Was Unternehmen wirklich von Elternzeit-Papas halten!

Sei froh, dass du einen Job hast!

40 Prozent der Väter wollen in Elternzeit gehen. Nur 16 Prozent tun es wirklich. Diese Lücke ist nämlich kein Zufall – sie hat einen Namen: Unternehmenskultur. Und die ist oft freundlicher auf dem Papier als im echten Büroalltag.

In dieser Folge spreche ich mit André Romano – langjähriger Experte bei Great Place to Work, heute bei Teach for Austria. Wir reden darüber, was wirklich passiert, wenn ein Papa seinem Chef sagt: „Ich möchte in Elternzeit.“ André kennt beide Seiten: als Experte für Vertrauenskultur in Organisationen – und als Vater, der beim zweiten Kind die Karenz ausgelassen hat. Und er bereut es bis heute.

Das sagt André Romano

„Die meisten Mitarbeiterinnen sind froh, einen guten Job zu haben. Aber umgekehrt sollte das Unternehmen genauso stolz und froh sein, dass es gute Leute hat – und auf sie angewiesen ist.“

Worum es in dieser Folge geht

Wir sprechen über die unsichtbaren Barrieren, die Väter von der Elternzeit abhalten. Außerdem geht es darum, warum familienfreundliche Unternehmen auf dem Papier und in der Führungsrealität oft weit auseinanderliegen. Und weil das Thema auch mich persönlich betrifft, fragen wir uns: Was müsste sich wirklich ändern – bei Arbeitgebern, bei Männern, in der Gesellschaft?

Themen dieser Folge: Vaterschaft, Väterkarenz, Elternzeit, Unternehmenskultur, Care-Arbeit, Papasein, moderne Väter, Elternsein, Familie, Rollenbilder, Führungskultur

Kapitel

  • (00:00) – Intro
  • (01:06) – „Familienvater“, „Powerfrau“ – warum wir Adjektive brauchen, die wir eigentlich nicht bräuchten
  • (07:42) – 40% wollen, 16% gehen: Was hält Väter wirklich von der Elternzeit ab?
  • (13:16) – Familienfreundlich auf dem Papier, schwierig beim Chef: Wo Kultur wirklich entscheidet
  • (20:01) – Was Unternehmen davon haben, wenn Eltern bei ihnen arbeiten dürfen statt müssen
  • (29:37) – Schweden zahlen den Unterschied: Kein Geschenk, sondern Kalkül
  • (37:57) – Der eine Hebel: Weg von der Polarisierung, hin zur gemeinsamen Sache

Das sind die Themen dieser Folge

  • Warum 40% der Väter in Elternzeit wollen – und dennoch nur 16% wirklich gehen
  • Wie Unternehmenskultur auf dem Papier und im Führungsalltag auseinanderfallen
  • Was Sprache mit Rollenbildern macht – und warum „Familienvater“ kein Kompliment ist
  • Warum Männer in Care-Berufe kaum beworben werden – und was das mit Löhnen zu tun hat
  • Was Unternehmen wirklich davon haben, wenn sie Eltern echte Flexibilität geben
  • Das schwedische Modell: Firmen, die die Differenz zum Karenzgeld ausgleichen – kein Geschenk, sondern Kalkül
  • Andrés persönliche Karenz-Reue – und was er seinem jüngeren Ich raten würde
  • Warum „Family first“ bei Vätern und Müttern oft etwas völlig anderes bedeutet
  • Der eine Hebel: Polarisierung überwinden – zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Männern und Frauen

Über André Romano

André Romano war viele Jahre bei Great Place to Work tätig, deshalb weiß er genau, wie Vertrauenskultur in Organisationen entsteht – und wo sie scheitert. Heute arbeitet er bei Teach for Austria. Als Vater von zwei Kindern kennt er die Frage nach der Elternzeit nicht nur theoretisch.

💼 LinkedIn – André Romano

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