Mama mit Söhnen – warum Papas mehr mitreden sollten

Episode 92
32:39

Viele Bücher drehen sich um Mamas – aber wo bleiben die Papas?

Autorin Doris Maybach erzählt von ihrem Alltag als Buben-Mama.

Ein Gespräch über Rollenbilder, Patchwork und Papas Verantwortung.

Weiterführende Links:

Website Doris Maybach – https://dorismaybach.at/

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Doris‘ Buch „Mama mit Söhnen“ – https://buchschmiede.at/app/book/184230-Doris-Maybach-Mama-mit-Sohnen;bookType=PB

Website „Papa Mia!?“ – ⁠⁠⁠⁠⁠⁠www.papamia.at⁠⁠⁠⁠⁠

„Papa Mia!?“ – Youtube Channel ⁠⁠⁠⁠⁠https://www.youtube.com/watch?v=vlczJi3MlqA&list=PLBsmCGWpasWcYdyEE3Pcl_aOATzJ9La-K&pp=gAQB⁠⁠⁠⁠⁠

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Transkript:

00:00:00:00 - 00:00:27:09 Unbekannt Warum nicht auch Papa? Und was wäre, wenn wir vielleicht anfangen, Familie nicht nach Geschlechtern zu denken, sondern als Team? Papa? Mir. Reine Männersache. Der Podcast vom Papas für Papas und für alle, die Papas mögen. Klingt cool. Ist es auch. Willkommen bei Papa Mir. Neue Folge. Und es gibt ja unzählige Bücher über Mamas. Über die Rolle der Mutter in der Familie. 00:00:27:10 - 00:00:50:03 Unbekannt Wie? Wie die, wie sie zurechtkommen mit ihrer Rolle in der Familie. Überforderung und und, und und. Und auch Selbstfürsorger natürlich viele davon. Ich habe sie zumindest einen Großteil davon auch gelesen. Teilweise stehen sie ungelesen hinter mir im Bücherregal, sind auch wirklich gut. Aber ganz ehrlich ich frage mich als Papa sehr oft, warum irgendwie niemand mit uns? Also warum gibt es so wenige Bücher über Papas und deren Rolle? 00:00:50:09 - 00:01:09:09 Unbekannt Wo ist unser Buch und warum haben wir oft so nur die Nebenrolle in Geschichten, die uns mindestens gleich viel betreffen? Genau deshalb freue ich mich, dass Doris Maybach jetzt bei mir im Podcast ist. Sie hat nämlich ein Buch geschrieben mit dem Titel Mama mit Söhnen. Titel verrät schon recht viel und ich will wissen, warum er Mama, warum nicht auch Papa? 00:01:09:09 - 00:01:26:13 Unbekannt Und was wäre, wenn wir vielleicht anfangen, Familie nicht nach Geschlechtern zu denken, sondern als Team? Recht provokant zu Beginn. Ich freu mich mal, dass du da bist. Liebe Doris, schön, dass Sie sich auf Einladung ja, super, dass wir es geschafft haben. Auch wenn es ein brillantes Ja kommt oder kam, als wir es unsere genau gemacht haben. Wir wissen es ja. 00:01:26:13 - 00:01:47:15 Unbekannt Das Leben will da sein. Stimmt. Ich hätte dich eingeladen gehabt, zu mir in den fünfte Bezirk. Nach Margareten, auf meine Podcastcouch. Das kam dann recht spontan anders, weil bei mir die Kleine, die bald 4-jährige nämlich in der Nacht ziemlich gehustet hat. Und ich habe mir gedacht Nein, das geht so nicht. Ich möchte nicht der Elternteil sein, der das Kind dann hust dann in den Kindergarten gibt, nur damit er selber arbeiten kann. 00:01:47:17 - 00:02:10:00 Unbekannt Und dann haben meine Frau und ich das einfach machen müssen oder gemacht. Das. Viele Eltern kennen sich ausmachen. Bei wem geht es einfacher, dass er daheim bleibt? Ja und dass er das ja quasi nicht, denn die Zeit der Erwerbsarbeit liefert er. Meiner Frau ist halt einfach momentan viel los und dementsprechend ging es bei mir einfacher. Also ich habe dann um 6:30 in der Früh dir die Nachricht geschickt. 00:02:10:00 - 00:02:33:00 Unbekannt Können wir bitte um entweder Antworten oder oder oder eben keine? Ja, aber weil ich immer dachte, wenn, dann muss ich dich irgendwie erreichen. Also WhatsApp, SMS, Linktin und Instagram und mehr. Ja, ich habe wirklich alles. Also ich habe es nicht. Und du hast dann gleich geantwortet Das ist super, jetzt sind wir uns virtuell miteinander verbunden. Aber das ist ja okay, so soll es sein. 00:02:33:00 - 00:02:58:20 Unbekannt Ich glaube, alle Eltern kennen das, wenn man halt spontan umplanen muss. Ich glaub diese agile Lösungsfindung ist eine der Hauptstärken von Eltern. Ja, mich freut es natürlich dann halt. Das tut es in dem Fall auch. Biest weil dieses leading by example, also wirklich auch das dann zu tun, was du ja auch in deinen in deinem Podcast einfach auch immer wieder sagst, dass dir das wichtig ist, das dann auch umzusetzen, sind ja immer zwei Dinge und insofern Chapeau! 00:02:58:22 - 00:03:27:06 Unbekannt Ja, also das ist dieses konsequente dann auch Weiterdenken und tatsächlich Umsetzen ist ja echt die Königsklasse. Ich will versuchen, was nicht heißt, dass wir keine Reibereien haben. Meine Frau und ich. Also diese Frage, wessen Job jetzt gerade heute wichtiger ist, ist natürlich eine große. Ist eine große Ja, aber okay, wir haben es geschafft. Wenn zwischendurch meine meine knapp 4-jährige Julia reinkommt und fragt, ob sie noch eine Folge Torpedo schauen darf, dann nicht wundern. 00:03:27:07 - 00:03:45:13 Unbekannt Dann ist es so, das gehört dazu. Ja, ja und ich werde Ja sagen. Und sie freut sich also wenn sie krank ist, dann gibt es quasi unbegrenzte Fernsehzeit. So lang hat der Papa was oder die Mama was zu tun haben. Ja, ganz kurz zu dir Ich habe schon angesprochen und ich glaube, meine Hörerinnen und Hörer wissen ich bin zweifach Mädels, Papa einmal, zehn mal beide vier Jahre. 00:03:45:13 - 00:04:14:11 Unbekannt Du bist dreifache Burschenmama, oder? Ja, richtig, richtig beschreiben. Mal vielleicht ganz kurz, damit wir uns anrufen können, was deine Situation ist. Wie schaut dein Familienleben momentan aus? Wie ist die Situation? Wer macht was, wie oft, wie intensiv? Also sag mal, wie es dein Alltag bei euch ausschaut. Na ja, der Alltag hat sich sehr geändert, weil ich seit fünf Jahren vom Papa meiner Kinder getrennt bin und in einer modernen Patchworkfamilie lebe. 00:04:14:14 - 00:04:35:06 Unbekannt Also das heißt nicht mit gleichem Wohnort. Und meine Kinder, meine drei Buben sind mittlerweile 20, 17 und 14, also das sind jetzt nicht mehr als Importpatrole. Nein, sind wir ja, aber ich kenn Papa. Was ist denn, Liebling? Was ist denn, Liebling? Dein Lieblingsfigur von Papa. Aber das muss ich jetzt wissen. Welche? Den Namen brauchst nicht sagen, Aber ja, eh. 00:04:35:06 - 00:04:58:13 Unbekannt Die Hauptfigur. Also ist schon meistens die Hauptfigur. Okay, die Frage, was? Zu viel? Also der Schatz ist der Polizist. Ja, das ist der blaue und. Und der nicht. Wir werden. Es ist egal. Wir mögen alle. Ja. So? Ja. Kari. Aha. Das haben wir noch nicht. Okay, Okay. Oh, und für mich ist ja spannend mitzuerleben, dass sich das auch so schnell ändert. 00:04:58:13 - 00:05:24:18 Unbekannt Was so Lieblingsserien sind, weil wir eben zwei Patchworkbuben noch dazubekommen. Jonas Buben Wir sind jetzt sechs und acht Jahre alt. Okay. Ja, also spätestens da hatten sie jetzt schon fünf. Ich muss gerade sagen, wir sind in Italien. Genau ein Mädchen, die ist 18, die liegt allerdings in Belgien und da haben wir nicht so viel Kontakt. Aber eben spätestens als ich die Buben noch dazubekommen habe, die Kleinen, war für mich klar Ich muss dieses Buch schreiben. 00:05:24:23 - 00:05:45:21 Unbekannt Ja, ja, okay. Ja, also insofern ist es jetzt immer noch so, dass meine Burschen sehr viel bei mir sind und mein Jüngster seit ein paar Monaten, seit Februar jetzt allerdings in Salzburg ist der ja jetzt in einem Internat in Red Bull, in der Red Bull Academy. Ja, weil er eine Fußballkarriere anstrebt. Okay, aber das ist halt, das ist ja schon wirklich männlich, was? 00:05:45:23 - 00:06:10:16 Unbekannt Das ist so dieses ganz klassische Männlichkeitsbild der Fußballakademie, das ist sehr schmal. Auch wird das ja aber noch zu sprechen kommen. Aber das heißt Patchworkfamilie. Du lebst mit deinem Partner zusammen, die Kinder nicht, nicht? Aha. Okay, also noch einmal, noch einmal, Ja, es nochmal anders. Ich lebe mit. Ich lebe alleine im achte Bezirk mit Kinder. Und wenn die Kinder nicht bei mir sind, sind sie beim Papa und der Kleine ist im Internat. 00:06:10:20 - 00:06:36:11 Unbekannt Bin okay. Wie? Wie bist du denn aufgewachsen? Darf ich nach seiner Geburt ja fragen? Ja. 761976. Ob wir das. Du bist als Spur älter. Also, ich bin 83 geboren. Wie bist du aufgewachsen? Was für was? Klassisch. Ganz klassisch. Großer Bruder. Kleine Schwester. Ist das wenig? Ich? Nein, nicht, Sondern ich. Also, nein, ich bin die kleine Schwester. Ja. Okay. 00:06:36:11 - 00:06:53:21 Unbekannt Das ist so wie immer. So? Ja. Ja, ja. Es ist das klassische Bild. Auch das Idealbild. Lange Zeit gewesen, Großer Bruder. Also zuerst kommt der Bub und dann kommt das Mädchen. Und nachdem es bei uns so war, haben wir gedacht, das wird bei mir natürlich auch so Nukleus. Ich Ja, ja, ja, man kann die Natur natürlich beeinflussen, das wissen wir ja. 00:06:53:23 - 00:07:28:14 Unbekannt Also weiß alles im Vorhinein. Wie werden wir aussehen, wie jetzt? Genau, Ironie off und dann Und dann deine Mama und Papa. Da hat quasi der Papa was fürs Erwerbsleben zuständig und die Mama für für euch also relativ klassisch. Meine Mama hat auch gearbeitet, aber das war genauso, dass die Frage nächsten Job ist wichtiger ziemlich schnell beantwortet wurde nämlich die der Job von Papa bedeutet das im Zweifelsfall natürlich die Mama zu Hause geblieben ist natürlich weil das damals sogar Papa hat für gutes Einkommen gesorgt. 00:07:28:14 - 00:07:51:08 Unbekannt Für das Finanzielle und die Mama überwiegend für uns. Okay. Ähm, war das gefühlsmäßig eine Aufteilung, die gepasst hat? Für mich hat es schon gepasst. Ich habe es damals nicht in Frage gestellt. Wobei als ich dann älter geworden bin, habe ich mir schon, hätte ich mir für meine Mama gewünscht, dass sie sich da auch mehr verwirklicht. Du hättest es dir für sie gewünscht. 00:07:51:08 - 00:08:14:18 Unbekannt Für die Mama hat sie sich's gewünscht, es anders zu haben. Also ich meine Mama war Mama mit Leib und Seele und ist es bis heute. Also sie hieß. Sie hat diesen Anspruch überhaupt nicht gehabt. Ja, man dachte, sie soll Merk sich schon und ihre Sachen machen. Ja, also das Gefühl, dass wenn sie mit der Rolle offenbar sehr zufrieden war und glücklich war, das dass das nur also das ist, weil sie es nicht anders kennt. 00:08:14:18 - 00:08:52:09 Unbekannt Oder warum hast du glaube, dass es anders für sie besser wäre? Ich glaube, sie ist echt talentiert gewesen zu sein. Und sie war. Sie war. Sie ist eine Sorgende. Sie ist jemand, der sich gern kümmert. Und sie hat da tatsächlich ihre, glaube ich, auch Bestimmung gefunden. In in Mama sein. Im Dasein für ihre Kinder. Ich frage mich bei solchen, weil ich das wirklich auch oft in meinen Gesprächen jetzt mittlerweile mehr also fast 90 Folgen die ich mache mit vielen Papas auch gesprochen, wo halt die unterschiedlichsten Aufteilungen zwischen Mann und Frau zu sehen sind und ich würde der letzte sein, der irgendetwas beurteilt. 00:08:52:09 - 00:09:16:19 Unbekannt Ich kenne nur meine eigene Situation und wie zufrieden ich damit bin. Alles andere ist in das Ansicht der jeweiligen anderen Personen. Und wenn die mit einer Aufteilung zufrieden sind, ganz egal ob die jetzt ist, die Mama ist nur daheim oder der Papa ist nur daheim und der jeweils andere Part macht ist zuständig für das Familieneinkommen. Wenn Sie glücklich sind und das ausgesetzt ist, wer bin ich darüber zu urteilen oder Ich weiß nicht, aber gibt es nicht schön. 00:09:16:19 - 00:09:33:20 Unbekannt Auch in Österreich bin ich, dass man mehr Wahlfreiheit hat, als es in anderen Ländern der Fall ist, wo das einfach auch ganz, ganz klar ist, dass die Frau gleich wieder arbeiten geht. Und also ich empfinde es grundsätzlich als große, große Freiheit, mit allem, was nicht zu Ende gedacht ist, bei dem. Ja, ja, ja, ja mal die Freiheit hat. 00:09:33:22 - 00:09:50:05 Unbekannt Aber es ist zu begrüßen. Absolut. Segen. Also die Frage ist halt immer, warum entsteht der Wunsch? Das ist, glaube ich, eher die Geschichte, also warum? Das ist halt. Da muss man sich überlegen, was die Prägung ist und woher das kommt, ob man quasi einem gesellschaftlichen Bild entsprechen möchte oder ob das der eigene Wunsch ist, was ich wirklich bin, eher was dafür geschaffen wird. 00:09:50:06 - 00:10:16:18 Unbekannt So, das ist halt die Frage. Aber das werden wir auch nicht lösen, das muss jeder für sich entscheiden. Kommen wir zu deinem Buch Mama mit Söhnen. Ja, Das erste, was mich gefragt habe, ist Warum nur Mama? Warum ist der Papa da nicht dabei? Gute Frage. Recht einfach zu erklären. Ich habe das Buch aus meiner Perspektive geschrieben und ich bin Mama und für mich war es wichtig, ein Buch zu schreiben aus der Perspektive einer Mama. 00:10:16:20 - 00:10:47:00 Unbekannt Einer Frau vor allem. Also es ist eigentlich noch mehr an Frauen gerichtet, die in Männer Männerwelten sind und deren Alltag es ist, als einzige Frau in einer Familie zu sein, wo es einfach genommen nur unter Anführungszeichen Männer sind. Und deshalb heißt es Mama mit Söhnen. Mittlerweile haben aber schon viele Männer dieses Buch gelesen und mir auch Feedback gegeben und ich sind super, weil es nämlich auf drei Ebenen eigentlich Männer anspricht. 00:10:47:00 - 00:11:26:14 Unbekannt Und zwar erstens Männer, so wie du. Ja, du bist ja Papa, der auch als Mann in einer Frauenfamilie ja jeden Tag ist. Und das bringt vielleicht spezielle Situation mit sich. Also Männer, die das auch erleben, halt umgekehrt für dieses interessant, weil sich doch vieles wahrscheinlich auch Geist oder eben du zumindestens. Es ist auch für Männer interessant, die besser oder die ihre Frau auch unterstützen wollen, damit sie mal wissen, wie kann ich eigentlich meine Frau unterstützen, Weil sie sind sich ja dessen vielleicht gar net so bewusst, was das mit sich bringt und wie sie ja Frau vielleicht auch manchmal fühlt, weil sie einfach in einer anderen Situation sind. 00:11:26:16 - 00:11:50:12 Unbekannt Dass sich Frauen vielleicht auch manchmal fremd fühlen können, wie in dem Buch auch. Auch auf diese Situation ein, wo du als Frau einfach nicht mitkommst. Also weil, weil einfach bestimmte Dinge passieren, die du so nicht kennst. Und das dritte ist einfach grundsätzlich mehr Verständnis auch für die Frau zu haben. Also dieses dieses was geht mir vor, wie kann ich sie unterstützen und und sich auch teilweise selber wiederzufinden. 00:11:50:13 - 00:12:22:14 Unbekannt Und das finde ich schön, dass das für Männer auch hilfreich ist. Jetzt hast du da einen Begriff hineingebracht, nämlich das unterstützen, unterstützen, helfen und das in der Bubble, in der ich unterwegs bin. Diese kleine, aber laute Vereinbarkeits bubble, in der wir ja beide drinnen sind. Eigentlich ja, da bin ich ja als als Mann, der der Exot. Also wenn ich jetzt bei Veranstaltungen bin, ob das jetzt im Panel ist oder im Publikum, also wenn neben mir noch ein weiterer Mann dabei ist, dann ist er meistens der Videograph. 00:12:22:16 - 00:12:44:11 Unbekannt Ja, also das ist so eine sehr, sehr weit nach vorne. Schauen wir mal, jedenfalls ist wird da das Unterstützen und das Helfen gar nicht gern gehört. Das heißt dann immer, das ist kein Helfen, das ist keine unterstützend, das ist ein Mach gefälligst einen weiteren Teil. Ja also quasi das ist kein Ich unterstütze nicht die Frau, ich helfe nicht der Frau, sondern ich mache einfach meinen Teil. 00:12:44:13 - 00:13:02:17 Unbekannt Unterscheidet du da? Weil wenn ich jemanden unterstütze, dann heißt das ja eigentlich, dass das Sein oder ihr Partys, bei dem ich mal ein bisserl was dazu beitragen, ja verstehen bei den Kindern auch so, bei den Kindern ist es ja auch so nicht Hilf mir, weil das ist ja auch ein falscher Begriff, sondern macht einen Teil richtig. Was du meinst. 00:13:02:18 - 00:13:25:15 Unbekannt Ich meine jetzt bei unterstützen ja dieses diese diese Weiblichkeit zu unterstützen nicht die Arbeit, überhaupt nicht. Ist sie genauso wie du dieses Netz jetzt. Du musst mir helfen bei dem, was eigentlich meine Aufgabe ist. Und ich muss froh sein, wenn du mir irgendwie irgendwie da hilfst. Das sehe ich nicht so, sondern es geht darum. Ja, und dieses Ungleichgewicht, da ist ein Ungleichgewicht. 00:13:25:17 - 00:13:49:08 Unbekannt Und jetzt kann man auch natürlich viel reden über Gender, Neutralität, über darf man das überhaupt noch sagen? Sind überhaupt Burschen anders als Mädchen? Und auch in dieses Besten ist wollte ich bewusst mal auch hineinstecken, weil die seltsamste Differenz ja, natürlich gibt es und auch da wieder die verschiedenen Aspekte im Buch einzubringen und zu sagen es ist so und es ist auch anders und es ist auch individuell. 00:13:49:08 - 00:14:12:04 Unbekannt Und es ist auch ähnlich und auch in diesem und in diesem, in diesem Spannungsfeld, mich zu bewegen und zu sagen Ja, es braucht oder es ist hilfreich, auch für eine Frau, einen Partner zu haben, der sich der Situation bewusst ist. Das ist nämlich ein Ungleichgewicht gibt und hier auch Mitverantwortung. Sagen wir es so zu übernehmen. Und es ist schön für Ihr Partnerin, dass der das auch mitdenkt. 00:14:12:04 - 00:14:34:04 Unbekannt Der Partner, um zu sagen es ist, ich kann. Ich habe jetzt die Entscheidung, mich auf allen Packerl zu hauen mit meinen Jungs. In meinem Fall ja oder ich kann sagen, ich bin da auch in der bewusste Part, der auch vielleicht manchmal übersetzen kann, der manchmal auch auf Verständnis oder die Sicht der Frauen auch mal auch mit unterstützt. Und vielleicht ist es viel verlangt, aber das meine ich damit. 00:14:34:06 - 00:15:01:17 Unbekannt Ich verstehe, was du meinst. Wie definierst du denn diese unterschiedlichen Bereiche? Du sprichst in deinem Buch von von Weiblichkeit und männlichen Strukturen. Was ist denn Weiblichkeit für dich? Also wovon sprichst du? Wenn du das erwähnst? Ja, Weiblichkeit ist das, was jede Frau für sich als Weiblichkeit definiert. Man könnte sagen, da gibt es ja, da gibt es ja was Archaisches. 00:15:01:22 - 00:15:28:08 Unbekannt Also diesen weiblichen und männlichen Pol, auf den geht es ja ein, sondern eher es geht bei mir in dem Buch um und das ist bewusste wie will ich denn Frau sein und wie will ich denn Männlichkeit erleben spüren Aber auch den Kindern Weiblichkeit vermitteln? Und das ist eben genau die große Frage Glaube ich es in jeder Familie individuell herauszufinden, gilt Was ist das überhaupt? 00:15:28:10 - 00:15:56:14 Unbekannt Und da DBK Rezept was Weiblichkeit ist, das würde ich mir nicht anmaßen und auch nicht was Männlichkeit ist, sondern das sieht man dann vielleicht bei diesem bei dem modernen Ansatz zu sagen, wir sind Team und wir bringen unterschiedliche Aspekte ein, ein Aspekt von vielen Ich bin ja Frau, bin Herman, wo bin ich jetzt in meiner Identifikation geschlechtlich gesehen und auch das mit hineinzubringen und da sind wir Frauen, das sieht man ja auch aus da aus der Neurowissenschaft und aus der Biologie. 00:15:56:20 - 00:16:25:11 Unbekannt Sie machen das als Männer und das bringt auch Unterschiede mit sich in der Sozialisation. Jetzt können kann man natürlich sagen, ja, das liegt in ganz viel an dem wie was den Kindern angeboten wird, wie sie aufwachsen, was der Anker ist, also für unbewusste Vorurteile es auch gibt in der Wahrnehmung der Kinder. Aber es gibt auch einen biologischen Teil und der ist auch nicht wegzudiskutieren, dass nämlich zum Beispiel Frauen oder auch Mädchen mehr übers Miteinander, über den sozialen Austausch ihre Probleme lösen. 00:16:25:17 - 00:16:52:21 Unbekannt Dass sie überhaupt vernetzt sind im Sinne von assoziativen Denken, wie sie zu Lösungen kommen, dass Buben sehr körperlich aufwachsen und sehen, dass das Buben grundsätzlich einfach von mir, von ihrem Testosteron und von ihrem Hormonhaushalt, wie sie sich entwickeln, einfach dieses Miteinander sich stellen können oder miteinander in die körperliche Auseinandersetzung gehen. Dass sie das einfach mehr brauchen. Und diese Dinge sind es dann auch. 00:16:52:21 - 00:17:19:03 Unbekannt Das Männer also ein Buch, das dahinter mehr steht, ist von Gerald Hüther, Hirnforscher der. Das kennst du vielleicht das. Ja, ja klar. Ob es das starke Geschlecht oder das schwache Geschlecht, weiß ich nicht. Aber unser Gehirn heißt auf jeden Fall also Männer der Hütte, der massiv widersprechen will, der der Meinung ist, dass genetisch der Unterschied zwischen Männern und Frauen minimal ist, ist ja um und eigentlich der, der überwiegend ist und der eigentlich fast ausschließliche Part sozialisiert. 00:17:19:05 - 00:17:41:16 Unbekannt Ja und wie geht es zusammen mit diesen, mit diesen Unterschieden? Bist du da einfach einer anderen vertrittst oder eine andere Theorie oder oder oder. Willst du an diesen Grundfesten nicht rütteln? So viel Ja, das ist so, aber wir müssen halt damit umgehen, mit diesen Unterschieden, die dann doch gleich alle anziehen. Ich glaube, dass genau dieses Anlage Umweltproblem, das kennt man ja seit immer. 00:17:41:16 - 00:18:06:05 Unbekannt Na also, was ist Anlage, was ist Umwelt? Und ich glaube, dass man das sehr viel in der Sozialisation natürlich beeinflussen kann. Grundsätzlich ist es aber mal so, dass wir ja auch von anders ausgeritten sind auf das, wie wir uns fortpflanzen, welche Aufgaben wir grundsätzlich jetzt evolutionsbiologisch gesehen haben, als wofür wir vorgesehen waren. Und ich find's nur wichtig, das auch mal anzuerkennen, dass es möglicherweise so ist. 00:18:06:05 - 00:18:31:08 Unbekannt Also ja, ich habe es so erlebt bei den Kindern. Also ich kann schon sagen, auch wenn wir die Küche vom IKEA haben oder hatten und das Kinderwagen bei meinen Kindern und die wird sagen, das ist jetzt Empirie und nicht unbedingt vielleicht auch Wissenschaft, sind sie trotzdem anders. Auch wenn jeder, jeder der drei anders umgegangen ist mit den Dingen noch mal anders umgegangen als die weiblichen Mädchen. 00:18:31:08 - 00:18:55:18 Unbekannt Und jetzt also Oder die, die, die, die Freundinnen. Und jetzt kann man sagen, woran liegt es? Womöglich an beidem. Da will ich mich jetzt so versteifen, drauf in der. In der Wahrnehmung gab es für mich sehr wohl Unterschiede und mir hat es zumindestens geholfen. Ich bin ja auch Kindergärtnerin und habe da einfach viel von der Ausbildung her einfach auch mitbekommen. 00:18:55:18 - 00:19:35:22 Unbekannt Aber das ist auch schon wieder Zeiten, ja zu wissen oder zu verstehen. Manche Dinge, warum das bei ihnen anders ist und das für mich war es ein hilfreicher Aspekt und ich sind alles, was hilft, um erklären zu können, um sich auszukennen, um kompetent zu sein hilft. Und insofern ist es manchmal vielleicht auch für Mamas von von Söhnen oder auch umgekehrt als Hilfe zu wissen, das Mädel will jetzt vielleicht darüber reden, dass das Kind, wenn das, wenn es einfach so dazugehören will, jetzt im Kindergarten und die beste Freundin jetzt sagt Du bist nicht mehr meine beste Freundin, das vielleicht dieses Mädchen einfach wirklich total drunter leidet und ganz ganz abhängig davon ist und man vielleicht dann 00:19:35:22 - 00:19:59:03 Unbekannt besser verstehen kann, warum er Bursch wurde, so ist, dem das eigentlich wurscht ist und dem anderen, der drüberhaut und mir jetzt in diesen Stereotypen na ja, aber weißt, also so irgendwie. Und dieses Verständnis, glaube ich, kann durch dieses, durch diesen Aspekt schon auch manchmal förderlich und es kann manchmal helfen. Ich glaube auch, dass ich bin mir nicht sicher, ob es notwendig ist, herauszufinden, woher es kommt. 00:19:59:03 - 00:20:16:11 Unbekannt Genau genau ob es angeboren oder erlernt ist völlig egal. Im Endeffekt geht es darum, wie wir damit umgehen. Ich glaube, das ist generell so eine Lösung, die wir mit allem, was wir es zu tun haben, Wie gehe ich damit um? Wie mache ich meinen Frieden damit oder wie gehe ich damit um? Was tue ich? Was habe ich für Lehren, die ich daraus ziehen kann? 00:20:16:13 - 00:20:37:13 Unbekannt AM Jetzt hast du in deinem Buch eine Szene beschrieben, wo dir dein Partner damals das schreiende Kind in die Hand drückt? Ja, und? Und und sagt so quasi Ich habe keine Ahnung, was es hat, Niemand macht du und du hast dann wie reagiert. Ihr habt dann gesagt Ähm, ja, das war wirklich für mich ein ganz entscheidender Schlüsselmoment in unserem Miteinander. 00:20:37:13 - 00:21:05:11 Unbekannt Als Eltern kleines Kind hat alles Eis gewickelt. Er ist gefüttert, er ist sauber, alles wunderbar. Und ist ja wirklich diese Handbewegung. Ich hab keine Ahnung. Bitte nimm du es. Und ich habe dieses Kind angeschaut, dieses nährende Nein, nein, nein. Und hab meinem Partner gesagt, ich habe auch keine Ahnung, was er hat. Und es ist besser, du kannst den und lernst ihn jetzt beizeiten zu beruhigen, weil die werden nicht immer da sein. 00:21:05:16 - 00:21:26:23 Unbekannt Und wenn ich nicht da bin, dann will ich, dass du einfach weißt, wie du mit ihm umgehst und hab ihn immer wieder in die Hand gedrückt. Und er hat einmal bedroht geschaut und es war aber der Grundstein für unser und auch für mein Verständnis, wie ich den Papa dieser Kinder das nämlich als enorm wichtigen, also als als als mit wichtigste Bezugsperson. 00:21:26:23 - 00:21:52:20 Unbekannt Und ich hatte nie den Anspruch, dass ich alles weiß und er Also ja, das war mir ganz, ganz wichtig, ganz wichtig. Und ich glaube, das ist auch entscheidend. Ich liebe dieses Beispiel, weil ich das so wahnsinnig schön finde, meint mein Schwager. Übrigens hat die Theorie geboren, weil man weiß ja nicht, was das Kind hat irgendwas wir haben und er hat er hat dann gemeint, was die wollen wahrscheinlich einfach ans Meer. 00:21:52:22 - 00:22:14:06 Unbekannt Ja, weggeben. Oh ja, das ist so schön. Ich möchte auch ans Meer. Ja, vielleicht. Und wenn ich, wenn ich jetzt in dem Alter bin, dann plötzlich auch los. Weil. Weil ich mir denke, es ist so furchtbar in Wien. Also, wie auch immer. Also wir wissen es nicht, wir werden es nicht lösen können. Wir werden es womöglich nie rausfinden, Ist ja wurscht, Hab das Kind lieb und wenn es weiter plärrt und du weißt, du hast alles gemacht, was gut ist und es ist kein medizinisches Problem, sondern vielleicht einfach ein was auch immer Verzwickt. 00:22:14:06 - 00:22:38:01 Unbekannt Das irgendwas im Bauch. Na ja, dann dann streicheln das Kind, hab es lieb und und und halt's aus, bis es so schöner ist. Ja, dass das Kind ja wahnsinnig viel lernt, nämlich unterschiedliche, unterschiedliche Beziehungen von klein auf sich. In unterschiedlichen ja auch auch Körpern na und und und Gerüchen, wenn es ganz klein ist, zurechtzufinden und Geborgenheit zu finden. 00:22:38:07 - 00:23:08:00 Unbekannt Und das ist, glaube ich, ein großes Geschenk. Man sagt ja, man braucht ein Dorf, um ein Kind zu erziehen. Und da bin ich sehr dafür, dass man aus diesen, aus dieser Kleinstfamilie eine Idee auch immer wieder rausschlüpfen und schauen na, das muss jetzt nett sein und dem Kind auch wirklich mehrere Säulen anzubieten, also mehrere Menschen anzubieten, wo sie wirklich geborgen und und zu Hause fühlt, weil es entlastet jede einzelne Person und gleichzeitig ist es dann einfacher. 00:23:08:00 - 00:23:32:20 Unbekannt Große Freude. Es ist ja auch eine Bestätigung für meinen Partner damals beim Papa, der Kinder da ist. Und das ist bis heute so schön, dass er auch so eine ganz unmittelbare Beziehung hat und er nicht meine Übersetzung die ganze Zeit gebraucht hat. Was bedeutet das? Sondern selber die eigene Sprache einfach sprechen gelernt hat mit den Kindern. Und das halte ich für enorm wichtig, für enorm wichtig. 00:23:32:21 - 00:24:02:22 Unbekannt Ich bin ich hundertProzentig bei dir. Ich glaub, ein Schlüsselmoment bei meinen beiden Kindern war die Tatsache und ich möchte jetzt keine Stilldiskussion anfangen, aber dass meine Frau nicht gestillt hat, weil ich dadurch von Anfang an einfach exakt gleich viel wert war. Ich konnte alles, was sie kann, exakt das Gleiche, weil ja, sobald das Stillen weg ist, kann ich alles, alles andere und das war etwas und das ist bis heute für mich in einer Beziehung wahnsinnig wichtig. 00:24:02:22 - 00:24:24:14 Unbekannt Ich will nichts nicht können, ich will, ich will alles wissen und alles können. Ich möchte nicht, dass ich das Gefühl habe, ich wohne mit jemandem zusammen. Es gibt natürlich Sachen, die meine Frau besser kann. Viele. Und es gibt Sachen, die ich besser kann als sie. Ist auch gut so und nach diesen Stärken sollte man auch Aufgaben verteilen. Aber ich möchte nicht nicht können. 00:24:24:14 - 00:24:48:01 Unbekannt Und ich habe Freunde, die haben Angst gehabt vor dem Moment, dass ihre Partnerinnen auf ein Wochenende irgendwo hinfahren, weil sie dann das Kind allein schaukeln müssen. Jetzt das Problem Natürlich ist lustiger, der zu sein, der in der Therme sitzt und Spritzer trinkt. Aber ich muss. Du musst das schon hinkriegen. Ich meine, das ist ein Kind, aber auch wenn du sie kriegst, ist es halt nur sinnig, motivierend und ja, schön. 00:24:48:04 - 00:25:11:03 Unbekannt Aber eigentlich selbstverständlich. Ja, also selbstverständlich auch selbstverständlich. Aber ich habe auch einen General gehabt, der Führungskraft und irrsinnig erfolgreich im Beruf. Und dann sagt er zu mir Er arbeitet deshalb auch unter anderem so gern, weil weil dort hat er was zu sagen. Und wenn er nach Hause kommt, hat er immer das Gefühl, er ist ein inkompetenter Praktikant. Ja, und dieser das macht natürlich keinen Spaß. 00:25:11:03 - 00:25:34:12 Unbekannt Ein inkompetenter Praktikant sein, weil er sagt, er hat so viel er kann, nicht wie er kann nicht bis zehn zählen, er kann eigentlich nichts richtig machen. Und dieses Feedback ist natürlich jetzt nicht wahnsinnig motivierend. Und da braucht es wieder beide Partner. Und ich empfehle es dann Männern auch immer wieder zu sagen Geh mit deinem Gefühl und und und. 00:25:34:12 - 00:25:55:15 Unbekannt Bring dich auch ein und geh vielleicht die eine oder andere Diskussion auch ein. Es sind ja Frauen eben auch so unterschiedlich wie ja Menschen, ja generell Menschen. Aber wenn man so eine Partnerin hat, die einfach schon sagt das bin ich und ich weiß es dann auch wirklich, vielleicht die eine oder andere Diskussion, muss sie nicht neben den Kindern sein. 00:25:55:19 - 00:26:29:14 Unbekannt Aber auch zu führen und zu sagen das ist mir wichtig und mir sehr gut. Dr. John Goodman, der Psychologe, der sich eigentlich sehr viel mit Beziehungen auseinandergesetzt hat, seit die Mütter streicheln und die Väter schubsen. Und er sagt die eine eine ganz wichtige Aufgabe, die denen, die den Vätern zukommt, wie oft den Vätern zukommt, ist, dass sie den Kindern beibringen, wie sie emotional wieder ins Gleichgewicht kommen und wie sie mit schwierigen Situationen und Herausforderungen umgehen, weil sie sie einfach auch mehr provozieren im Schnitt. 00:26:29:14 - 00:27:03:00 Unbekannt Na also, dieses Schubsen der Kinder, dieses Rausschubsen, das ist auch so enorm wichtig. Und natürlich, das ist ja wieder Kampf, sondern ist eine super Synergie, die sich ergibt, wenn man, wie du sagst, das den Talenten entsprechend macht. Und wenn der Papa einfach sagt Frank, probier mal jetzt. Um in diesem klassischen Bild zu bleiben und ein Bin schubst und die Mama streichelt und der Vater aber immer wieder auch dazu anregt, vielleicht über Grenzen zu gehen oder was Neues auszuprobieren, zu explorativ zu sein und dann auch dem Kind beizubringen, Du kannst damit umgehen, Du willst wahrscheinlich nur ans Meer. 00:27:03:06 - 00:27:23:11 Unbekannt Jetzt kann immer der das Meer. Aber da geht die Welt nicht unter, wenn du nicht ans Meer kommst. Du darfst auch schreien und wütend sein und das vielleicht auch gut. Mama ist als Bezugsperson gut aushalten kann, dann ist es, glaube ich, ganz, ganz gute Kombination. Was wäre denn so? Weil ich. Ich könnte mit dir stundenlang reden, aber wir sind jetzt schon bei knapp einer halben Stunde Aufnahmezeit. 00:27:23:16 - 00:27:45:17 Unbekannt Was sind denn so? Was ist denn so? Würdest du sagen, die Kernbotschaft deines Buches, dass er im Endeffekt auch deine, deine, dein Herzensthema widerspiegelt? Glaub ich, oder? Ja, das Spiel spiegelt wirklich mein Herzensthema. Es ist ein Projekt, das über zehn Jahre tatsächlich gebraucht hat, um an das Licht der Welt zu erblicken. Also eine ganz lange Schwangerschaft. Jetzt ist es geboren und es macht mich froh. 00:27:45:22 - 00:28:17:16 Unbekannt Und vielleicht ist es sogar die Kernbotschaft, dass wir das Wir träume, dass wir unsere Träume, unser Menschsein, dass das ein Prozess ist, dass wir werden dürfen, dass wir durch unsere Kinder werden dürfen, dass vielleicht manchmal dann Träume, die man sich so oder oder Zeitpläne über Bord geschmissen werden und dass sich Frauen auch wieder dran erinnern möchte auch Männer generell Menschen daran erinnern möchte, dass sie immer wieder zurückfinden können zu ihren Träumen, egal in welcher Lebenssituation sie sind und die weiter verfolgen dürfen. 00:28:17:16 - 00:28:41:11 Unbekannt Und dass die Menschen, mit denen sie sind, ihre größten Lehrmeister ihnen sind, um zu wachsen. Weil wir immer gemeinsam heilen. Und wenn wir immer gemeinsam als radikal soziale Wesen Erfüllung finden und allein nix geht. Das ist total schwer. Also das gemeinsame als Team zu agieren, so gut es geht. Ob das jetzt das Team mit den Kindern ist, die Kinder vielleicht auch als eine Art Mentor zu verwenden für die eigene Entwicklung. 00:28:41:11 - 00:29:03:02 Unbekannt Und ich glaube, das ist ganz, ganz wichtig. Ich habe zwei Fragen, die ich dir noch stellen möchte. Die erste ist einer, die ich zurück in die Zukunft nenne. Und zwar geht es darum, sich selbst einen Ratschlag zu geben, mit dem Wissen als quasi fünf fach Burschen. Mama, sage ich jetzt einmal oder zumindest als Dreifache. Und ja, wir haben die Bonus Mama Genau, die mama. 00:29:03:02 - 00:29:15:17 Unbekannt Das ist ein sehr schöner Titel. Was würdest du denn der kinderlosen Doris empfehlen, die all dieses Wissen noch nicht hat? Einen Ratschlag. Gib ihr mit. 00:29:15:19 - 00:29:49:00 Unbekannt Lass es auf dich zukommen und vertraue darauf, dass es gut sein wird. Das ist schön. Es ist. Es wird alles gut. Sozusagen. Na, es ist gut. Es ist genau so gut, wie es ist und es anzunehmen. Und. Und jeden Tag. Und manchmal genießt man nicht jeden Tag, wenn man sich mal durch den Tag und ist froh um alles Misserfolg, wenn die Kinder wieder im Bett liegen und du es bist nur Wunder vollbracht hast, weil am Abend durch all dieses Chaos durch sie wieder abgeholt worden sind und wieder irgendwie geduscht sind oder auch nicht. 00:29:49:00 - 00:30:09:12 Unbekannt Aber Hauptsache im Bett liegen und diese auch nicht zu viel zu erwarten. Und deshalb sage ich nein, es wird nicht gut, sondern es ist gut. Es ist das ganze Chaos. Gut, es ist das Ganze, der ganze Wahnsinn. Gut, das ist das Leben. Sehr schön. Es muss überhaupt nichts werden, es muss gar nichts werden, weil es ist schon. Das ist wirklich schön. 00:30:09:16 - 00:30:35:21 Unbekannt Das gefällt mir gut. Und eine Sache noch. Und zwar habe ich hier eine Playlist auf Spotify, weil viele meiner Hörerinnen und Hörer ich glaube, knapp 70 % hören über Spotify und können dann parallel, wenn sie Lust haben, auch gerne die Papa mir Playlist des Grauens einschalten und du darfst einen Song hinzufügen. Es soll um einen Song gehen, der, den du so oft gehört hast, dass ihn deine Kinder dir quasi versaut haben, den Song. 00:30:36:01 - 00:30:53:04 Unbekannt Also keine Ahnung, ob das jetzt ist. Langsam Stil, der ist drauf. Zum Beispiel, ob das die Weihnachtsbäckerei von Rolf Zuckowski ist, weil das die Kinder selber gehört habe. Irgend so was, wo du sagst, das kann ich nicht mehr hören. Also spontan fällt bei ihnen hoch ab und sie weiß nicht ob. Ja, Andreas Bourani ist noch nicht drauf. Noch nicht drauf. 00:30:53:06 - 00:31:10:14 Unbekannt Wir wussten das damals beim Abschied vom Anfang, vom Ältesten auch noch um Texten und Singen und für die gar Und wir haben es rauf und runter gehört und die sind ja an und für sich ein sehr schönes Lied. Aber wenn ich das heut noch höre, dann zieht es mir die Gänsehaut auf. Okay, dann eben oft, dann nehmen wir genau das. 00:31:10:14 - 00:31:31:06 Unbekannt Ein Hoch auf uns. Andreas Bourani kommt auf die Papa mir Playlist des Grauens. Jetzt die Empfehlung von mir Lest unbedingt Mama mit Söhnen von der Doris Mühlbach. Ich danke dir vielmals für das Gespräch. Das war super. Ich hätt mit dir stundenlang weiterreden können, aber wir werden das bei Gelegenheit nachholen. Man darf auch gerne. Ja, das ist wahr. Das ist richtig. 00:31:31:06 - 00:32:00:18 Unbekannt Einem Podcast, genau da wollen wir natürlich auch noch die Verlinkung machen. Wie heißt dein Podcast? Wo finde ich ihn für deine persönliche und berufliche Weiterentwicklung? Du findest diesen Podcast überall wo es Podcast gibt. Und ja, jetzt schon 150 Folgen lang ist es schon. Es geht ums gute Leben und Arbeiten, um Unvereinbarkeit, um Beruf, privat um. Ja, also all diese Themen finden Platz im Podcast und ich freue mich sehr, dich da auch begrüßen zu dürfen. 00:32:01:00 - 00:32:27:00 Unbekannt Weil ich will nämlich einen Papa von Töchtern als Mama von Söhnen ja wirklich einmal auch interviewen. So funktioniert Dressing. Doris, ich danke dir für das Großartige. Ich verlinke natürlich den Podcast, deinen Podcast in den schon etwas von meinem Post. Es ist alles verlinkt kam es sei alles ist verlinkt. Super, Danke vielmals. Ich danke dir für diese wunderbaren Fragen und für deine Zeit. 00:32:27:02 - 00:32:39:06 Unbekannt Papa, mir reine Männersache. Der Podcast von Papas für Papas und für alle, die Papas mögen. Klingt cool, Ist es auch.

Bernhard Vosicky

Host

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