicht auch nachher schreiben oder was auch immer. Ja, dann schreiben, lieber.
Speaker0:
[15:10] Aber findest du, ist es okay zu sagen, Adults only?
Speaker1:
[15:14] Ich finde es okay, weil, wie gesagt, es geht da eher sehr egoistisch gesehen um mich selbst, weil ich dieses Ich-möchte-andere-nicht-stören Gefühl nicht haben will. Und dann ist es mir lieber, dann geht es bitte Adults-only oder ich auch selber.
Speaker1:
[15:28] Hat seine Berechtigung. Aber wie gesagt, das gehört, finde ich, klar kommuniziert. Und das nach allen Deckenstrecken und Billardtisch haben und Kinderecke haben und Ruhe und Waldfeeling und Kinder und Kinderecke und gutes Essen, essen, aber auch vielleicht trotzdem auch essen, das potenziell Kinder gerne essen würden. Das ist oft dann ein bisschen zu viel von allem.
Speaker0:
[15:50] Der gespickte Lahmrücken ist vielleicht nicht ideal.
Speaker1:
[15:53] Nicht das gute Einstiegsessen.
Speaker0:
[15:56] Wobei vielleicht mögen das die Kinder.
Speaker1:
[15:58] Da gibt es immer wieder Überraschungen. Aber zum Beispiel jetzt, ich sage jetzt mal, ein Kalbschnitzel für ein Kind, das gerade mal zu kauen gelernt hat, heißt jetzt nicht, dass das Kalbschnitzel härter ist, aber es würde dann auch ein Schweins- oder Putzenschnitzel reichen in meinen Augen. Also du müsstest dann auch jetzt nicht... Das wäre lieb, kulinarisch. Ich schneide auch gerne ein Stückchen von meinem Lamm, sage ich, Kalbschnitzel ab. Aber das dann am Kinn zu sehen. Also ich sage, es sind viele Dinge, da machen sich seine Gedanken ein bisschen zu Ende gedacht.
Speaker0:
[16:28] Stell einen Teller Nudeln hin und alle sind glücklich.
Speaker1:
[16:30] Da regen sich dann auch die Leute auf. Was in Wirklichkeit, ich möchte keine Nudeln lesen.
Speaker0:
[16:34] Wir haben das gehabt in Italien, und da gehen wir jetzt einfach nicht mehr hin, dass sich der Koch geweigert hat, nagerte Nudeln zu machen.
Speaker1:
[16:42] Das war gegen die italienische Ethik. Gegen die eigenen Veranstaltungen.
Speaker0:
[16:45] Gegen den Zweiten Verfassungszusatz der italienischen Verfassung. Man macht Nudeln zumindest al pomodoro. Aber wirklich, der hat sich geweigert. Nein, das macht er nicht.
Speaker1:
[16:53] Die Kälte? Ja, das heißt.
Speaker0:
[16:55] Weil du sie nicht gemacht hast. Ich habe eine Google-Bewertung beschrieben, die besonders positiv war. Aber wirklich, wo ich gesagt habe, dass wenn man mit Kindern kommt, dieses Lokal besonders zuvorkommend ist und auch einmal extra Wünsche hat, dass sie sehr gerne bereit sind, die zu finden.
Speaker1:
[17:08] Wenn sie nackte Nudeln wollen, dann dorthin.
Speaker0:
[17:12] Vielleicht funktioniert es mit stärkerer Verquälzung.
Speaker1:
[17:15] Aber sind wir da eh nicht so negativ. Ich sage ehrlich, dass ich mich schon freue auf Kinderhotels. Also muss ich mich jetzt nicht fürchten. Ich glaube schon, dass das wirklich, wenn es eben gut durchdacht ist und wie du gesagt hast, mit diesem Hiebglasl steht, braucht er jetzt nicht mehr. Aber diese Kleinigkeiten, die einen das Leben als Eltern oder jetzt Papa in dem Fall einfacher machen, weil das halt durchdacht ist. Ob das genug Kindersitze zum Beispiel, das sind immer wieder Dinge, wo man sich eigentlich denkt, in diversen schwedischen Möbelhäusern gibt es die um billigstes Geld, kauft es doch 20 davon, das gibt es ja nicht. Es gibt gerade keine Kindersessel, ist eine Aussage, wo ich mir denke, kann nicht passieren. In einem Kinderhotel wahrscheinlich noch weniger, aber auch in einem normalen Hotel verstehe ich es nicht oder Restaurant. Also ich glaube, da freue ich mich schon drauf, dass man das auch mal ausprobiert. Diese Lautstärken-Peber, da habe ich Respekt davor, schauen wir mal, wie das dann ist, aber ist auch sehr lustig. Man wird ja da auch wahrscheinlich schnell laut und zum Kind und in der Rutsche drin.
Speaker0:
[18:14] Das wollte ich gerade sagen. Also du darfst selber auch mitspielen. Das ist schon cool und das ist schon in Ordnung. Und was wirklich cool ist, ist halt einfach gar nicht so diese Spielmöglichkeiten für Kinder, sondern auch die Tatsache. Niemand schaut dich böse an, wenn dein Kind mal wieder das Glas Wasser umgehaut hat am Tisch. Das ist allen egal, weil das passiert einfach.
Speaker1:
[18:34] Da freue ich mich schon drauf, dass man da ein bisschen befreiter aufleben kann mit Kind.
Speaker0:
[18:39] Und man schätzt dann auch die Momente, wo die Kinder nicht dabei sind. Also ich finde das schon, dieser Spruch, den ich da in Patatzmast aufgelesen habe, Kinder sind das Größte, aber manche Sachen sind auch cool ohne. Das stimmt schon, ja. Zum Beispiel, da haben uns viele damals angekreidet, dass wir das gemacht haben. meine Frau und ich haben eine Hochzeit ohne Kinder gemacht. Also auch selbst unsere Tochter, die zweite war noch nicht dabei damals, die erste war nur dabei, also nur während der Kirche. Und danach ist sie von der Babysitterin abgeholt worden. Weil wir gesagt haben, eigentlich, wir lieben die Kinder, aber das Feiern möchten wir mit den Erwachsenen haben, so dass es auch passt. Weil die meisten der Eltern, die mit ihren Kindern mitkommen, Die gehen halt dann, wenn die Kinder müde werden. Das ist halt um halb neun, neun oder so was. Da hast du gerade einmal die Nachtsperrs gegessen, wenn überhaupt. Das ist dann irgendwie schade, wenn dann alle gehen.
Speaker1:
[19:31] Ja, wenn dieser Partyaspekt ist sicher etwas anderes. Wir waren da das komplette Gegenteil. Ich habe es geliebt und ich mag auch Hochzeiten, wo einfach alle Leute zusammenkommen und da gehören die Kinder dazu. Und da spielt man auch irrsinnig gern. Dann in diesem, was auch immer man dort aufbaut oder hat für die Kinder, da bin ich ja sofort dabei. Also du bist in Luftwurg. Ich brauche, selbst wenn keine Kinder da sind, Luftburg muss da sein.
Speaker0:
[19:54] Ja, das ist der totale Trend. Also Brauthübungen in Weiß, wo die Stöckelschuhe... Ja, genau.
Speaker1:
[20:01] Nein, aber ich glaube, das ist genau das gleiche wie das Unterthema. Sehr, sehr emotionales Thema. Hochzeit mit oder ohne Kinder, da traue ich mich auch nicht drüber. Bei uns waren sehr viele Kinder dabei. Gefühlt fast gleich viele wie Erwachsene.
Speaker0:
[20:13] Und da muss ich wirklich sagen, hat alles Vor- und Nachteile.
Speaker0:
[20:16] Vielleicht mal ein Thema für eine eigene Folge. Aber jetzt sind wir eben bei Adults-Only-Hotels versus Kinderhotels und es gibt ja noch eine Möglichkeit, wo man quasi sagen kann, okay, es ist mir wurscht, ich will mich nicht stören lassen von anderen. Man fährt einfach nicht da, wenn alle fahren.
Speaker1:
[20:30] Das ist natürlich, wenn es noch geht, auch mit dem Alter der Kinder sowieso der Problemlöser Nummer eins, Off-Season.
Speaker0:
[20:38] Genau, Off-Season. Also das ist ein Thema da, das ist einer der wenigen Sachen, wo ich wirklich einen Ratschlag geben würde. Ich gebe nicht gerne Ratschläge, weil ich finde, jeder macht sein eigenes Ding. Aber in dem Fall nützt es das aus, solange nicht die Schule quasi Herrschaft über ihre Urlaubszeiten hat und fahrt es mit den Kindern Off-Season, weil das hat viele, viele, viele, viele, viele, viele Vorteile und nur wenige Nachteile.
Speaker1:
[20:59] Vor allem im Kinderhotel ist dann leer. Ja genau, richtig.
Speaker0:
[21:01] Da hast du die Hitglas nur für dich. Und dann kannst du Idols-only im Kinderhotel sein.
Speaker1:
[21:05] Da ist die Lösung.
Speaker0:
[21:07] Aber das schauen wir uns in der nächsten Folge noch an. Offseason versus Sommerferien, Hauptsaison fahren in der nächsten Folge von Papamia. Wir freuen uns auf eure Kommentare, vor allem wie ihr das so seht, was die Idols-only Hotels angeht. Einfach kommentieren, am besten gleich da in der App oder auch gerne per E-Mail an podcast.papamia.at. Wir hören uns nächste Woche.
Speaker1:
[21:30] Schönen Urlaub!